The Idiots 1987 mit (v.l.nr.) Anne Natt (Bass), Sir Hannes (Vocals), Piet Scritic (Schlagzeug) und Olaf Jantoss (Gitarre) | Foto: The Idiots
Zuerst entdeckte er den Fußball. Bei Victoria Derne kickte Hannes in der Landesliga. Parallel zum runden Leder entwickelte er seine künstlerische Ader. Mit zehn Jahren gründete Sir Hannes eine Schultheatergruppe mit. Seine erste Rolle: ein Junge, der anders ist, als die anderen. Als er 1976 im englischen Radio die ersten Punk Songs hörte, war er elektrisiert. Das geht bis heute so. Der exzentrische Sänger und Frontmann von The Idiots, Phantoms of Future und Honigdieb feiert am kommenden Freitag (2. Dezember) sein großes Bühnenjubiläum mit Gästen wie Sodom, Die Kassierer oder den Bollock Brothers.
Dietrich Keuning Haus / Foto: Stadt Dortmund / Lizenz: Copyright
Vergangenen Dienstag (22. November) gab es die von Terre de femmes organisierte Podiumsveranstaltung „Was ist eine Frau“. Hierzu demonstrierten vor dem Dortmunder Keuninghaus selbsternannte Transaktivisten und besorgte Queers. Auf der Demo fanden sich Banner mit Aufschriften wie „Terfs boxen“, „Queer means attack“ verziert mit Messern und Totenköpfen und als Krönung und weiterer Schritt, bewusst ambig gehalten: „Terfs töten.“ Ein Kommentar von unserer Gastautorin Anna Schott.
Mindestens eine Besucherin der Veranstaltung wurde von einem der Demonstrierenden als Hure bezeichnet. Doch der wahre Hass fand nicht vor, sondern im Dietrich-Keuning-Haus statt. Das weiß der Journalist Robin Albers von den Ruhr Nachrichten, der selber nicht auf der Veranstaltung war.
Youssoufa Moukoko rückt immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit. Derzeit bereitet sich der Stürmer mit der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft in Katar auf die umstrittene FIFA Weltmeisterschaft in dem Wüstenstaat vor. Am heutigen 20. November wird er 18 Jahre jung und steht damit noch einmal groß im Blickpunkt einer wachsenden Öffentlichkeit, noch bevor das Turnier in Katar so richtig losgeht. Der Vertrag des Top-Talents beim BVB läuft im kommenden Sommer aus. Das ist ungünstig für alle, die es mit der Borussia halten, aber toll für Moukoko.
Die Problematik des auslaufenden Vertrages könnte die Dortmunder demnächst noch sehr teuer zu stehen kommen. Youssoufa Moukoko zögert bisher sein Arbeitspapier an der Strobelallee vorzeitig zu verlängern. Aus verständlichen Gründen. Er kann seinen Marktwert in Katar noch einmal bedeutend steigern und seine Argumente für eine Verpflichtung eines anderen Top-Klubs wesentlich verbessern. Derzeit wird zum Beispiel
Langeweile im Dortmunder Zoo. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt
Es ist eine Meldung, die nicht für die ganz große mediale Aufmerksamkeit sorgen wird. Und trotzdem ist die jetzt zum Jahresende angekündigte Schließung des Tropenhauses im Zoo Dortmund für Tausende Menschen eine ganz bittere Nachricht.
Wer, wie ich, die Anlage seit Jahren als ein Stück liebgewonnene Heimat betrachtet, der kann in Anbetracht des sich trotz diverser Um- und Ausbau-Meldungen rund um den Tierpark in der Ruhrgebietsmetropole fortsetzenden Niedergangs inzwischen nur noch enttäuscht mit dem Kopf schütteln.
Ruhrgebietsfußball: Feuer unterm Dach. Foto: Michael Kamps
Die Fußball-Begeisterung im Ruhrgebiet ist traditionell riesig. In wohl keiner anderen Region des Landes begeistern sich so viele Menschen für die Jagd nach dem runden (Kunst-)Leder wie hier. Die Bedeutung, die die Ergebnisse eines Spieltags haben, können einem hier schon mal den Beginn einer Arbeitswoche versauen, oder aber einen zum über die Kollegen spottenden ‚Helden‘ am Wasserspender machen.
Gemessen an diesen herausragenden Voraussetzungen fällt das Saisonfazit aller drei großen Reviervereine im Fußballoberhaus nach 15 Spieltagen der Saison 2022/23 ernüchternd aus. Sowohl der FC Schalke 04, als auch der VfL Bochum und sogar der BVB konnten die von der eigenen Anhängerschaft vor Saisonstart in sie gesetzten Erwartungen bisher nicht erfüllen. Erschreckend!
Im Sommer trennte sich Borussia Dortmund überraschend von Trainer Marco Rose. Dieser hatte die Verantwortlichen des Klubs bei einer Saisonanalyse nicht überzeugt. Nach der Vizemeisterschaft und dem frühen Aus in DFB-Pokal (gegen St. Pauli) und in der UEFA Champions League (Vorrundenaus), war das Vertrauen in den Coach schlicht nicht mehr groß genug, um mit ihm in eine weitere Spielzeit zu gehen.
Der BVB holte Roses Vorgänger Edin Terzic zurück, der zwar vergleichsweise unerfahren war bzw. ist, mit den Schwarzgelben im Jahr zuvor allerdings den DFB-Pokal gewann und dadurch zum Fanliebling der Anhängerschaft avancierte, was Rose von Beginn seiner Amtszeit an das Leben schwer machte.
Jetzt, wo die Bundesliga in ein paar Tagen in die rund zweimonatige WM-Pause geht, ist es Zeit einmal eine Zwischenbilanz zu ziehen, ob sich die Dortmunder unter Terzic gesteigert haben. Das Ergebnis ist ernüchternd.
Die Kampstraße in der Dortmunder Innenstadt Foto: Lucas Kaufmann Lizenz: CC BY-SA 4.0
In Köln und Düsseldorf gibt es bereits Waffenverbotszonen. In Dortmund wird überlegt, sie einzuführen. Eine gute Idee?
Dortmund hat wohl die attraktivste Innenstadt des Ruhrgebiets. Innerhalb des die City umschließenden Wallrings finden sich neben Einkaufszentren die Filialen bekannter Modemarken, locken zahlreiche Restaurants und große Kulturveranstaltungen und bald auch wieder der „größte Weihnachtsbaum der Welt“ Besucher an. Und die kommen nicht nur aus dem Ruhrgebiet. Auch für viele Sauerländer steht eine Einkaufstour in der Westfalenmetropole regelmäßig auf dem Programm.
‚Ich glaub‘ es geht schon wieder los…‘ mag sich heute manch ein BVB-Fan in Anbetracht der neuesten Schlagzeilen mit einem inneren Augenrollen verbunden denken. Wie in den vergangenen Jahren auch schon, droht der Borussia in dieser Spielzeit ein unruhiger Winter, droht der derzeit beste Spieler des Vereins doch einmal mehr zum Objekt wilder, nicht enden wollender Wechselspekulationen zu werden.
Nach Jaden Sancho und Erling Haaland in den Jahren 2020 bzw. 2021, ist aktuell Jude Bellingham der Shootingstar aus Dortmund, dem ein rascher, in den Augen vieler Dortmunder, viel zu früher Abgang im kommenden Sommer bevorstehen dürfte.
Bellingham, der beim BVB derzeit noch bis Sommer 2025 unter Vertrag steht, soll nach übereinstimmenden Berichten, unter anderem auf ntv.de, von diversen Top-Klubs umworben sein. Angeblich sind auch Ex-BVB-Coach Jürgen Klopp und sein FC Liverpool unter den Vereinen, die den jungen Borussen schnellstmöglich an sich binden möchten. Selbst der BVB soll den Berichten nach, seine Chancen auf einen längerfristigen Verbleib seines Starspielers nur als ‚gering‘ einschätzen.
Das ist für die Anhänger des Revierklubs ernüchternd, kämpft der BVB doch schon seit Jahren
Borussia Dortmund setzte sich am Samstag im Westfalenstadion mit 5:0 (3:0) gegen den VfB Stuttgart durch. Es war der erste wirklich überzeugende Auftritt des BVB seit Wochen, wenn nicht sogar in der gesamten Saison 2022/23.
Dementsprechend groß waren die Freude und die Erleichterung in Dortmund. Doch im Lager der Schwarzgelben sollte man sich nicht der Illusion hingeben, dass die Mannschaft jetzt (endlich) und dauerhaft verstanden hätte und auf dem richtigen Weg wäre. Zu häufig sendete der Kader in den vergangenen Monaten bzw. Jahren schon ähnliche Signale, nur um die eigene Anhängermannschaft kurz darauf wieder mächtig zu enttäuschen.
Dortmunds Oberbürgermeister Thomas Westphal an seinem Schreibtisch (Foto: Michael Westerhoff)
Dortmunds Oberbürgermeister Thomas Westphal spricht sich für längere Laufzeiten von Atomkraftwerken aus. Und widerspricht damit dem Ampel-Kompromiss, im April 2023 aus der Kernkraft auszusteigen.
Das Machtwort seines Parteifreundes Olaf Scholz hat beim Dortmunder Oberbürgermeister Thomas Westphal keine nachhaltige Wirkung hinterlassen. Nur zwei Tage danach eröffnete er den 1. Dortmunder Energiegipfel mit den Worten: „Die Laufzeit der Atomkraftwerke muss verlängert werden.“ Nach dem Gipfel treffe ich den OB zum Interview. Und da teilt der SPD-Politikert kräftig gegen die Energiepolitik der Ampel aus.
„Wir brauchen die Atomkraft als Brückentechnologie. Es macht keinen Sinn, ein Ausstiegsdatum zu definieren“, sagt Westphal mir nach der Konferenz. „Solange der Wasserstoff nicht funktioniert, brauchen wir die Atomkraft. Sobald der Wasserstoff als tragende Energietechnologie funktioniert, brauchen wir keine Atomkraft mehr.“ Allerdings macht sich Westphal wenig Hoffnung, dass das Datum eines Ausstiegs schnell kommt: „Ich hätte gern ein Einstiegszenario in den Wasserstoff der Bundesregierung. Das sind bisher nur Luftblasen“, kritisiert er die Ampel sehr deutlich.
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