Der Wahnsinn fährt wieder vor – Willkommen zurück, Elterntaxis!

An der ehemaligen Grundschule unseres Autors wird es rund um den Schulbeginn immer wieder besonders ‚eng‘. So auch heute. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Der Wahnsinn hat uns also wieder. Ich habe zwar keine eigenen Kinder, aber auch das schützt einen offenbar nicht davor, pünktlich zum Schulbeginn wieder mitten im ganz normalen Wahnsinn der sogenannten Elterntaxis zu landen.

Bei meiner täglichen Fahrt vorbei an meiner ehemaligen Grundschule in Waltrop durfte ich heute jedenfalls direkt wieder erleben, was passiert, wenn besonders fürsorgliche Eltern ihre Sprösslinge möglichst sicher bis an die Eingangstür der Schule transportieren wollen. Das Ergebnis: Autos überall, unübersichtliche Situationen, blockierte Straßen – und mittendrin ich, als Anwohner, der sich fragt, warum er eigentlich gerade im Stau einer ansonsten ausgesprochen ruhigen Siedlung steht.

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Helikopter-Eltern in Waltrop zeigen den ganzen Irrsinn an unseren Schulen!

An der ‚Galenschule‘ in Waltrop gibt es immer wieder Ärger. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Die Erkenntnis, dass Eltern von schulpflichtigen Kindern eine ganz spezielle Gruppe von Menschen ist, die ist nicht neu. Wer das Geschehen rund um die Schulpolitik und das Verhalten von Schülern und Eltern an seinem Wohnort und im gesamten Lande mal ein paar Jahre lang mit etwas Abstand beobachtet hat, der wird mir sicherlich zustimmen.

Wer, wie ich, zudem in unmittelbarer Schulnähe wohnt, der kann ein besonderes Lied davon singen. Leute, denen viele gesellschaftliche Entwicklungen vielfach am sprichwörtlichen Hintern vorbeizugehen scheinen, wenn die Probleme außerhalb der eigenen Familie liegen, werden plötzlich sehr eifrig, wenn ihre Kleinen irgendwie betroffen sind. Man erlebt das immer wieder.

In dieser Woche konnte man das bei mir vor der Haustür einmal wieder sehr schön miterleben.

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Schalker-Fanproteste gegen Tönnies wandeln auf schmalem Grat

Foto: Michael Kamps

Die Lage auf Schalke bleibt kurz vor dem Pflichtspielauftakt der ‚Knappen‘ im DFB-Pokal am kommenden Wochenende unruhig. Nach den von vielen als rassistisch empfundenen Äußerungen von Aufsichtsratsboss Clemens Tönnies in der Vorwoche (wir berichteten), und seiner am gestrigen Mittwoch verkündeten dreimonatigen Auszeit, ebbt die Welle der allgemeinen Empörung über die Abläufe und bisherigen Konsequenzen nicht ab.

Große Teile der Fans hätte sich offensichtlich dann doch eine nennenswertere Strafe für den Fleischfabrikanten Tönnies gewünscht, diese sogar erwartet. Wichtige Fan-Gruppierungen fordern aktuell weitergehende Konsequenzen ein.

Auch für die Ultras Gelsenkirchen sind die bisherigen Konsequenzen nicht weitreichend genug. „Das Ergebnis des Ehrenrates ist für uns in keiner Art und Weise akzeptabel“, hieß es in einer dazu veröffentlichten Stellungnahme.

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