China: Die «Wet-Markets» sind wieder offen!

Wet Market Foto: Carl Fredrik Sjöland Lizenz: CC BY-SA 4.0

Von unserer Gastautorin Anastasia Iosseliani 

Geehrte Leser und Leserinnen,

Wie Medien wie der «Independent» berichtet haben sind, die sogenannten «Wet-Markets» in Wuhan und anderswo in China wieder offen. Was für eine Überraschung! Die Volksrepublik China, eine Einparteiendiktatur, die sonst jeden Scheiss der Bewohner Chinas protokolliert und sanktioniert, kann sich nicht dazu durchringen diese Horte der Regression endgültig zu schliessen! Die WHO ist machtlos, denn wie sie selber mitteilte,  hat sie keine Handhabe und kann deshalb nur Empfehlungen abgeben, aber nichts durchsetzen.

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Corona und Kampfveganer

Protestierende Kampfveganer Foto: Ciell Lizenz: CC BY-SA 4.0

Von unserer Gastautorin Anastasia Iosseliani

Geehrte Leserinnen und Leser

Eigentlich will ich nichts über Covid-19 und Corona schreiben, aber wie es nunmal ist, so muss ich dies wieder tun. Es geht, welche Überraschung, um Veganismus, Vegetarismus und die Covid-19-Pandemie. Gerade jetzt gehen Kampfveganer auf Tour, um Leute vom Veganismus zu bekehren, obwohl nicht der Fleischkonsum per se zur Covid-19-Pandemie geführt hat, sondern die Tatsache, dass in China auf diesen sogenannten «Wet Markets» alle Hygieneregeln und der gesunde Menschenverstand über Bord geworfen wurden und man Wildtiere auf engstem Raum in unhygienischen Verhältnissen gehalten hat, um diese dann zum Verzehr und für Quacksalberei wie sogenannte «Traditionelle Chinesische Medizin» zu schlachten.

Dies geschah nicht zum ersten Mal, man denke nur an die SARS-Pandemie vor ein paar Jahren. Das danach die sogenannten «Wet Markets» nicht geschlossen wurden, war grob fahrlässig von den chinesischen Behörden. Wenn diese Wet-Markets nun weiterhin offen bleiben werden, ist das gar gemeingefährlich von Seiten der chinesischen Behörden. D.h. es würde schon reichen, wenn die chinesischen Behörden, die sonst jeden Scheiss ihrer Bürger bewachen und

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Antisemiten können nicht überzeugt werden, dass Juden mit Corona nichts zu tun haben

The Rumour Bild: Thomas Derrick Lizenz: Gemeinfrei

Von unserer Gastautorin Anastasia Iosseliani 

Geehrte Leserinnen und Leser!

Zuallererst will ich Ihnen allen Chag Pessah sameah, frohe Ostern und allgemein frohe Feiertage wünschen!

Als nächstes muss ich, wieder einmal, über wachsenden Antisemitismus schreiben, denn wie verschiedene Medien berichtet haben, gibt es immer mehr antisemitische Straftaten weltweit. Ich weiss, ich bin das Thema auch leid und würde lieber Schlagzeilen lesen, wie «Antisemitismus ist weltweit auf dem Rückzug – Die neue sudanesische Präsidentin beglückwünscht Israel zum Unabhängigkeitstag». Aber die Realität ist nun mal, auch aufgrund der Covid-19-Krise, eine andere. Das Tragische ist, dass der Antisemitismus keine Krise, ausser einer Krise des Denkens, braucht, um zu wachsen.

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Die freie Szene im freien Fall 

Prinzregenttheater Foto: Prinzregenttheater Lizenz: CC BY-SA 4.0

„Applaus ist das Brot des Künstlers“ Dem Journalisten Johannes Gross wird dieses Zitat zugeschrieben. Zur Zeit der Bonner Republik war er u.a. Moderator der Bonner Runde im ZDF. Zudem Publizist und später noch Vorstandsmitglied des Gruner+Jahr Verlages. Mit diesem, durchaus missverständlichem, Satz wollte er zum Ausdruck bringen, dass er sich immer sehr erfreut an guten Kritiken seiner Werke, jedoch nie in der Lage sein wird, damit sein täglich Brot zu erwerben. Mehr als eine Anerkennung ist der Applaus also nicht. Von unserem Gastautor Alexander Sandman.

Natürlich wertvoll. Um nicht Gefahr zu laufen auch nur eine Künstlergattung zu vergessen, konzentriere ich mich auf die Kunstform Musik. Einfach weil ich hier auf Erfahrungswerte zurückgreifen kann, die bestimmt auch bei anderen Gattungen vorkommen, ich jedoch nicht wirklich beurteilen kann. Dies sei mir hoffentlich verziehen.

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COVID-19: „Ich hatte es und wußte es lange nicht“

COVID-19 Corona-Virus Krankheit überlebt
Thomas Viell, 48, hatte COVID-19. (Foto: privat)

Thomas Viell hat es gehabt. Das Corona-Virus und die Krankheit. Und er hat es überstanden. Aber seine Geschichte ist unglaublich. Sie erzählt von Behörden-Wirrwarr, von föderalem Kompetenz-Labyrinth und von einer unglaublich langen Zeit, bis sein Testergebnis feststand. Das Protokoll einer COVID-19-Erkrankung mitten in Deutschland.

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Lässige Bakterien II: Bdellovibrio bacteriovorus


Das bakterienfressende, egelgleiche Stäbchenbakterium. Von unserem Gastautor Ludger Weß. Der Text stammt aus seinem neuen Buch „Winzig, zäh und zahlreich – Ein Bakterienatlas. 

Bdellovibrio bacteriovorus, das bakterienfressende, egelgleiche Stäbchenbakterium, ist der Raubfisch unter den Bakterien. Es jagt in Süß- und Salzwasser Bakterien wie E. coli, Salmonella oder Pseudomonas, in- dem es sie rammt, aufbohrt und sich sodann von ihnen ernährt. Anders als der Name suggeriert, saugt es seine Beute aber weder aus, noch zerfleischt es sie wie ein Hai. Es heftet sich mithilfe von Pili an seine Opfer und ätzt durch Enzyme ein Loch in die Zellwand. Innen angekommen, verschließt es die Lücke und sorgt dafür, dass sein Wirt die Zellwand von innen rundum verstärkt. Der verformt sich dabei zu einer Kugel. Diese hermetische Abriegelung dient vermutlich dazu, das Austreten von Nährstoffen zu verhindern, wenn B. bacteriovorus sein Zerstörungswerk beginnt.

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Lässige Bakterien: Eubostrichus-dianeae-Epibakterium


Das auf Dianes wohlgelocktem Fadenwurm lebende Bakterium. Von unserem Gastautor Ludger Weß. Der Text stammt aus seinem neuen Buch „Winzig, zäh und zahlreich – Ein Bakterienatlas„

Widersprüchlich zu physikochemischen Prinzipien scheint auch die Existenz des Eubostrichus-dianeae-Epibakteriums. Dieses Bakterium hat mit seinem Vulgärnamen – das auf Dia- nes wohlgelocktem Fadenwurm lebende Bakterium – nicht nur einen der längsten Namen, sondern ist mit einer Länge von 120 Mikrometer auch das längste bekannte Bakterium. Es lebt auf der Oberfläche eines Wurms, und zwar in so großer Zahl, dass diese Mitbewohner dem Wurm das

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Serie: Die Reichsbahn und die jüdischen Bürger  (Teil 2)

Mit Wagen dieses Typs wurden während des Holocausts Menschen in die Vernichtungslager transportiert. Quelle: Wikipedia, Foto: Proesi, Lizenz: CC BY-SA 2.0 de

Von unserem Gastautor Thomas Weigle

Es gab Ende 1938 noch kein generelles Beförderungsverbot für Juden bei der Reichsbahn, was etwas überrascht, war jüdischen Bürgern mittlerweile doch das Führen von KFZ untersagt, ebenso das Halten von KFZ. Führerscheine und Zulassungspapiere wurden spätestens mit Ablauf des Jahres 1938 eingezogen bzw. mussten abgegeben werden.

Wie erwähnt wurde jüdischen Bürgern Anfang 1939 die Benutzung von Speise-und Schlafwagen verboten, die vom Vorzeigearier Goebbels nach dem Pogrom geforderten Abteile für Juden wurden immerhin nicht eingeführt. Auch galten die Bestimmungen hinsichtlich der Speise-und Schlafwagen nicht für Juden anderer Staatsangehörigkeit. Allerdings galt das Verbot nicht für Ehepartner in Mischehen. Diese durften weiterhin diese Wagen benutzen, allerdings nur in Begleitung des „deutschblütigen Ehepartners.“

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Ein paar Gedanken über Adidas, Deichmann und H&M

Adidas-Originals-Ladengeschäft Foto: Jan Hagelskamp1 Lizenz: CC BY 4.0

Derzeit lese ich sehr viele Aussagen zu dem Verhalten von Adidas, Deichmann, H&M und Co. Die Unternehmen würden sich weigern ihre Mieten zu zahlen und damit private Vermieter schädigen, wohingegen kleine Unternehmen ihre Mieten zahlen und dafür pleite gehen. Von unserem Gastautor Trevor Rhûnparth.

So sinngemäß heißt es derzeit, wenn es so wahr wäre, so wäre es auch ein eindeutiger Skandal, schaut man sich aber im Detail an, was genau passiert ist:

Zum einen wurden die Vermieter im Vorfeld kontaktiert und gebeten die Mieten zu stunden. Genau das geschah auf Grundlage eines Gesetzes, dass auch von der SPD gefordert und umgesetzt wurde. Auf Grundlage dieses Gesetzes können auch Einzelhändler und kleine Unternehmen um die Stundung ihrer Mieten aufgrund der Coronaepidemie bitten

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