New Yorker Stadtteil Manhattan 1931 Foto: Autor unbekannt – U.S. National Archives Original file: american_cities_047.jpg Lizenz: Gemeinfrei
Raymond Chandler ist in meinen Augen einer der größten US-Autoren des 20. Jahrhunderts. Ihn kann man zum Vergnügen lesen, weil man Spannung sucht oder auch zum Trost. Von unserem Gastautor Ansgar Lange.
Sein literarisches Geschöpf, der Privatdetektiv Philip Marlowe, ist ein harter Junge: trinkfest, männlich, ein Frauentyp. Doch er ist auch Melancholiker und Moralist. Marlowe ist der größte Romantiker unter den Privatdetektiven. Sein geistiger Vater, der am 23. Juli 1888 in Chicago, Illinois, geboren wurde, war ebenfalls melancholisch und moralisch, wenn nicht sogar puritanisch geprägt. Doch er war auch ganz anders als Marlowe, nämlich scheu, gehemmt, unglücklich.
Die Fotos aus dem Buch zeigen wir hier mit freundlicher Genehmigung des VGB-Verlages.
Von unserem Gastautor Thomas Weigle
Heute möchte ich hier im Blog auf eine Zeitreise hinweisen, die die Verlage VGB und Klartext unternommen haben, und welche durch das Ruhrgebiet führt. Von Duisburg bis Hamm wird anhand von vielen schönen Fotos aufgezeigt, wie sehr sich die Schienen- und die Industrielandschaft verändert haben.
Schon in den70ern plante der Autor Dietmar Beckmann, den Strukturwandel im Pott fotografisch zu dokumentieren. So erkundete er das Schienennetz, die Industrielandschaft des ‚Pütt‘ per Fahrrad und sammelte zahlreiches Bildmaterial an.
Das trotzige „Durch-ziehen-wollen“ der deutschen Bürokratie bezüglich der Abschlussprüfungen im Sommersemester 2020 hat weitreichende Konsequenzen. Bezogen auf die aktuelle Lage, ist es illusorisch anzunehmen, dass sich die Situation bis Ende April weitgehend verbessert habe. Die Krise sorgt für einen absoluten Ausnahmezustand in allen Lebensbereichen. Unsere Gastautorin Lisa Daimagüler steckt Mitten in den Abiturvorbereitungen.
Dass die aktuelle Situation für manche Schüler und Schülerinnen bedeutet, sich um Angehörige kümmern zu müssen (zum Beispiel beim Erledigen der Einkäufe oder auch durch Beistehen in belastenden Zeiten) wird beim sturen Festhalten am Terminplan nicht bedacht.
Iranischer Revolutionsführer Ali Chamene’i im Gespräch mit Putin Foto: Kremlin.ru Lizenz: CC-BY 4.0
Von unserer Gastautorin Anastasia Iosseliani
Geehrte LeserInnen!
Der heutige Text ist wieder einmal ein Quickie. Denn wie man dieser Tage in verschiedenen Medien lesen konnte, wurde ein Dolmetscher, der für die Bundeswehr gearbeitet hat, wegen Landesverrats verurteilt, weil er für den Geheim- und Nachrichtendienst der Islamischen Republik Iran, spioniert hat.
Dies ist beileibe nicht das erste Mal, dass sich der Geheim- und Nachrichtendienst der Mördermullahs, es wagt, sich so in Deutschland zu gebärden. Vor einigen Jahren engagierte der VEVAK einen pakistanischen Austauschstudenten namens Syed Mustafa H., damit dieser
Im Moment fühlt man sich vielerorts als freischaffende Künstlerin wie eine Figur, die sich selbst beim freien Fall beobachtet. Jede Sicherheit fällt weg. Der Fall auf freier Strecke, diesen Ausdruck kannte ich bisher nur für Figuren die ich auf der Bühne verkörpern durfte. Eine Grenzerfahrung, die auch ein spielerischer Inspiration sein kann eine persönliche Tragödie also, die ein Figur zu einem essentiellen Tiefe bringen kann. Doch wenn die Tragödie dein eigenes Leben bestimmt, verschiebt sich etwas gewaltig. Es wird zu deiner persönlichen Tragödie.
Irakische Juden verlassen den Flughafen Lod. Quelle: Wikipedia; Lizenz: Gemeinfrei
Von unserem Gastautor Thomas Weigle
„Der Koran und die auf ihm fußende islamische Gesetzgebung reduzieren Geographie und Ethnographie der verschiedenen Völker auf die einfache und bequeme Zweiteilung in Gläubige und Ungläubige, der Ungläubige ist <harby>, d.h. Der Feind. Der Islam ächtet die Nation der Ungläubigen und schafft einen Zustand permanenter Feindschaft zwischen Muselmanen und Ungläubigen.“
Derselbe schrieb 1854 in der „New York Daily Tribune“:
„Die Muselmanen, die etwa ein Viertel der ganzen Bevölkerung bilden und aus Türken, Arabern und Mauren bestehen sind selbstverständlich in jeder Hinsicht die Herren (…). Nichts gleicht aber dem Elend und dem Leiden der Juden in Jerusalem, die den schmutzigsten Flecken der Stadt bewohnen (…), sie sind unausgesetzt Gegenstand muselmanischer Unterdrückung und Unduldsamkeit (..). So weit der linke Gottvater Marx, erstes Zitat in MEW, Band 10, Ostberlin 1962,S.170.
Womit einmal mehr bewiesen ist, dass die linken Antisemiten und Israelhasser „ihren“ Marx nicht kennen. Oder sie denken sich: „Der Alte hat halt nicht in allem recht.“…“ist schon lange her.“.. „alles fließt.“Oder so ähnlich. Stattdessen reden und schreiben sie sich die Lage der Juden unter dem Islam schön, so wie sich andere eine Niederlage im Westfalenderby schön trinken.
Gastautor Thomas Weigle zu Besuch in ’seinem‘ Waldstadion in Frankfurt. Foto: privat
April und Mai 1965 waren für den FC Schalke 04 keine wirklich guten Monate. Die ganze Saison 64/65 war eh schon eine Zittersaison für die Knappen, nichts für sensible Gemüter. Dabei hatte es gut angefangen.
Von unserem Gastautor Thomas Weigle
Am ersten Spieltag brillierten die Gelsenkirchener bei sommerlicher Hitze im Frankfurter Stadtwald, spielten die heimische SGE an die Wand und führten zur Pause mehr als verdient mit 2:0. Am Ende waren Frankfurter Spieler und Fans heilfroh, dass sie mit einem glücklichen 2:2 der Schalker Spielkultur entkommen waren.
Am 5. Spieltag dann Katastrophe pur für die SGE im Stadtwald-0:7 gegen den KSC!!!! Schon das nächste Spiel der 04er aber gab dann die saisonale Richtung vor. Keine Spielkultur, schwache Stürmer, ergo ein trostloses 1:1 gegen den KSC. Noch schlimmer wurde es eine Woche später: 0:3 in Lautern, dann 0:3 zu hause vs Braunschweig. Schon klopfte das Abstiegsgespenst lautstark an die Stadiontore, begehrte Einlass und richtete sich wohnlich in der Glückaufkampfbahn ein.
Julian Nida-Rümelin Foto: Perikles Lizenz: CC BY 3.0
Julian Nida-Rümelin hat soeben mit „Die gefährdete Rationalität der Demokratie“ ein neues Buch vorgelegt. Es ist eine Demokratietheorie. Aber auch ein Weckruf zur besonnenen Analyse der momentanen Demokratiekrise. Von unserem Gastautor Nils Heisterhagen.
Julian Nida-Rümelin schafft es seit Jahren einen Drahtseilakt zu meistern. Dieser besteht darin, erfolgreich zwischen theoretischen und praktischen Büchern hin und her zu wechseln. „Der Akademisierungswahn“ oder „Über Grenzen denken“ heißen seine praktischen Bücher der Realpolitik, die sich aber zwischendurch immer mal wieder mit akademischen Schriften bei Suhrkamp abwechseln. Seiner Theorie bleibt er auch in der Praxis treu. Zuletzt anschaulich erklärt in „Über Grenzen denken“.
Gastautor Thomas Weigle zu Besuch in ’seinem‘ Waldstadion in Frankfurt. Foto: privat
Ein eher unbekanntes Kapitel der 1000 Jahre ist die Etablierung der sogenannten Stadt- und Landwachen durch den Reichsführer SS und Chef der deutschen Polizei Heinrich Himmler, deren Gründung und Tätigkeiten bisher noch nicht so sehr im Fokus der Forschung standen. Ich bin darauf eher zufällig bei Recherchen für ein anderes Thema im Haller Stadtarchiv gestoßen.
Von unserem Gastautor Thomas Weigle
Das Naziregime war von Anfang an ein Polizeistaat, der ein sehr wachsames Auge auf seine Bürger hatte
Es ist jetzt auch höchste Zeit das öffentliche Leben einzudämmen und Schulen, Kindergärten und Universitäten zu schließen, wie auch Home Office anzubieten.
Deutschland hat einen sehr laissez-fairen Umgang mit dem Virus und alle die denken, es sei Panikmache, rationalisieren nicht, dass wir es mit etwas Neuartigem zutun haben, das so keineswegs kontrollierbar ist.