Ruhrverliebt: Streetwear-Mode aus Essen

 Constantin Wissmann und Michael Brandtner sind die Macher hinter der Marke „Ruhrverliebt“

Michael Brandtner und Constantin Wissmann haben aus ihrer Liebe zum Ruhrgebiet die Klamotten-Marke „Ruhrverliebt“ aus der Taufe gehoben. Seit ein paar Jahren vertreiben sie T-Shirts, Kapuzen-Pullover, Poster und weitere Accessoires mit Bezug zum Ruhrgebiet. Warum sie das machen, erklären sie uns ausführlich im Interview.

Hallo Michael und Constantin! Was heut euch dazu gebracht ein Modelabel mit Ruhrgebiets-Streetwear auf den Weg zu bringen?

››Das Ruhrgebiet ist unsere Heimat und für uns der schönste Ort der Welt. Er ist ein Schmelztiegel, in dem alle möglichen Schichten und Kulturen zusammen kommen und miteinander leben. Alles ist möglich! Ein zentraler Punkt im Pott ist die Zechenkultur, welche auch weiterhin in den Köpfen der Leute und im Herzen getragen werden sollte. Genau dieses Lebensgefühl wollen wir mit unserer Kollektion vermitteln und in die Welt tragen.‹‹

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„Ich schrieb mich verrückt“ – große Wolfgang Welt-Werkschau in Bochum

Unser Mann von der Wilhelmshöhe: Wolfgang Welt

Der Autor und Ruhrgebiets-Literat Wolfgang Welt wird gerade mit einer großen Retrospektive in der Lutherkirche in Bochum Langendreer geehrt. Nachdem das Heinrich-Heine-Institut 2016 den Nachlass von diesem Popkultur-Kaputtnik-Hero übernommen hatte, entstand so die Idee, ausgewählte Materialien (also Briefe, Manuskripte, Fotos, Ton- und Filmaufnahmen) weiterhin zu präsentieren.

Wolfgang Welt, der am Silvestertag 1952 geboren ist und am 19. Juni 2016 gestorben ist, ist ein Unikum. Seine Romane sind schonungslos autobiografisch. Diese Literatur, die dem Ruhrpott-Schauplatz seine Würde lässt und mit hoher emotionaler Kraft ausgestattet ist, trägt einen ganz eigenen Sprachcode. Seine Geschichten leben von der Aufrichtigkeit, ihrer genauen Beobachtungsgabe und dem lässigen, dokumentarischen Format.

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„Wir haben in diesem Jahr 50 Bands, die irgendwas mit Punkrock am Hut haben.“

Das Ruhrpott Rodeo ist eines der coolsten Festivals in NRW / Foto: Peter Hesse

Das Festival Ruhrpott Rodeo findet seit 2007 jährlich im Sommer statt und ist mittlerweile in Deutschland das wichtigste und größte Festival im Punkrock-Genre. Zum dreitätigen Festival kommen durchschnittlich etwa 7500 Besucher, 2016 sogar über 8500 Besucher. Alex Schwers ist der Veranstalter hinter dieser Open Air Sause. Wir sprechen mit ihm über Probleme beim Booking, ein neuartiges Pfandbecher-System und warum er gerne Deichkind mal auf das Ruhrpott Rodeo lotsen würde.

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Lars Eidinger gastiert mit DJ-Set in Essen

Kommt mit einem spannenden DJ-Set nach Essen: Lars Eidinger | Foto: Tim Bruening

Die Vielfalt des musikalischen Spektrums im Set von Lars Eidinger wird gespeist von Geistesblitzen, Gefühl und Hochglanz-Energie. Am Samstag gastiert er damit im Hotel Shanghai in Essen.

Über sein Selbstverständnis sagte der Schauspieler Lars Eidinger mal in einem Interview mit der Zeit: ››In den neunziger Jahren, und ich war ganz offensichtlich vom Kapitalismus und von Popkultur gezeichnet. Jeden Morgen bin ich aus Tempelhof mit meinem roten Heinkel-Roller hierhergekommen. Ich sah Hip-Hop-mäßig aus, aber nicht wie die Jungs heute, mehr wie ein Skater. Mit Dickies-Hosen, die in den Kniekehlen hingen. Die anderen Leute an der Schule sahen mehr nach Schauspielstudenten aus. Auch irgendwie ostiger. Mit Altherrenhosen, Hosenträgern, Hemden oder sogar im Anzug. Da wusste man manchmal gar nicht, ob die schon im Kostüm waren.‹‹

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››Österreich ist das einzige Land, das aus Erfahrung dümmer wird.‹‹

Die Hofburg in Wien – der Sitz des österreichischen Bundespräsidenten Foto: Bwag Lizenz: CC BY-SA 3.0 AT

Mit dem aus Salzburg stammenden Gewerkschafter und Sozialpolitiker Thom Kinberger haben wir bei den Ruhrbaronen schon häufiger gesprochen. Diesmal geht es um die Ibiza-Affäre, die Nachwirkungen der Europa-Wahl, den Brexit und weitere tagespolitische Fragen.

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Farewell, Schlitzohr: Manni Burgsmüller ist gestorben.

Einer der ganz großen der Bundesliga: Manfred ›Manni‹ Burgsmüller | Foto: Borussia Dortmund

Der ehemalige Stürmer Manfred Burgsmüller ist im Alter von 69 Jahren verstorben. Laut Angaben der Bild-Zeitung soll er am Samstag in seiner Wohnung in Essen-Fischlake leblos aufgefunden worden sein. Wir verneigen uns vor einem ganz großen des Ruhrgebietsfußballs, der bei Rot-Weiß Essen seine Karriere startete und von 1976 bis 1983 für Borussia Dortmund spielte.

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Kommenden Montag gastieren Element of Crime in Bochum

Element of Crime haben mittlerweile 35 Bandjahre in ihrem Rucksack / Foto: Charlotte Goltermann

Vermutlich sind Frank Zander und die Einstürzenden Neubauten die Institutionen in der Berliner Szene, die noch länger Musik machen, als Element of Crime. Die Band um Sven Regener gibt es nun schon seit 1984. In den 35 Jahren ihrer Karriere haben sie viel erlebt. Und noch immer spielen sie gerne live und kommen jetzt wieder auf Tour, kommenden Montag gastieren sie in der Jahrhunderhalle in Bochum. Das Vorprogramm bestreitet die Band Isolation Berlin.

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››Reichtum als Beleg der Überlegenheit zu sehen, entspricht nicht meiner Definition von Stärke‹‹

„Dummheit von Regierungen sollte niemals unterschätzt werden“ Thomas Kinberger im Interview / Bild: Julia Scheler

Thom Kinberger operiert auf vielen Schauplätzen. Als Betriebsrat und Vorsitzender der Salzburger Produktionsgewerkschaft streitet der Österreicher für faire Tarifverträge. Zudem schreibt er als politischer Autor über gesellschaftliche Themen viele kluge Beiträge – etwa zur Entwicklung Europas, der Integration von Flüchtlingen oder über die Sozialversicherung. Er positioniert er sich klar gegen neoliberale Politik und wirbt für die europäische Solidargemeinschaft. Wir haben ihn zur Affäre ORF/Böhmermann, zur Europawahl und zur Menschenwürde befragt.

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Swedish Death Candy kommen nach Dortmund

Swedish Death Candy – eine ganz besondere Band!I

Immer wieder gibt es Bands, die das Attribut „Geheimtipp“ nicht nur verdienen, sondern mit viel Phantasie und noch mehr Farbe zum Leben erwecken. Die aus London stammenden Swedish Death Candy sind so ein Fall. Sie zaubern viel Experimentierfreude in ihre Songs und vor allem ihre Live-Konzerte sind Feuerwerke. Am 2. Mai gastieren sie in Dortmund im subrosa.

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Folkwang Universität präsentiert Bauhaus-Festival

Die Licht- und Klanginstallation ›cos/sin‹ von Robert Henke

Mit einer spektakulären Licht- und Klang-Installation des Künstlers Robert Henke ist gestern das Festival ›Try Again, Fail Again, Fail Better‹ auf Zeche Zollverein gestartet. Noch bis Februar 2020 widmen sich zahlreiche Künstler den Themenfeldern Licht, Körper, Raum und Funktionalität – und lassen sich dabei von der Lehre des Bauhaus inspirieren.

Die künstlerische Leitung dieses Festivals liegt in den Händen von Folkwang Professorin Elke Seeger und Kurator Fabian Lasarzik, die auf einer Pressekonferenz gestern das Festival vorgestellt haben. „Wir wollen kein Debattierclub sein, wollen aber viele Fragen stellen“, so die Worte von Frau Seeger zum Start dieser Veranstaltungsreihe.

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