Ein Fußballabend beim BVB, der plötzlich nach Corona riecht

Böse Überraschung nach dem Spiel. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Am Samstagabend ist es wieder so weit: Im Dortmunder Westfalenstadion treffen der BVB und der FC Bayern München im DFB-Supercup aufeinander. Gut 80.000 Zuschauer werden dabei sein. Ausverkauft, laut und vermutlich ziemlich emotional.

Über den sportlichen Wert dieser Veranstaltung kann man sich trefflich streiten. Ist es tatsächlich der erste Titel der neuen Saison? Oder doch eher das letzte ernsthafte Testspiel vor dem Bundesliga-Start? Vermutlich liegt die Wahrheit, wie so oft, irgendwo dazwischen.

Mich beschäftigt diesmal allerdings etwas ganz anderes. Denn Facebook erinnerte mich in dieser Woche daran, dass ich vor genau fünf Jahren schon einmal beim Supercup in Dortmund gewesen bin. Und plötzlich waren sie wieder da: Erinnerungen an einen Fußballabend, der sich heute fast surreal anfühlt.

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Konzertvergnügen zum Luxuspreis – Wenn Live-Musik zur Frage des Geldbeutels wird

Positives Beispiel: Das Ticket für den Auftritt von Wolf Maahn im Ebertbad in Oberhausen kostete mich im November 2024 vergleichsweise günstige 33,90 Euro (zzgl. Versand). Foto: Robin Patzwaldt

Was einst als bezahlbares Vergnügen galt, ist heute für viele Musikfans kaum noch erschwinglich: der Konzertbesuch. In den letzten Jahren sind die Ticketpreise für Live-Events rasant gestiegen – teils auf ein Maß, das selbst eingefleischte Fans zum Verzicht zwingt. Was steckt hinter dieser Entwicklung?

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Bestattungen in Waltrop: Zwischen karibischem Traum und einem Ende als Katzenklo

Das Aschestreufeld auf dem Friedhof in Waltrop am 4.8.2019.

So ein Friedhof, der eignet sich, ob man es nun glauben mag oder nicht, inzwischen auch geradezu ideal um das Wegbrechen der gesellschaftlichen Mitte in diesem Lande zu beobachten. Ähnlich wie auch im Arbeitsleben erodiert hier nämlich gerade auf besorgniserregende Art und Weise die ehemals breite Mittelschicht.

Besonders protzige Gräber, die gab es immer schon. Leute, die sich mit einem gigantischen, teuren Grabstein ein regelrechtes Denkmal setzen wollten auch. Andere Zeitgenossen, die kaum das Geld für eine Bestattung zusammenbekommen haben, sich in einer sprichwörtlichen Apfelsinenkiste zur letzten Ruhe betten lassen mussten, die gab es auch stets.

Die große Mehrheit der Toten ruhte in den vergangenen Jahrzehnten allerdings in den traditionellen Einzel- oder Familiengruften. Zumindest hier bei uns in der Gegend, im Ruhrgebiet.

Im Laufe der vergangenen Jahre waren und sind in dieser Angelegenheit jedoch deutlich sichtbare Veränderungen zu erkennen.

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