Die Toten Hosen haben den Absprung verpasst

Hosen-Sänger Campino hat früher mehr riskiert. Quelle: Wikipedia, Foto: Libertinus Yomango, Lizenz: CC BY-SA 2.0

In diesen Tagen kommt man den Toten Hosen kaum noch aus dem Weg. Parallel zur Veröffentlichung ihres offiziell letzten Studioalbums (und dem Abstieg ihrer geliebten Fortuna in die 3. Liga) startet die große Abschiedstournee der Düsseldorfer Punkrock-Institution. Die Marketingmaschinerie läuft auf Hochtouren, die Medien überschlagen sich mit Würdigungen, Rückblicken und Lobeshymnen. Kaum ein Radiosender, kaum eine Talkshow, kaum eine Kulturseite verzichtet derzeit auf einen Beitrag über Campino und seine Mitstreiter.

Das überrascht wenig. Wenn jemand seinen Abschied ankündigt, dominieren meist die positiven Stimmen. Kritik gilt schnell als unangebracht. Doch gerade deshalb lohnt es sich aus meiner Sicht, einen etwas anderen Blick auf die Toten Hosen zu werfen. Einen Blick, der nicht von Nostalgie verklärt ist.

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2025 – Ein Jahr zwischen Dankbarkeit, Zweifel und leiser Hoffnung

Feuerwerk in der Provinz. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Kurz vor seinem Ende bleibt das Jahr 2025 für mich noch immer schwer greifbar. Es war kein Jahr der klaren Extreme, sondern eines der eher leisen, manchmal unbequemen Erkenntnisse. Besonders meine eigene Gesundheit hat mich länger beschäftigt, als ich es von mir kannte. Probleme, die zuvor kein Thema waren, traten plötzlich in den Vordergrund und haben mich seit dem Sommer zeitweise deutlich ausgebremst.

„Man wird eben älter“ – dieser Satz bekam in den vergangenen Monaten eine neue, sehr reale Bedeutung. So unangenehm diese Erfahrung auch war, sie hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, den eigenen Körper ernst zu nehmen und Gewohnheiten zu hinterfragen.

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Zum Tode von Chris Rea: Ein leiser Abschied

Chris Rea im Jahre 2012. Quelle: Wikipedia, Foto: Andrzej Barabasz (Chepry), Lizenz: CC BY-SA 3.0

Mit Chris Rea ist gestern einer jener Musiker gestorben, die nie den Anspruch hatten, die Welt anzuschreien – und sie gerade deshalb erreicht haben. Sein Tod im Alter von 74 Jahren markiert für mich nicht nur das Ende eines beeindruckenden Künstlerlebens, sondern auch einen sehr persönlichen Einschnitt.

Reas Arbeiten gehörten für mich zu jener Musik, die mich in einer prägenden Phase meines Lebens begleitet hat.

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Konzertvergnügen zum Luxuspreis – Wenn Live-Musik zur Frage des Geldbeutels wird

Positives Beispiel: Das Ticket für den Auftritt von Wolf Maahn im Ebertbad in Oberhausen kostete mich im November 2024 vergleichsweise günstige 33,90 Euro (zzgl. Versand). Foto: Robin Patzwaldt

Was einst als bezahlbares Vergnügen galt, ist heute für viele Musikfans kaum noch erschwinglich: der Konzertbesuch. In den letzten Jahren sind die Ticketpreise für Live-Events rasant gestiegen – teils auf ein Maß, das selbst eingefleischte Fans zum Verzicht zwingt. Was steckt hinter dieser Entwicklung?

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Underappreciated #4 – Glazyhaze

In dieser Reihe stelle ich regelmäßig meine etwas unter dem Radar fliegenden Musikfunde aus diversen Genres vor.

Die italienische Shoegaze-Band Glazyhaze hat am Freitag mit Sonic ihr zweites Album veröffentlicht.
Eine gute Gelegenheit also, sowohl über das Album zu sprechen als auch die Band kurz vorzustellen.

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Underappreciated #3 – Sara Lina

Da die Welt gerade unschön genug ist und wir alle mal etwas Positives brauchen,
stelle ich in dieser Reihe wöchentlich meine etwas obskuren und (meiner Ansicht nach)
Unterschätzten Musikfunde diverser Genres vor:

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Underappreciated #2 – Pit Pony

Pit Pony – „At Dawn“ (YouTube Screenshot)

Meine Suche nach leicht obskurer Musik führte mich diesmal in den Nordosten Englands, genauer gesagt in die Industriestadt Newcastle.
Der Name der Band passt dabei sehr gut zum industriellen Charakter der Stadt:
Pit Pony

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Underappreciated #1: Cryogeyser

Da die Welt gerade unschön genug ist und wir alle hin und wieder etwas Positives brauchen, habe ich mich entschlossen, in regelmäßigen Abständen meine etwas obskuren Musikfunde vorzustellen.

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Stranger Things, Staffel 4, revisited

Überlebenswichtig: Walkman
Foto: Anna Gerdén, Quelle: Wikimedia Commons Lizenz: CC BY-SA 3.0p

Es ist schon eine Weile her, dass ich die letzte Staffel von Stranger Things geschaut habe. Aber es reichen ungefähr zwei Töne von „Running up that hill“ von Kate Bush, um mich in diese Serie zurückzuversetzen. Während ich sie schaute, wunderte ich mich über das fast völlige Fehlen einer Handlung. „Es gibt wieder was Böses, die Freunde halten zusammen, um es zu bekämpfen.“ Viel mehr gibt es da nicht zusammenzufassen.
Aber es geht auch nicht um Handlung. Diese letzte Staffel macht vielmehr das, was sonst eigentlich nur Musik kann: Sie weckt unmittelbar Gefühle.

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The Cure VIII – Kiss Me Kiss Me Kiss Me

 

Als ich diese Reihe im Jahr 2019 begann, hatten The Cure gerade ihr neues Album angekündigt und meine Idee war, bis zum Erscheinen alle vorangegangenen Alben Revue passieren zu lassen. Und die These zu beweisen, dass jedes The Cure-Album gut ist. Dann schlief diese Reihe genauso ein wie offenbar die Band und der Zeitdruck, sie fertig zu

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