SARS-CoV-2: Wie reagiert ein Krankenhaus?

SARS-CoV-2 | Zeichnung: Peter Hesse

Die deutschen Krankenhäuser sind gut auf SARS-CoV-2 bzw. Covid-19 vorbereitet. So die durchaus steile These aus der Politik. Mitarbeiter im Gesundheitswesen, sowie medizinische und pflegerische Fachgesellschaften schätzen die Situation mitunter anders ein: das System läuft bereits ohne eine zusätzliche Belastung in Form der Covid-19-Epidemie – also einer hochinfektiösen, durchaus bedrohlichen Atemwegserkrankgung – am Limit. Gesperrte Intensivbetten, unterschrittene Pflegepersonaluntergrenzen, unzählbare (und unbezahlte) Überstunden, europaweit eine der schlechtesten Personal-Patient-Quoten: all das ist bereits an der Tagesordnung. Die Behauptung, das deutsche Gesundheitswesen sei gut vorbereitet, ist demnach ziemlich gewagt. Gleichwohl müssen sich die Kliniken mit dem Thema befassen, sie tun dies auch bereits seit Wochen und Vorbereitungen werden und sind getroffen. Aber wie bereitet sich so eine Klinik überhaupt auf eine Epidemie vor? Das haben wir uns auch gefragt und unsere Fragen von Hygieneexperten aus dem Krankenhaus – quasi direkt von der Front – beantworten lassen.

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Warum eine frühzeitige Eindämmung von Corona so wichtig ist

Flattening the curve 2

Die Gesamtsterblichkeit einer Epidemie kann hoch sein, selbst wenn die Symptome für die überwiegende Mehrheit mild sind. Das mag zwar nicht intuitiv einleuchten, aber es kann vorkommen, dass zwei Dinge gleichzeitig wahr sind:

  • Für die Mehrheit der Menschen sind die Symptome mild und in einigen Fällen ähnlich wie bei der Grippe.
  • Und eine Epidemie derselben Krankheit kann eine sehr hohe Anzahl von Todesfällen verursachen.
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Ruhrbarone-Buchtipp: „… und jetzt das Wetter: Die beliebteste Minute der Tagesschau“

Überall findet man aktuell ja fast nur noch schlechte Nachrichten. Das kann ganz schön nerven. Die ideale Zeit also um sich bei Gelegenheit einmal wieder gemütlich mit einem Buch zurückzulehnen und kurz die ‚Birne‘ etwas durchzulüften.

Und wie es der Zufall so will, habe ich gerade in der Vorwoche ein kleines Büchlein entdeckt, dass auf ideale Weise Unterhaltung und Wissen miteinander verbindet.

Höchste Zeit also den vielen trüben Gedanken etwas entgegenzusetzen und hier im Blog unseren nächsten, kleinen Ruhrbarone-Buchtipp zu veröffentlichen:

Bei „… und jetzt das Wetter: Die beliebteste Minute der Tagesschau“ handelt es sich genau um das, was der Titel einem schon verspricht: Es geht um den Wetterbericht in der Tagesschau. Daraus kann man ein Buch machen? Ja, kann man. Und es ist wahrlich kein schlechtes geworden!

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Dein Computer kann im Kampf gegen Corona helfen!

Die Software läuft im Hintergrund: Rechenleistung für die Forschung; Screenshot
Die Software läuft im Hintergrund: Rechenleistung für die Forschung; Screenshot

Normalerweise weiß ich, was auf meinem Notebook aktuell so passiert. Oder besser: Glaube es zu wissen. Klar: Da ist nur Software drauf, die ich irgendwie brauche. Seit heute Morgen ist das nicht mehr so: Über einen Beitrag auf Facebook wurde ich auf das Projekt Folding@Home aufmerksam. Und jetzt forsche ich mit um Heilmittel gegen die schlimmsten Geißeln unserer Zeit, bestimmte extremistische Bestrebungen und TV-Formate einmal ausgenommen, zu finden.

Ich bin, zugegeben, kein Genforscher, Biologe oder Mediziner. Was auf meinem Notebook da aktuell im Hintergrund passiert: Ich habe keinen Schimmer. Aber vorhandene, nicht genutzte Rechenpower für einen guten Zweck zur Verfügung zu stellen: Verkehrt sein kann das nicht.

Auch Du kannst „Einer von Millionen“ werden – und helfen. Ich, als absoluter medizinischer Laie, stelle das Projekt mal vor.

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Coronavirus: Die Medien machen einen guten Job

3D-Grafik des SARS-CoV-2-Virions Bild: CDC/ Alissa Eckert, MS; Dan Higgins, MAM – This media comes from the Centers for Disease Control and Prevention’s Public Health Image Library (PHIL), with identification number #23312 Lizenz: Gemeinfrei

Spätestens seit Anfang vergangener Woche sind das Corona-Virus und der Verlauf der Epidemie weltweit und auch in Deutschland die Themen, welche die Menschen am meisten interessieren. Und die viel gescholteten Medien zeigen sich verantwortlich und nehmen ihre

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Die Vermessung der arabischen Halbinsel

In ihrem neuen Buch „Meine Reise ins Übermorgenland. Allein unterwegs von Jordanien bis Oman“ breitet die Autorin Nadine Pungs ein Mosaik der arabischen Halbinsel aus, real, gegenwärtig und in Myriaden von Nuancierungen schillernd.

Das Suchen der Wahrheit, nicht der Besitz der Wahrheit ist das Wesen der Philosophie. Philosophie bedeutet: auf dem Weg sein. Ihre Fragen sind wesentlicher als ihre Antworten und jede Antwort wird zur neuen Frage, schreibt der Philosoph Karl Jaspers. Welche menschliche Bewegung im Raum könnte dem philosophischen Auf-dem-Weg-sein also mehr entsprechen, als das Reisen? Das Reisen als Suchbewegung nach dem Neuen und Unbekannten ist ein philosophischer Akt.

Copyright: Jil Ziegner

Nadine Pungs, 1981 im Rheinland geboren, studierte Literaturwissenschaft und Geschichte. Davor, währenddessen und danach tingelte sie jahrelang als Kleinkünstlerin durch die Dörfer und spielte am Theater. Auf der Suche nach Intensität und Schönheit zieht es sie immer wieder in die Welt. Sie engagiert sich als Aktivistin beim Düsseldorfer Aufklärungsdienst für freiheitliche Werte, Säkularisierung und Vernunft. Sie erläutert ihr Engagement: „Der Humanismus kann das Positive im Menschen in den Mittelpunkt rücken und mittels Philosophie, Kunst, Literatur und Wissenschaft fördern.“

Im Kontext von Humanismus und Aufklärung stehen auch ihre Reiseerzählungen.

In einer Legende heißt es, dass der Mensch zwar die 99 Namen Allahs kenne, der hundertste jedoch nur dem Kamel bekannt sei.
Copyright: Nadine Pungs

Allein und mit Neugier im Gepäck macht sie sich Ende 2018 auf den Weg und erkundet die Arabische Halbinsel von Jordanien über Kuwait, Bahrain, die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar, Oman bis an die Grenze des Jemen. Sie reitet mit Beduinen durch die Wüste, übernachtet in Zelten und Wolkenkratzern, spricht mit Gastarbeitern und Geflüchteten. Sie trifft einen Scheich und hat eine Audienz mit einer Prinzessin.

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Corona-Virus: Haltet ihr die Maßnahmen des Staates für ausreichend?

3D-Grafik des SARS-CoV-2-Virions Bild: CDC/ Alissa Eckert, MS; Dan Higgins, MAM – This media comes from the Centers for Disease Control and Prevention’s Public Health Image Library (PHIL), with identification number #23312 Lizenz: Gemeinfrei

Am 27. Januar dieses Jahres gab es in Bayern den ersten bestätigten Corona-Fall in Deutschland. Einen Monat zuvor war die Seuche in China ausgebrochen. Am 23. Januar hatte die chinesische Regierung die Stadt Wuhan abgesperrt.

Zur Stunde wurden in Deutschland 117 Corona-Fälle bestätigt. Mit dem Kreis Heinsberg liegt der größte Infektionscluster in Nordrhein-Westfalen. Das Virus wurde hier auf einer Karnevalsfeier übertragen, was kein Zufall war: Karneval ist ein traditioneller Booster für Grippe-Viren, ihr Übertragungsweg ist mit dem von Corona vergleichbar. Auf die Idee, in diesem Jahr Karnevalsfeiern zu untersagen, kam niemand. Die Frage, ob es geholfen hätte die Verbreitung der Viren zu verlangsamen, müssen nun die Verantwortlichen beantworten.

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Dass die Vorbereitung auf Corona längst nicht so gut ist wie behauptet wurde, verwundert nicht

Feuerwehrleute üben den Ernstfall. Quelle: Wikipedia; Lizenz: gemeinfrei

Ich bin ein medizinischer Laie. Ich bin, wie wohl die meisten hier, allerdings an bedeutenden gesellschaftlichen Vorgängen stets interessiert. Und aktuell scheint es nur noch ein Thema in diesem Lande zu geben: Das Corona-Virus!

Dass das Virus sich aktuell gefühlt weitestgehend ungebremst ausbreitet, obwohl lange Zeit von den Verantwortlichen immer wieder öffentlich behauptet wurde, man sei darauf ‚gut vorbereitet‘ und habe ‚die Lage im Griff‘, überrascht mich persönlich nicht.

Erste Ärzte und Apotheken beklagen öffentlich trotz aller gegenteiligen Behauptungen den derzeitigen Versorgungsstand mit Hygieneartikeln usw.. Ohne direkt vom Fach zu sein kann man schon im frühen Stadium dieser sich bedrohlich vor uns aufbauenden Virenwelle in Deutschland erkennen, dass hier seitens der Experten viel orakelt und behauptet wird, was sich schon wenige Stunden oder Tage später als Makulatur erweist.

Trotz aller Beunruhigung über diese Beobachtungen, in Panik gerate ich deshalb nicht. Zumindest noch nicht. Mich erinnert dies nämlich, um ehrlich zu sein, an Erfahrungen, wie ich sie selber schon in den 1990er-Jahren häufiger machen musste.

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035 Fußballtalk 1

Robin Patzwaldt und Yannik Stracke besprechen den aktuellen Bundesligaspieltag und einiges mehr. Videobeweis, Kommerzialisierung, das Gladbachplakat, der Kölner Sieg und der BVB sind nur einige Themen. Damit feiern sie ihre Podcastpremiere. Sagt mal, wie ihr das so fandet?

Griff in die Geschichte: Das Münchner Olympia-Attentat

Gemälde eines der Olympia-Terroristen, Xavier Tricot, CC BY-SA 3.0
Gemälde eines der Olympia-Terroristen, Xavier Tricot, CC BY-SA 3.0
Gemälde eines der Olympia-Terroristen, Xavier Tricot, CC BY-SA 3.0

Die Ausrichtung der Olympischen Spiele im Jahr 1972 in München hatten den Charakter eines Meilensteins für die junge Bundesrepublik, der nach den nationalsozialistischen Verbrechen eine ungebrochene und positive Identifikation mit der Nation herzustellen sollte. Dass dies nicht gelang, ist nicht zuletzt auf den antisemitischen Terrorakt palästinensischer Terroristen zurückzuführen, bei dem elf Israelis starben. i Ein Gastbeitrag von Jérôme Buske.

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