Abenteuer Ruhrpott – Ein Leben zwischen Orient und Okzident
Heute ist Mittwoch. Markttag. Der Tag in der Woche, an dem etwas mehr los ist, im Herz von Gelsenkirchen-Hassel. Man kommt zusammen, redet miteinander über wichtige und unwichtige Dinge des Lebens. Irgendwann dann, am Stand mit den Blumen, stehen sie neben mir. Frauen, eingehüllt in schwarze Tüchern. Zu sehen ist nur das blasse Gesicht, das aus den Tüchern herausschaut. Die Tücher sind der so genannte „Tschador“, der vor allen Dingen im Iran getragen wird. Von unserem Gastautor Malte Trösken.
Der Rest der muslimischen Frauen auf dem Markt trägt Kopftuch oder Hidschab. Der „Koran“ hat den Frauen Freiheit gebracht, sagen muslimische Männer und Frauen mir oft. Und dass muslimische Männer ihre Frauen ehren. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus.
Seit 4 Jahren lebe ich hier im Gelsenkirchener Norden. Als ich hier hin zog, glaubte ich zu wissen, worauf ich mich einlasse. Ich war auch mal einer, der daran geglaubt hat, das „Multi-Kulti“ funktioniert und es hier ganz toll wird. Ein Ruhrpott-Abenteuer zwischen Orient und Okzident. Weit gefehlt.
In Hassel, im Norden von Gelsenkirchen, gibt es drei „offizielle“ Moscheen. Das urbane Leben hier ist sehr stark durch Muslime geprägt. Das ist seit vielen Jahren so. Aber seit zwei Jahren etwa verändert sich hier alles. Viele Geschäfte wurden geschlossen. Schon bald werden sie von muslimischen Geschäftsleuten übernommen. Dasselbe gilt für Häuser die frei werden, oder Wohnungen.
Die Grundstimmung in Hassel ist schlecht. Deswegen gehen viele Geschäftsleute, ziehen weg. Denn auch hier gibt es Unterdrückungen seitens der türkischen Community gegenüber den Deutschen. Vor allen Dingen in den Schulen. Aber auch auf der Straße. Dort wird die Abneigung gegen Juden und auch Christen auch schon mal recht deutlich zum Ausdruck gebracht.
Wir alle in Hassel geben uns Mühe, über dieses Dinge hinweg zu sehen, aufeinander zu zugehen. Veranstalten interreligiöse Gottesdienste und Feste. Doch es funktioniert nicht. Veranstaltet der Stadtteil ein „Straßenfest“, bleiben die Muslime meist weg. Veranstalten diese wiederum ein Straßen bzw. Gemeindefest, bleiben die „Deutschen“ weg. Interreligiöse Gottesdienste weisen ein Ungleichgewicht auf, wenn viele Christen und wenige Muslime den Worten von Pfarrer und Imam lauschen.
Wie sollte es auch funktionieren, in einem Stadtteil in dem kleine Kinder täglich verschleiert in die Koranschule gehen. Später dann besuchen sie einen Kindergarten, in dem sie größtenteils unter sich sind, wie, wieder später, in der Schule auch. Kontakt zu „Deutschen“ wird zwar, meist oberflächlich, gepflegt, aber eigentlich braucht man den nicht, wofür auch? Hier in den Geschäften gibt es alles, was man braucht und, man spricht türkisch oder arabisch. Auch wenn zumindest die Mitarbeiter deutsch sprechen können.
Als nichtmuslimische Frau ist es hier gar nicht ratsam, nach Einbruch der Dunkelheit allein über die Straße zu laufen. Es ist dann nicht mehr sicher, wie man so schön sagt. Um nur mal ein Beispiel zu nennen, wenn meine Liebste mal allein abends vor die Tür geht, wird sie oft „angepöbelt“. Weil sie dunkle Haare hat, nennen muslimische Halbwüchsige sie „Sarah“.
Raubüberfälle. Einbrüche. Körperverletzungen. Meist steht in solchen Zeitungsmeldungen einen Hasseler Adresse. Tags und nachts geschieht so etwas. Wenn die Täter mal geschnappt werden, sind es meist Menschen mit Migrationshintergrund. Wenn es nur um die Kriminalstatistik geht, müsste jeder Polizist in Gelsenkirchen Pro-NRW recht geben, was sie in Teilen auch tun, nur halt nicht öffentlich! Viele junge Männer aus dem Stadtteil haben den Gerichtssaal mehr als einmal von innen gesehen. Und sei es nur, weil ältere gegenüber jüngeren körperliche Züchtigungen getätigt haben, um diese zu „erziehen“. Eine harte Hand, die hier an einigen Stellen völlig normal ist.
Was mich in letzter Zeit sehr stark bewegt ist, dass ich an mir selbst eine Veränderung festgestellt habe. Schleichend entwickelt sich eine Abneigung gegen diese Menschen, die unsere Grundrechte nicht achten. Und das, obwohl ich viele von denen mag. Aber ich stelle auch fest, dass sie einfach zu wenig tun, um gänzlich in unserer deutschen Gesellschaft aufgenommen zu werden. Und viele von ihnen wollen das auch gar nicht. Egal ob sie jetzt einen deutschen Pass haben oder nicht, sie sind und bleiben Türken, Araber oder Libanesen.
Das alles macht nachdenklich, traurig. Gerade wenn man sieht, wie die Stadt sehr viel Geld investiert um diese Situation zu ändern. Bei Gesprächen mit den Menschen, die denselben Hintergrund haben, aber es geschafft haben sich zu integrieren, ohne ihre eigene Identität zu verlieren, höre ich immer raus, dass die ihre eigenen „Landsleute“ nicht verstehen. Eine sagte mal zu mir, dass sie schon versucht habe, über Gespräche etwas zu ändern, dass sie da nicht mehr rankommt. Denn sie sei schon zu westlich, zu „angepasst“, als dass diese Menschen auf sie hören würden.
Die momentan laufende „Integrationsdebatte“ interessiert hier viele nicht. Ich bin mir fast sicher, dass ein Thilo Sarrazin durch Hassel laufen könnte, ohne Probleme zu bekommen. Denn entweder wird er nicht erkannt, weil hier ohnehin keiner eine Zeitung liest. Und wenn, dann ist es „Hürriyet“. Oder den Migranten hier ist es einfach scheißegal, was der sagt. So egal, wie Pro-NRW, die können hier in den Straßen und auch direkt vor türkischen Läden ihre „Propaganda-Plakate“ aufhängen, ohne dass einer der Betroffenen reagiert, während wir für deren rechte auf die Straße gehen.
Überhaupt regen mich viele sehr scheinheilig geführte Diskussion zum Thema Islam ziemlich auf, denn schaut euch an, was da passiert. Während man als Christ in Deutschland vielfach belächelt, ja sogar gegängelt wird, soll auf einmal alles Muslimische und der Koran „ganz toll“ sein und das Essen „halal“, also rein? Und „wir“ haben die „Pflicht“, diese Menschen zu integrieren. Wir?
Wenn ich ins Ausland fahre, muss ich doch die Sitten und Gesetze des jeweiligen Landes achten. Und wenn ich dort leben möchte, umso mehr. Bevor jemand fragt, ja, ich war schon in der Türkei, in Tunesien oder Marokko. Abgesehen von Istanbul ist das alles nun mal arabisch/islamisch geprägt. Und jetzt sollen wir, weil einige nicht bereit sind sich anzupassen, ganze Stadtteile aufgeben? Also unsere Identität, die Deutsche oder meinetwegen auch Europäische, aufgeben, weil Deutschland ja ein „Einwanderungsland“ ist? Panislamismus im Kleinen zulassen, im eigenen Land, nur damit Ruhe herrscht?
Das ist paradox. Diese Menschen kommen ja vielfach gerade wegen dem, vermeintlichen, Reichtum hier hin, wegen der Demokratie und der Freiheit. Auch der der Religion. Ich erinnere mich an die Dokumentation über eine Schule in Gelsenkirchen, in der eine junge Muslimin sagte „Wenn alle Deutschen für einen Tag verschwinden, das würde nicht auffallen“. Schön zu hören, wenn man für all seine Anstrengungen den entsprechenden Dank bekommt!
Und was sagt die Regierung dazu, natürlich dass „wir“ uns noch mehr anstrengen müssen. Dass „wir“ noch mehr Geld in integrative Projekte stecken müssen. Aber warum „wir“, warum nicht die Muslime, die dritte Säule des Islams, die Spenden, wäre doch zumindest mal eine finanzielle Quelle um all diese Projekte zu finanzieren, ein Ansatz?
Wohin eigentlich soll das führen, wenn die Formel hierzulande schon heißt „Christ =
Pädophil“ und „Konservativ = Nazi“? Ich für meinen Teil bin weder rassistisch oder islamophob noch fremdenfeindlich. Trotzdem ist es schon so weit gekommen, dass ich meine Meinung nicht laut aussprechen darf. Das ist, so traurig das klingt, gefährlich.
Ömer, ein guter Bekannter, lebt seit Anfang der 70’er Jahre in Deutschland. Ömer lebt seit vielen Jahren mit einer deutschen Frau zusammen. Die beiden haben zwei Kinder. Er kam mit dem Abitur in der Tasche, wollte damals eigentlich Lehramt studieren. Das ging aber in den 70’ern nicht. Er machte eine Ausbildung zum Schlosser. Auf dem Pütt. Seit einigen Jahren ist Ömer selbstständig. Zum Thema „Integration“ hat er seine ganz eigene Meinung, er sagt, dass diejenigen die die „Integration“ strikt verweigern, dieses Land auch wieder verlassen sollten. Er, als Türke, darf das sagen!
Grundsätzlich kann man sagen, dass früher tatsächlich alles besser war. Früher hatten wir noch die Kohle und Stahl Industrie. Deutsche, Italiener, Polen, Türken, Jugoslawen usw. arbeiteten zusammen „unter Tage“. Sie waren aufeinander angewiesen. Zumindest unten, in der Grube. Da waren sie Kumpel. Auch im übertragenen Sinne. Jeder musste auf den anderen aufpassen, das hat die Menschen zusammengeschweißt. Mit dem Ende der großen Stahl und Kohleindustrie haben wir es verpasst, diesen Zusammenhalt auch weiter zu tragen und mit in die Zukunft zu nehmen. Die Zeit der Kumpel ist vorbei. Jetzt haben wir das Zeitalter des Nebeneinanders. Im besten Fall.
In sterbenden Stadteilen blieben meist die Türken, die muslimischen Mitbürger zurück, oft arbeitslos, oft hoffnungslos. Die Regierung hat jahrzehntelang dabei zugesehen, wie sich z.B. in Berlin Neukölln, Duisburg Marxloh oder halt Hassel eine Parallelgesellschaft entwickelt, die von deutschem Recht oder deutscher Kultur nur sehr wenig hält. Dazwischen leben nur noch Hartz IV Empfänger. Und die Alten. Die gehen nicht mehr. Die halten durch. Die geblieben sind, stammen oft selbst aus bildungsfernen Schichten. Das zumindest verbindet sie mit vielen Migranten. Kultur, das ist hier ein gutes Essen, der kleine Garten, die Religion. Intelektuelles Leben geht nur von ein paar wenigen Einrichtungen aus. Und deren Aktionsradius ist einfach begrenzt.
Jetzt sollen wir, also wir Bürger, gefälligst mal ein wenig toleranter sein und das kitten, was die Politiker in Jahrzehnten versaut haben. Weil sie weggeschaut haben. Weil sie die unangenehmen Diskussionen nicht führen wollten. Dabei sind sie heute noch viel schlimmer. Politische Extreme konnten sich nur ausbilden, weil die Probleme nicht auf den Tisch kamen. Der Protest der Menschen formierte sich in Gruppierungen wie Pro NRW.
Es wird nicht funktionieren, der echte Austausch, das sich befruchtende Miteinander. Da bin ich mir sicher. Ich selbst werde bald aus dem Hassel wegziehen. Nicht nur weil ich eine neue Bleibe brauche. Nein. Auch weil ich einfach Abstand brauche von diesem tollen multikulturellem Leben hier. Vom Schmelztiegel, der ein Pulverfass ist. Denn auf Dauer ist das einfach zu heiß.
Malte Trösken betreibt das Blog Hometown-Glory





#101 | Malte sagt am 12. Oktober 2010 um 11:13
@Klaus: Würden Sie das bitte richtig stellen, ich habe NIE etwas über Otto Schily gesagt/geschrieben!
Warum tun Sie so etwas?
#102 | Stefan Laurin sagt am 12. Oktober 2010 um 11:16
Machen wir es ganz einfach: Klaus bringt einen Beleg, stellt das richtig oder wird nicht mehr freigeschaltet. Mit wird die ganze Sache hier sowieso zu persönlich.
#103 | Helmut Junge sagt am 12. Oktober 2010 um 12:03
@Luiten,
Sie schrieben in Ihrem Kommentar (94) “Neglect” groß, also als Substantiv, nicht als Verb.
In dieser Form bedeutet das sogar im Niederländischen eine geistige Behinderung. Wie ich es auch verstehen mußte.
Ich sage noch einmal, ganz deutlich:
In dieser Form ist es die Unterstellung einer geistigen Behinderung, also für den Adressaten eine Beleidigung.
“Neglect (afkomstig uit het Engels) is de medische benaming voor het fenomeen waarbij een patiënt geen aandacht heeft voor de stimuli afkomstig van een lichaamshelft of voor objecten of gebeurtenissen in de omgeving van één lichaamszijde.
Meestal betreft dit de linker lichaamshelft en wordt deze verwaarlozing veroorzaakt door een hersenbeschadiging in de rechter pariëtale kwab, door bijvoorbeeld een hersenbloeding of een herseninfarct.[1] Vaak wordt er gesproken van hemineglect, omdat er sprake is van een halfzijdige verwaarlozing.
Hierdoor kan een patiënt geheel links in zijn bed liggen, alsof de linker lichaamshelft er niet bij hoort. Neglect kan ook duidelijk worden als patiënt de opdracht krijgt te tekenen op een stuk papier. De linker helft van het blad kan dan worden verwaarloosd.[2] Het gevolg is dat de persoon die aan neglect lijdt exact de helft van een tekening maakt (bijvoorbeeld de rechterhelft van een bloem) en er zelf volledig van overtuigd is die helemaal afgemaakt te hebben [3].
Neglect komt vaak voor in combinatie met anosognosie, ofwel een beperkt ziekte-inzicht.”
Wenn Sie die englische Form “to neglect” gemeint hätten, hätten Sie es klein schreiben müssen. Das haben Sie aber nicht, obwohl Sie als Lehrer wußten, was Sie tun.
Da Sie sich aber offenbar schlau vorkommen, versuchen Sie in Ihrer Replik sich herauszuwinden, indem Sie mir erneut mangelndes Wissen unterstellen.
Luiten, ich bin wirklich entäuscht von Ihnen.
Daß ich Sie vor einem Jahr vor Andreas Lichte in Schutz genommen hatte, war voreilig. Das tut mir jetzt leid. Übrigens haben Sie bis heute keinen einzigen Beweis für Ihre hanebüchenen Behauptungen zum Thema Nachtoderlebnisse
gebracht, obwohl Sie das Laurin und mir gegenüber zugesagt haben.
Luiten, Sie sind wirklich kein zuverlässiger Forumteilnehmer.
Ich bin die Diskussion mit Ihnen zwar schon lange leid, aber diesmal sind Sie ja in den politischen Bereich eingedrungen, und da habe ich gedacht, daß Sie außerhalb der esoterischen Ecke vielleicht ein besserer Diskussionspartner sind.
Sind Sie aber nicht.
#104 | Emil & die Detekive sagt am 12. Oktober 2010 um 12:13
@ Stefan Laurin
der “Otto Schily” kommt von Werner Jurga:
http://www.ruhrbarone.de/abenteuer-ruhrpott-–-ein-leben-zwischen-orient-und-okzident/comment-page-2/#comment-60926
“#65 | Werner Jurga sagt am 16. September 2010 um 01:43
[...] Zur Erinnerung: der letzte große integrationspolitische Fortschritt geht auf das Konto von Otto Schily! [...]”
Ich würde den Kommentar von “Klaus” ganz schnell löschen – bevor Malte Trösken in Tränen ausbricht: Als Christ ist er in Deutschland ja sowieso schon verfolgt.
#105 | Klaus sagt am 12. Oktober 2010 um 13:13
Tut mir Leid, das war ein Versehen. Das Lob für Otto Schily kam nicht von Malte Trösken, sondern von Werner Jurga. Die erste Zeile des Kommentars #98 ist daher falsch, der übrige Inhalt desselben davon unberührt.
#106 | Malte sagt am 12. Oktober 2010 um 14:33
@Emil & die Detekive: Wie wäre es mal mit etwas Konstruktivem, anstatt anonym Dummheiten zu Posten!?
M.
#107 | Emil & die Detekive sagt am 12. Oktober 2010 um 15:23
@ Malte Trösken
“Wie wäre es mal mit etwas Konstruktivem?”
Das sagst du? Du? Wo sind in deinem “Artikel” die konstruktiven Vorschläge? In deinem Nebel von ausländerfeindlichen Ressentiments gibt es ja noch nicht einmal nachvollziehbare Quellen. Wie hier schon mehrfach von “Animken” angesprochen.
@ Stefan Laurin
Haben die Ruhrbarone auch schon einmal die Diskussion zu einem Artikel geschlossen? Würde ich hier ernsthaft in Erwägung ziehen, bevor es noch peinlicher wird.
Die Diskussion habe ich noch einmal quer gelesen: eigentlich könntest du die auch gleich löschen. Was sollte schon bei der Vorlage von Malte Tröskens herauskommen?
#108 | Malte sagt am 12. Oktober 2010 um 15:43
@Emil & die Detekive: Definiere “Quelle”!
#109 | Emil & die Detekive sagt am 12. Oktober 2010 um 15:48
@ Malte Tröskens
ich definiere dir, was keine nachvollziehbare Quelle ist, Zitat Tröskens:
“Der Bericht spiegelt das wieder, was ich hier seit 4 Jahren erlebe. Inklusive der Erlebnisse von Freunden und Bekannten.”
@ Stefan Laurin
es wurde schon peinlicher.
#110 | Eva sagt am 12. Oktober 2010 um 15:58
Kann dieses total überzogene Malte-bashing hier endlich mal aufhören? Malte hat lediglich seine persönlichen Eindrücke aus einem muslimisch geprägten Stadtteil geschildert. Dies hat er, wie ich finde, in einer sachlichen und ausgewogenen Weise getan. Mit keinem Wort hat er behauptet, dass er nun die allumfassende Wahrheit gefunden habe und alle anderen es ebenso sehen müssten wie er. Manche Kommentatoren scheinen aber genau das in seine Worte hineinzuinterpretieren. Hey, so lange keine radikalen Ideen verbreitet werden – was Malte für meine Begriffe nicht getan hat – muss es möglich sein, über subjektive Erfahrungen zu berichten, ohne dass jemand schreit, solche Gefühle und Gedanken seien aber nicht zulässig.
Für Dich zum Trost, Malte: Ich wurde hier schon mal als geistig minderbemittelt und genetisch minderwertig bezeichnet und sollte aus Deutschland ausgewiesen werden, und zwar nur deswegen, weil ich es kritisch sehe, dass manchmal bereits Kinder im Grundschulalter ein Kopftuch tragen müssen. Man muss einfach nicht auf jeden Quatsch antworten.
#111 | Malte sagt am 12. Oktober 2010 um 16:04
@Emil & die Detekive: Kaffee oder Keks? Der einzige der Hier peinlich ist, sind Sie. Was wollen Sie denn, Namen und Adressen und dann Kaffee trinken gehen?
Übrigens, Sie vergessen, als Quelle, die Polizei und Presse, fragen Sie doch dort nach, hm? Übrigens, das ist…öffentlich einsehbar, in den meisten Fällen
Wenn Sie glauben, das was im Artikel steht, stimmt nicht, belegen SIE doch das Gegenteil, anstatt hier rumzupöbeln!
#112 | Emil & die Detekive sagt am 12. Oktober 2010 um 16:46
@ Malte Trösken
“Übrigens, Sie vergessen, als Quelle, die Polizei und Presse, fragen Sie doch dort nach, hm?”
Hast du jemals vor deinem “Artikel” für die Ruhrbarone irgendetwas anderes geschrieben? Die Quellenangaben sind Aufgabe des Autors, nicht des Lesers. Muss man dir das wirklich erklären? Beispiele, natürlich fiktiv:
“Laut Polizeihauptkommissar Hans Underberg kam es im Jahr 2009 in Gelsenkirchen-Hassel zu 9 Übergriffen gegen Christen. Underberg sagt, daß es aufgrund der polizeilichen Ermittlungsarbeit zweifelsfrei fest stehe, daß diese Übergriffe religiös motiviert waren. Die Täter waren Moslems.”
“Laut Polizeistatistik … siehe Anlage”
“Laut Bericht der WAZ vom …”
#113 | Jan Luiten sagt am 12. Oktober 2010 um 17:28
@Helmut
Mensch, Helmut, mach es Ihnen doch nicht so schwierig.
Gemeint war wirkllich sie zu ignorieren, weil ich mich von ihnen beleidigt fühlte.
Die andere Bedeutung kannte ich gar nicht. Selber will ich niemand beleidigen.
Schade daß sie das so empfunden haben.
Ich hoffe weiterhin auf einen normalen Gedankenaustausch auch mit ihnen.
“”Übrigens haben Sie bis heute keinen einzigen Beweis für Ihre hanebüchenen Behauptungen zum Thema Nachtoderlebnisse
gebracht, obwohl Sie das Laurin und mir gegenüber zugesagt haben.”"
Damals habe ich das Buch von Pim van Lommel genannt als Beweis. Er hat genannte Erfahrungen wissenschaftlich untersucht. Das wúrde aber von ihnen nicht anerkannt.
@H.F. Ullmann
“ein kleineres volk wie die niederländer kann da natürlich schneller reagieren. auch die haben die schnauze voll unerwünscht in ihrem eigenen land zu sein”.
Ich habe viel mit Migranten gearbeitet und habe das immer als eine Bereicherung erlebt. Ich glaube also immer noch an die multikulturelle Gesellschaft.
Aber viele empfinden das anders.
Bemerkenswert ist aber folgendes: Die meisten Wilders-Wähler leben in Gegenden wo ganz wenig Migranten sind. Die kennen die Migranten also nicht aus eigener Erfahrung, sondern bilden ihre Vorurteilen aus dem was sie lesen in den Zeitungen oder sehen/hören auf TV/Radio. In Amsterdam wo viele Migranten leben hat Wilders relativ wenig Anhänger. Die Amsterdammer kennen die Migranten und haben in großen ganzen keine Probleme mit denen.
Es fehlt ein Großteil der Bevölkerung immer noch an Kenntnisse über die verschiedenen „fremden“ Kulturen in eigenem Land.
#114 | Klaus sagt am 12. Oktober 2010 um 17:49
Nein, Herr Trösken hat etwas unbeholfen versucht auf der Sarrazin-Welle zu surfen. Die verqueren „Eindrücke“ benutzt er, um eine Diagnose für das ganze Land zu stellen:
Trösken wähnt sich in Hassel auf einem „Pulverfass“ und verlässt bald den Stadtteil, erfahren die Leser. Nun interessiert sich sicher kaum jemand dafür, wann Herr Trösken einen Umzug plant. Einen sinnvollen Satz sucht man in seinen Impressionen stattdessen vergebens.
Dem Autor ist völlig entgangen, dass in der Bundesrepublik mindestens alle vier Jahre gewählt wird und es in den letzten Jahrzehnten nicht nur eine Regierung gab. Was denn „die Regierung“ konkret “jahrzehntelang” falsch gemacht hat, bleibt weitgehend im Dunkeln. Nur von integrationsfördernden Projekten hält er nichts, so viel ist klar. Was er stattdessen anstrebt, dazu äußert sich Herr Trösken mit keinem Wort. So bleibt es bei einer peinlichen Stimmungsmache und der Frage:
Was wollen Sie, Herr Trösken? Aufnahmestopp, Umsiedlung, Ausweisung, Deportation …? Was schlagen Sie vor?
#115 | Malte sagt am 12. Oktober 2010 um 18:30
Die Redaktion hier, sollte sich mal langsam was überlegen. Wenn ihr weiter zulasst, das “mein Name” hier von “anonymen Deppen” in den Dreck gezogen wird, muss ich mir schritte überlegen, um das zu “verhindern”
Sorry, Stefan, aber das geht mir jetzt definitiv zu weit….!!!
#116 | Stefan Laurin sagt am 12. Oktober 2010 um 18:35
OK – das wird mir hier zu blöd. Die Diskussion ist beendet.
#117 | Nachgedacht... | Gelsenkirchen sagt am 2. November 2010 um 09:14
[...] jetzt schon sagen, dass es schon eine gewisse Enttäuschung über die Betreiber des Blogs “Ruhrbarone” gibt. Besonders Stefan Laurin [hallo Stefan!], der damals anrief und um genau solch einen Artikel [...]