Omar Artan (links) auf dem Spielfeld. Foto: Fédération Guinéenne Football / Flickr, Lizenz: CC PDM 1.0
Nachdem dem somalischen Schiedsrichter die Einreise in die USA verweigert wurde, überschlugen sich deutsche Medien mit Solidaritätsbekundungen. Wenn man sich den Fall allerdings genauer ansieht, wird klar, dass es in erster Linie darum geht, die Vereinigten Staaten ins Visier zu nehmen.
Die Band „End It“ auf der Bühne. Screenshot: Andreas Wolf
Vor einigen Tagen ging ein Video auf Social Media viral, in dem die Band „End It“ das Publikum dazu aufruft, einen Konzertgänger zu attackieren, der ein Bananenkostüm trägt. Dies sorgte für großes mediales Interesse. Der unsägliche Antisemitismus der Band löste hingegen keine Empörung aus.
Während eine Fußballspiels zum Gedenken an, den von Hamas-Terroisten am 7.10.2023 ermordeten Fußballspieler Ilan Fiorentino, kam es zu antisemitischen Anfeindungen aus dem Umfeld der antisemitischen und jihadistischen Szene in Düsseldorf, das gerne zusammen mit Die Linke in Düsseldorf auf die Straße geht, wenn es gegen Israel geht.
Einer der besagten Aufkleber an einem Laternenmast. Foto: Der verbannte Vinted-Nutzer
Ein Verkäufer lud Aufkleber mit dem Aufdruck „FCK HMS“ hoch. Die Verkaufsplattform reagiert, indem sie das Profil des Anbieters sperrt. Auf mehrfache Erklärungen und Nachfragen reagieren Mitarbeiter des Kundenservice ohne Verständnis und halten an der Entscheidung fest.
Die Online-Plattform „Vinted“ ging aus der 2008 in Litauen gegründeten Firma „Miju Projects“ hervor. 2009 ging das zugehörige Verkaufsportal „Kleiderkreisel“, das anfangs eine reine Tauschplattform war, online. 2021 wurde „Kleiderkreisel“ deaktiviert und die Benutzer sollten auf das gerebrandete „Vinted“ wechseln. Dort kann man nun neben Klamotten auch Accessoires, Kosmetikprodukte und Elektroartikel verkaufen.
Ein Nutzer stellte dort selbst gestaltete Aufkleber ein, die den Aufdruck „FCK HMS“ enthielten. Nach einer Weile erhielt er eine Nachricht des Kundenservice, in der es hieß:
Kjetil Ree: „Juden Werden Hier Nicht Bedient“ Lizenz: CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons.
Ein Israeli buchte über die Online-Plattform „Booking.com“ ein Zimmer im Hotel „Zum Hirschen“ im Bayerischen Wald. Als Antwort erhielt er eine Nachricht, in der es hieß, dass Juden dort nicht erwünscht seien. In einem Statement versuchte ein Vertreter des Hotels eine Begründung.
Anfang Juli entschied sich ein Israeli, über dessen Identität keine Einzelheiten bekannt sind, Urlaub im Bayerischen Wald zu machen. Im Luftkurort Lam nahe der tschechischen Grenze fand er über das Online-Portal „Booking.com“ das Hotel „Zum Hirschen“ und buchte dort ein Zimmer. Als Antwort erhielt er eine Nachricht des Hotels, in der „Sorry, there are no Jews allowed in our hotel“ stand. Durch einen Post der israelischen Generalkonsulin Talya Lador-Fresher wurde der Fall öffentlich und schlug medial hohe Wellen.
Hans-Joachim Flebbe Foto (Archiv): Bernd Schwabe Lizenz: CC BY-SA 3.0
Judenfeindlichkeit macht sich seit dem 7. Oktober 2023 immer breiter, besonders im Kulturbetrieb, ähnlich wie schon vor 100 Jahren. Der Kinobetreiber Hans-Joachim Flebbe hat die Zusammenarbeit mit den jüdischen Filmtagen in Frankfurt nach vielen Jahren beendet – aus fadenscheinigen Gründen und ganz offensichtlich unter Druck der Antisemita. Dazu dokumentieren wir einen offenen Brief des Vorsitzenden der Werteiniitative – jüdisch-deutsche Positionen, Elio Adler, an Flebbe:
„Mit großem Unverständnis nehmen wir die Entscheidung Ihres Theaterleiters zur Kenntnis, die Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Frankfurt im Rahmen der Jüdischen Filmtage 2026 abzusagen.
Die wirtschaftliche Begründung erscheint uns hierbei als ein vorgeschobenes Argument, da unseres Wissens die Jüdische Gemeinde Frankfurt bereit gewesen wäre, einen Mindestumsatz zu garantieren. Ihr Theaterleiter begründet den Rückzug der Astor Film Lounge ferner mit der bestehenden Sicherheitslage und mit dem Hinweis, in Deutschland müsse es „noch erlaubt sein, sich als Kino neutral zu verhalten“.
Maryam und Youssef bekommen in einem Flüchtlingslager in Gaza unter israelischem Kriegsrecht ein Baby namens Yeshua. Die Geburt wird live gestreamt und millionenfach geliked. Palästinensische Hirten eilen herbei und verteilen in Neukölln voller Freude Xmas-Baklava…
… ihre Freunde veranstalten weltweit Solidaritätsdemos mit dem Neugeborenen aus Protest gegen den jüdischen Herrscher Bibi und dessen Besatzung und rufen zum Boykott israelischer Produkte wie Krippen und Weihnachtspalmen auf. Weise Postkolonialismusforscher bringen weihevoll was zum rauchen für die Wasserpfeife, Gold von der UNRWA und Myrrhe von Greta T. Engel verkünden die frohe Botschaft: Euch ist durch die Hamas der Retter geboren. So schön könnte es sein…
Chanukka-Leuchter Foto: Privatarchiv BrThomas Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Nicht erst seit dem jüngsten Massaker an Juden down under: Der islamische Faschismus ist neben dem russischen die größte Gefahr für unsere Freiheit. Doch die Politik hat dazu geschwiegen und durch die unkontrollierte Masseneinwanderung seit 2015 dazu beigetragen, dass gewaltbereite Muslime zur Bedrohung werden.
Angesichts des Entsetzens über den Angriff von zwei Muslimen auf fröhlich Chanukka feiernde Juden in Sidney mit 16 Toten und zahlreichen Verletzten geht eine wichtige Meldung fast unter: In Bayern wurde ein neuerlicher Anschlag von fünf arabischen Migranten auf einen Weihnachtsmarkt verhindert – dank der Hinweise eines ausländischen Geheimdienstes, wahrscheinlich des Mossad oder aus den USA.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Foto: Steffen Prößdorf. CC BY-SA 4.0
Das Erinnern an die Verfolgung und Ermordung der Juden Europas durch die Nazis und ganz normale Deutsche darf nur einem dienen: ihrer zu gedenken. Nichts anderem. Der Bundespräsident missbraucht es jedoch wie andere zum Kampf gegen die AfD.
Die Shoa war und ist ein einzigartiges Menschheitsverbrechen, auch wenn es Postkolonialisten genauso wie Rechtsextreme und Islamisten zu relativieren oder zu leugnen versuchen. Deutsche und ihre Helfer haben sechs Millionen Juden, ihre Kultur, ihre persönliche Geschichte vernichtet – aus einem einzigen Grund: Weil sie Juden waren. Aus dieser Barbarei lässt sich nichts lernen und nichts ableiten, außer dass sie sich nie wiederholen darf. Dennoch nutzen selbst hochrangige Politiker diese historische bleibende Mahnung immer wieder für ganz andere Ziele.