
Vor zehn Jahren kauften Städte aus dem Ruhrgebiet den Energieversorger Steag. Die meisten würden es gerne wieder loswerden, aber im Moment gilt das Unternehmen als unverkäuflich. Nun soll es saniert und vielleicht zerschlagen werden. Auch Insolvenz wird nicht ausgeschlossen.
Immer wieder hohe Verluste, Abschreibungen und Personalabbau: Das Essener Energieunternehmen Steag gehört zu den Opfern der Energiewende. Nun suchen die Städte, die das Unternehmen 2010 von Evonik kauften, den Ausstieg aus der Misere. Die damalige Nummer fünf der Versorger hatte den größten Anteil an Kohlestrom aller Stromhersteller. Als die Städte Bochum, Dinslaken, Dortmund, Duisburg, Essen und Oberhausen beschlossen, das Unternehmen für 1,2 Milliarden Euro von Evonik zu kaufen, war die Euphorie noch groß. Zwar








