Kampfpanzer Leopard II. Symbolfoto, keine Aufnahme der EUDEX. (Foto: Peter Ansmann)
Wer in Essen eine Verteidigungsmesse veranstaltet, bekommt von der Linksfraktion im Essener Stadtrat erst einmal die Geschichte der NS-Rüstungsindustrie erklärt.
Krupp, Zwangsarbeit, Bombenkrieg. Alles gehört zur Geschichte dieser Stadt.
Nur beantwortet es noch nicht die Frage, wie sich eine angegriffene Demokratie heute verteidigen soll.
Iron-Dome-Abfangrakete beim Start, Mai 2021 (Foto: IDF Spokesperson’s Unit, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons. Für das Querformat seitlich mit KI erweitert.)
Volkswagenwerk in Wolfsburg Quelle: Wikipedia, Foto: Vanellus Foto, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Der VW-Konzern steckt tief in der Krise, bei Opel sieht es ebenfalls alles andere als rosig aus. Zwei Namen, die über Jahrzehnte für deutsche Automobilindustrie standen, kämpfen mit Absatzproblemen, hohen Kosten, Stellenabbau und der schwierigen Transformation in eine neue automobile Welt. Inzwischen werden bei Volkswagen Sanierungspläne präsentiert, Werke stehen zur Debatte und Zehntausende Arbeitsplätze sind gefährdet.
Da wird über Elektromobilität gesprochen, über China, Software, Bürokratie, Lieferketten und Managementfehler. Alles wichtige Themen. Aber manchmal lohnt es sich, die Perspektive zu wechseln. Weg von den Vorstandsetagen, weg von den großen Studien und hin zum ganz normalen Kunden, der irgendwann vor einem Autohaus steht und sich fragt: Was bekomme ich eigentlich für mein Geld?
Bisschen übertrieben, okay, aber es trifft die Gemütslage manches Werksmitarbeiters. Grafik: DALL-E
Der Autobauer Volkswagen hat ein Problem. Nicht irgendeines, das sich mit ein paar neuen Modellen und freundlichen Worten aus der Vorstandsetage wegmoderieren ließe. Ein strukturelles, echtes Problem: Der Konzern ist noch immer ein Autogigant, aber einer mit schwacher Rendite, schweren Strukturproblemen und enormem Druck auf fast allen wichtigen Märkten. 2025 lag der Umsatz mit 321,9 Milliarden Euro zwar fast auf Vorjahresniveau. Das operative Ergebnis brach aber um 53 Prozent auf 8,9 Milliarden Euro ein, die operative Marge lag nur noch bei 2,8 Prozent.