Anti-RB Leipzig-Protest in Mönchengladbach von Sky rüde ausgebremst

Das Stadion in Mönchengladbach. Quelle: Wikipedia, Lizenz: gemeinfrei

Viele Fußballfans in diesem Lande mögen RB Leipzig nicht. Das hat rein gar nichts mit der Stadt Leipzig zu tun, sondern in erster Linie mit dem organisatorischen Hintergrund des Vereins, der vom ‚Red Bull‘-Konzern finanziell gefördert wird. Im Falle der Leipziger geht die monetäre Unterstützung sogar über eine eine Hilfe hinaus. Der Klub ist in den Augen vieler quasi eine Schöpfung der Marketingabteilung des Brausekonzerns, so dass viele Kritiker in dieser Handhabung einen ablehnenswerten Wettbewerbsvorteil des ‚künstlichen‘ Klubs sehen.

Beim Bundesligaspiel Borussia Mönchengladbach gegen RB sorgten zahlreiche Anhänger der Gastgeber rund um das Spiel einmal mehr dafür, dass ihre Abneigung gegenüber RB Leipzig deutlich sichtbar wurde. Etliche Anti-RB-Transparente (einige leider auch in beleidigendem Ton) und lautes Trillerpfeifen waren für ein Millionenpublikum vor den TV-Bildschirmen gut sicht- und hörbar.

Solche Aktionen gab es im Laufe der vergangenen Jahre schon häufiger. Erinnert sei in diesem Zusammenhang nur an die unrühmliche Aktion der Dortmunder Südtribüne Anfang 2017, die durch zahlreiche geschmacklose Transparente damals für eine Menge Ärger für den BVB sorgte.

Die übertragenden Fernsehanstalten halten das Thema gerne klein, wollen sich ihre Hochglanzprodukt Fußball-Bundesliga, für das sie viel Geld bezahlen, nicht unnötig durch Negativschlagzeilen beschmutzen lassen. Das war auch gestern über weite Phasen wieder der Fall.

Doch diesmal begnügte man sich seitens der Fernsehmacher nicht mit dem üblichen Übergehen der Thematik.

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Schalke 04 blamiert sich gegen Hoffenheim, kann so im Derby gegen den BVB nur gewinnen!

Foto: Michael Kamps

Die Saison voller Pleiten, Pech und Pannen des FC Schalke 04 geht ungebremst weiter. Am Samstagabend unterlagen die Königsblauen einmal mehr im heimischen Stadion, kassierten gegen die TSG 1899 Hoffenheim eine 2:5-Packung. Sechs Torschüsse der Gäste führten zu fünf Gegentoren. Schlimmer geht es fast nicht mehr.

Doch die Schalker scheinen Glück zu haben. Zum einen beträgt der Vorsprung auf die Abstiegsplätze, vier Spiele vor Saisonende, noch immer sechs Punkte, zum anderen kommt es am kommenden Wochenende zum Derby bei Borussia Dortmund.

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Teamflieger auf der Kippe? Endet im Sommer die Zeit der großen BVB-Dekadenz?

Vornehm geht die Welt zugrunde. Foto: BVB

Der dem BVB seit Mai 2016 von Eurowings zur Verfügung gestellte ‚Mannschaftsairbus‘ polarisiert vom ersten Tag an. Nun soll die Partnerschaft des Fußballklubs und der Fluglinie nach übereinstimmenden Medienberichten etwas überraschend vor dem Aus stehen. Zwischen 2013 und 2016 war Turkish Airlines der Sponsor des Mannschaftsfliegers. Doch auch diese Partnerschaft war keine langfristige.

Wenn der Klub in den nächsten Wochen nicht eine ähnliche Partnerschaft mit einer anderen Airline zur nächsten Saison abschließen kann, dann wird es ab Sommer keinen Flieger in Vereinslackierung der Dortmunder mehr geben. Nicht die schlechteste Aussicht, wie ich finde.

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Vom nahenden Ende der alten Ostertraditionen

Die ‚Räppler‘ bei ihrem Abmarsch an der St. Peter-Kirche in Waltrop im Jahre 2018. Foto: Robin Patzwaldt

Na, liest Du uns womöglich auch gerade von irgendwo unterwegs, wie die vermutlich meisten an diesem Osterwochenende? Schon ein kurzer Blick auf die Straßenlage zeigt, dass das lange Wochenende von vielen dazu genutzt wird, was mir auch ein Ruhrbarone-Kollege am Donnerstag auf die Frage antwortete, was er den an Ostern alles so vorhabe: ‚Schlafen, essen, Ausflüge, sich mit Freunden treffen‘.

Klingt toll, doch war das vor Jahren nicht ursprünglich einmal völlig anders vorgesehen? 😉

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Soll ausgerechnet der in Gladbach gescheiterte Dieter Hecking Schalke zukunftsfähig machen?

Dieter Hecking. Quelle: Wikipedia, Foto: Jan Heimerl, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Bei Schalke 04 läuft es nicht. Der Vizemeister des Vorjahres befindet sich fünf Spieltage vor Saisonende in der Fußball-Bundesliga nur auf Rang 15. Der vor wenigen Monaten noch als Erfolgsbringer gefeierte Trainer Domenico Tedesco musste gehen. ‚Feuerwehrmann‘ Huub Stevens hat übernommen und kämpft aktuell darum mit dem völlig aus den Fugen geratenen Kader der Königsblauen zumindest den Klassenerhalt zu schaffen. Mehr ist in dieser Saison nicht mehr drin.

Die Probleme sind vielfältig. Mehrfach haben wir im Laufe der vergangenen Monate auch hier im Blog darüber diskutiert. Während Stevens mit der Gegenwart kämpft, richten sich die Augen der Planer naturgemäß in Richtung Zukunft. Für die neue Saison wird ein Trainer gesucht, der die Mannschaft zukunftsfähig macht, einen Neuaufbau begleitet und den Verein wieder dorthin führt, wo er sich selber sieht: An die Spitze der Bundesliga und ins Internationale Geschäft.

Heiß diskutiert wird in diesen Tagen der Name Dieter Hecking. Also ausgerechnet der Trainer, der sein Engagement in Mönchengladbach zum Saisonende beenden muss, da der dortige Manager Max Eberl ihm den entscheidenden Entwicklungsschritt mit der dortigen Borussia nicht zutraut.

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EU-Parlament: „Veggie-Burger“ sollen verboten werden – Sonst ist aber alles OK bei Euch?

Was ist das? Quelle: Wikipedia, Foto: Shpernik088, Lizenz: CC BY-SA 4.0

Während das Land aktuell ganz aufgeregt noch immer über das immense Spendenvolumen für den Wiederaufbau der kürzlich teilweise abgebrannten Kathedrale Notre-Dame in Paris diskutiert, droht eine mindestens ebenso diskutable Tatsache vergleichsweise unbeachtet zu bleiben. Das darf nicht sein!

Denn im Agrarausschuss des EU-Parlaments wurde vergangene Woche allen ernstes ein Entwurf für einen Beschluss auf den Weg gebracht, der allen Nicht-Fleisch-Produkten (von Wurst über Steaks bis hin zu Burgern) zukünftig verbieten soll, genau so zu heißen wie das Original aus totem Tier.

Und wenn das nicht zu einer mindestens ebenso emotionalen Debatte einlädt, dann weiß ich es auch nicht.

Klar, Vegetarier und Veganer können einem mit ihrer häufig extrem penetranten Art jeden und jedermann mit ihrem Anliegen zu einem besseren Menschen bekehren zu wollen zeitweise schon mächtig auf den Keks gehen. Gar keine Frage! Aber ihnen im Gegenzug jetzt die Verwendung dieser Begriffe, welche die große Masse der Menschen noch immer mit purem Fleischgenuss verbindet, verbieten zu wollen, nur um die Fleischproduzenten damit zu schützen, das geht dann vielleicht doch etwas zu weit. 😉

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UEFA Champions League: Geld schießt zwar Tore…. aber zum Glück nicht immer genug!

Der ‚Henkelpott‘. Quelle: Wikipedia, Foto: David Flores, Lizenz: CC BY 2.0

Mit der UEFA Champions League ist das ja so eine Sache. Seit Jahren gilt sie in den Augen vieler als Symbol für die fortschreitende Kommerzialisierung des Profifußballs. Eine Entwicklung, die viele Fußballpuristen kritisch sehen. Stets erreichten zuletzt gefühlt die gleichen Klubs die entscheidenden Spiele im Frühjahr. Selbst in der Vorrunde waren Überraschungen in der Champions League relativ selten.

Die Konzentration des großen Kapitals auf der Seite einiger weniger Teams macht den Wettbewerb zunehmend berechenbar und, wenn man mal ganz ehrlich ist, auch ein Stück weit langweilig. Da erfreut es das Fußballherz, wenn, wie in diesem Jahr, dann doch einmal wieder einige Underdogs sportlich für Furore sorgen und nach dem Titel greifen können.

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Die „WAZ am Sonntag“ erscheint erstmals als Printausgabe – Mehr als ein Versuch?

Der WAZ-Schaukasten am Waltroper Marktplatz im Januar 2013.

Das wird interessant. Die Sonntagsausgabe der „WAZ“, die es bislang eigentlich nur in digitaler Form gibt, erscheint am kommenden Ostersonntag erstmals auch in gedruckter Form.

Eine Meldung, die mich heute kurz aufschrecken ließ. Wer wie ich im Kreis Recklinghausen lebt, wo die selbstproduzierten Lokalausgaben der WAZ seit Jahren eingestellt sind, die dort beinhalteten lokalen Artikel seit diesem Zeitpunkt lediglich noch vom ehemaligen Konkurrenten aus Marl, dem Medienhaus Bauer, stammen, der nimmt die WAZ als eigenständige Lokal-Zeitung schon seit Jahren kaum noch war.

Ich schaue, was das Funke-Imperium betrifft, täglich beim dazugehörigen Internetportal WAZ.de vorbei. Mehr muss aktuell nicht sein.

Aber eine einmal in der Woche erscheinende Printausgabe, zumal am Sonntag veröffentlicht, wenn der Sportteil naturgemäß besonders ausführlich wäre, die könnte ich mir schon ganz gut als zukünftiges Print-Abo vorstellen.

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Ruhrbarone-Ausflugstipp: Die Dechenhöhle in Iserlohn-Grüne

Unser Autor Robin Patzwaldt mit seiner Grundschulklasse, 1979, bei seinem ersten Besuch in der Dechenhöhle. Foto: privat

Für unsere Leser in der Altersklasse über 40 dürfte alleine die Nennung des Namens ‚Dechenhöhle‘ vermutlich schon einige intensive Kindheitserinnerungen wachrufen. Ein Besuch in der berühmten Tropfsteinhöhle in Iserlohn gehörte über Jahrzehnte hinweg als fester Bestandteil zu fast jeder Grundschulzeit hier im Ruhrgebiet.

Das Ergebnis sind vermutlich tausende inzwischen Erwachsene, die noch immer ein Bild von sich gemeinsam mit ihren damaligen Mitschülern vor der Fototapete mit den vielen Tropfsteinen drauf in ihrem privaten Fotoalbum ihr eigen nennen. So auch ich (siehe oben).

Kürzlich stattete ich der Dechenhöhle, nach rund 40 Jahren Pause, einmal wieder einen Besuch ab, und ich kann sagen: Ein Besuch lohnt sich auch für Erwachsene. Gerade an einem der bald wieder anstehenden heißen Sommertagen, wenn es im Höhleninneren so schön kühl ist.

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Einladung zum 15. Heinrich-Czerkus-Gedächtnislauf am Karfreitag in Dortmund

Heinrich Czerkus. Quelle: Wikipedia, Lizenz: gemeinfrei

Inzwischen ist es in Dortmund zu einer schönen Tradition geworden: An jedem Karfreitag findet der Heinrich-Czerkus-Gedächtnislauf statt.

Dieser wird diesmal in der 15. Auflage, am 19. April 2019, einmal mehr mit Unterstützung des BVB und der BVB-Fanabteilung von den Naturfreunden Dortmund-Kreuzviertel, dem BVB-Fanclub Heinrich Czerkus und dem Fan-Projekt Dortmund e.V. organisiert.

Zum Hintergrund: Heinrich Czerkus ist ein ehemaliger Platzwart von Borussia Dortmund und Widerstandskämpfer gegen Hitler. Er wurde im April 1945 von den Nazis ermordet und gemeinsam mit 300 Fremdarbeitern und Nazi-Gegnern in der Dortmunder Bittermark begraben.

Vom Treffpunkt am Stadion Rote Erde in Dortmund geht es für die Teilnehme des Laufes daher zum Mahnmal in die Bittermark. Wie in den Jahren zuvor versteht sich der Lauf als ein Signal für ein friedliches und gewaltfreies Miteinander innerhalb und außerhalb des Stadions.

Im Sinne seines Namensgebers richtet er sich entschieden gegen Rechts, gegen Rassismus, Antisemitismus und jegliche Form von Diskriminierung. Alle, die dazu einen Beitrag leisten möchten, sind auch in diesem Jahr wieder herzlich eingeladen, mitzulaufen – mit ihren Fahnen, Trikots und Schals, egal von welchem Verein.

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