Düsseldorf: Gemeinsam protestieren gegen den islamistischen Terror und für Frieden (Foto: Peter Ansmann)
Gestern fanden in Berlin und Düsseldorf „Demonstrationen für Gaza“ statt: Ab 14:45 Uhr versammelte sich am Graf-Adolf-Platz in Düsseldorf Gegendemonstranten, die ihre Solidarität mit Israel, das am 7. Oktober 2023 aus Gaza angegriffen wurde und immer noch aus dem Terrornest und dem Jemen, über die Proxies des iranischen Mullah-Regimes, beschossen wird.
Für die Ruhrbarone habe ich gestern die Gegendemo begleitet.
Es gibt organisierte Anfahrten in Bussen – mit korrekter geschlechtergetrennter Sitzordnung. Auch die WhatsApp-Gruppen, in denen die dschihadistische Spritztour beworben wird, sind nach Geschlechtern separiert. Die islamistischen Terrorgruppen Hamas und Islamischer Dschihad in Palästina hätten die Busfahrt wohl ähnlich organisiert.
Willkommen sind die Apologeten des Terrors in Düsseldorf nicht. Eine Gegendemonstration wurde organisiert.
Kundgebung gegen Antisemitismus – Düsseldorf, 13.04.2024 (Foto: Peter Ansmann)
Wenn man in Düsseldorf auf israelfreundlichen Kundgebungen, die auf das Schicksal der immer noch festgehaltenen (auch deutschen) Geiseln im Terrornest Gaza aufmerksam machen, oder Gegendemos zu Islamistenzusammenrottungen unterwegs ist, fällt eine Gruppierung schnell ins Auge: Die KöAntifa, die auch in den sozialen Medien sehr aktiv ist.
Letzten Sonntag hat die Gruppe die Angriffe terroraffiner „Demonstranten“ gegen drusische und kurdische Demonstranten in Düsseldorf auf X dokumentiert und war beim vorherigen RunForTheirLives auf der Königsallee dabei: Bei dem es ebenfalls Störversuche durch gewaltbereite Hamas-Anhänger gab.
Am 26. Juli 2025 demonstriert die KöAntifa, mit anderen Gruppen, unter dem Motto GEMEINSAM SIND WIR EINS in Düsseldorf gegen Antisemitismus, für das Existenzrecht Israels und für die Freilassung der Geiseln. Anlass: Eine israelfeindliche Demonstration, die von der KöAntifa an mehreren Punkten „begleitet“ wird.
Neben den verbliebenen über 50 Geiseln in den Händen der Hamas, viele davon ermordet, ging an gestern auch um die – grob geschätzt – über 50 Millionen iranischen Geiseln, die mit dem Mullah-Regime in Teheran nichts am Hut haben wollen, aber dort durch die Terrorbande der islamischen Revolutionsgarde in Unfreiheit gehalten werden.
Neben israelischen Flaggen, waren auch iranische Flaggen – nicht die, der „islamischen Republik“ Iran – zu sehen.
Ganz neu ist dieses Bild nicht: Bereits im letzten Jahr, bei einem der größeren Run-for-their-Lives-Spaziergängen, waren iranische Flaggen auf einer Kundgebung zu sehen.
Bei Gesprächen der Teilnehmer, kurz bevor der Spaziergang startete, ging es am Sonntag um den nächtlichen Eingriff der USA in den Konflikt.
22. Mai 2024: Kiosk von Elkana Bohbot auf dem Carmelmarkt in Tel Aviv (Foto: Peter Ansmann)
Noch immer sind 58 Menschen, von der islamistischen Terrorgruppe Hamas ermordete Menschen eingeschlossen, Geiseln im Terrornest Gaza. Unter ihnen z.B. Elkana Bohbot (Ruhrbarone: Elkana Bohbot verkauft kein Eis mehr). Seit nunmehr 600 Tagen. Jeden Sonntag wird, seit über einem Jahr, bei Run for Their Lives in Düsseldorf an das Schicksal der Verschleppten erinnert.
Auch an diesem Sonntag wird bei einem 18-minütigen Spaziergang für die Freilassung der Entführen, darunter auch deutsche Staatsbürger, demonstriert:
58 leere Stühle, die auf das Schicksal der 58 Geiseln, die noch immer von der Hamas im Terrornest Gaza in Geiselhaft sind, aufmerksam machen. (Foto: Peter Ansmann)
Der Himmel meinte es gut mit dem Israeltag am letzten Sonntag in Düsseldorf: Kleidungstechnisch waren offensichtlich viele der circa 400 Besucher noch auf Regen eingestellt gewesen zu sein, dieser blieb aber am Nachmittag aus.
Die Stimmung war insgesamt sehr gut, vor der Bühne, auf der die Gruppe LeChaim aus Berlin spielte, wurde getanzt und mitgesungen. Für die Polizei in Düsseldorf gab es gestern einiges zu tun: Neben Schutz des Israeltages fand der 63. Run for their Lives in der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens statt.
Bei Falafeln, Humus und israelischer Musik gönnte man sich eine kurze Auszeit von der aktuellen Stimmung, die als „israelfeindlich“ wahrgenommen werden könnte und von der Tatsache, dass die im Terrornest Gaza regierende Hamas bisher nicht bereit ist, die Lage in Gaza zu verbessern und den Waffengang gegen den Terror zu beenden: Die Möglichkeit, den Krieg – durch Kapitulation, Niederlegung der Waffen und Freilassung der Geiseln – zu beenden lehnt die islamistische Mördertruppe ab.
Die jüdische Gemeinde in Düsseldorf veranstaltet am 25. Mai 2025 den diesjährigen Israeltag. Schwerpunkt der Israeltage ist 2025 die Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Israel vor 60 Jahren.
Der diesjährige Israeltag findet im Schatten des Konfliktes zwischen Israel und der islamofaschistischen Terrorgruppe Hamas statt. Die in Gaza herrscht, den Waffenstillstand mit Israel am siebten Oktober 2023 gebrochen und einen Krieg mit Israel angefangen hat.
Die mediale Berichterstattung zu diesem Krieg ist oftmals verzerrt: Die deutschen Geiseln, teilweise deutsche Staatsbürger, liegen nicht im Focus der Öffentlichkeit. Die von der Hamas ermordeten deutschen Geiseln werden in den Medien selten erwähnt: Schwerpunkt der Berichterstattung ist oftmals das „menschliche Leid” in Gaza.
Dabei werden die Fake-Zahlen des „Gesundheitsministeriums in Gaza“ (Das von der terroristischen Hamas kontrolliert wird!) unkritisch übernommen. Mittlerweile hat selbst Hamas die eigenen Angaben korrigiert.
Mein Vater kämpfte als Wehrmachtssoldat und -offizier im Zweiten Weltkrieg an vielen Fronten. Seine unbewältigte NS-Vergangenheit hat auch mein Leben geprägt. Wie das viele Nachkriegskinder und -enkel der Mittäter und Opfer.
Ich bin nicht nur ein Kriegskind, ich bin auch ein Kriegsenkel. Aufgewachsen im Rheinland Ende der restaurativen Fünfzigerjahre und in der Auf- und Umbruchzeit der Sechziger- und Siebzigerjahre, als die Aufarbeitung der NS-Geschichte und die gesellschaftliche wie persönliche Auseinandersetzung mit der Täter- und Mitläufergeneration begann, kämpfe ich bis heute mit der deutschen Kriegsvergangenheit, die ein wichtiger Teil auch meiner Familiengeschichte ist.
Etwas versteckt im Düsseldorfer Stadtteil Flingern liegt die kleine, feine Galerie noir blanche, die für die Freunde hochklassiger Fotokunst ein absolutes „Must see“ ist. Mit vier bis fünf Ausstellungen pro Jahr bietet sich den Besuchern ein vielfältiges Programm mit unterschiedlichen fotografischen Schwerpunkten. Und anders, als es der Galeriename vermuten lässt, gibt es nicht ausschließlich Schwarz-Weiß-Bilder zu sehen. Von unserer Gastautorin Christiane Jochum.
Volker Marschall liebt das offene Haus. Wenn das Wetter es zulässt, ist die Tür seiner Galerie geöffnet, so dass interessierte Besucher sich ohne Schwellenangst eingeladen fühlen sollen, die ausgestellten Fotografien anzuschauen. „Ich freue mich, mit interessierten Besuchern ins Gespräch zu kommen und ihnen die Geschichte ‚hinter den Bildern‘ nahezubringen. Das ist unglaublich spannend, denn der Betrachter sieht ja nur das Ergebnis dieses Prozesses, nämlich das fertige Foto“, so Volker Marschall.
Im Gazastreifen kaltblütig ermordet: Erinnerung an die Deutsch-Iraelis Ariel, Shiri und Kfir Bibas (Foto: Peter Ansmann)
Seit über einem Jahr wird in Düsseldorf wöchentlich an die, am 07.10.2023, von den islamistischen Terrororganisationen Hamas und Islamischer Dschihad in Palästina entführten Menschen erinnert.
Das Schicksal der jüngsten Geiseln – Kfir und Ariel – wurde auf früheren Spaziergängen in Düsseldorf thematisiert. In der Hoffnung, dass die Kleinkinder frei kommen.