AStA kritisiert TU und Landesregierung

TU Dortmund Foto: Tuxyso Lizenz: CC
TU Dortmund Foto: Tuxyso Lizenz: CC

Der Allgemeine Studentenausschuss (AStA)der TU Dortmund hat in einer Presseerklärung die Leitung der TU-Dortmund und die Landesregierung kritisiert. Grund: Die Einführung von NCs bei Lehramtsstudiengängen.

Durch den doppelten Abiturjahrgang steigt die Zahl derjenigen, die studieren wollen. Das Land und die Hochschulen beteuern, alles tun zu wollen, um ihnen einen Studienplatz zu bieten – angeblich. Denn in Dortmund wird die Zahl der Studienplätze nach Angaben des AStA ausgerechnet jetzt durch die Einführung des NC von 1800 im Wintersemester 2012/2013 auf nur noch 1000 gesenkt

Durch den NC werden die Zulassungen für das Lehramtsstudium auf mutmaßlich knapp über 1.000 Studienplätze beschränkt – in Anbetracht der ca. 1.800 aufgenommenen Studierenden im vergangenen Wintersemester, eine erhebliche Reduzierung mit fatalen Folgen für studierwillige Abiturienten/innen: die Anzahl der Studienbewerber, die im Zulassungsverfahren zum kommenden Wintersemester leer ausgehen, wird wahrscheinlich so hoch sein wie nie zuvor.

Für diese Politik macht der AStA jedoch nicht nur die TU-Leitung verantwortlich, sondern auch das Wissenschaftsministerium, dass die NC-Einführung abnickt.

Dortmund ist mit diesem Problem nicht alleine: Überall in NRW haben die Hochschulen die Zugangsvoraussetzungen erhöht. Die Abiturienten des doppelten Abiturjahrgangs  zahlen damit für das Versagen der rot-grünen Landesregierung, der es in drei Jahren nicht gelang, sich auf die steigenden Studentenzahlen vorzubereiten.

Siehe auch:

NRW: Schlechte Tage für Wissenschaftsministerin Svenja Schulze

„Wofür haben wir eigentlich gekämpft?“

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(CC BY-NC-ND 2.0) flickr/absche

Der #aufschrei der letzten Wochen hat viele Menschen zum Nachdenken gebracht. Die One Billion Rising-Kampagne hat das Thema wieder auf die Tagesordnung gesetzt. Ein Nachtrag zur Sexismus-Debatte. Von unserer Gastautorin Ilse Wehner.

Die Opferrolle und das „wehr dich!“

Auch ich betrachte mich selbst gern als weitgehend emanzipiert, was auch immer das heißen mag. Ich fühle mich nicht als Opfer und will auch nicht so angesehen werden. Ich sage laut meine Meinung und trete manchmal gewollt oder ungewollt einschüchternd auf. Allerdings muss man sich eingestehen, dass die strukturelle Benachteiligung der Frau in unserer Gesellschaft Fakt ist und jede Frau direkt oder indirekt betrifft. Davon abgesehen ist es erstmal völlig egal, ob frau sich wehrt oder nicht, aus welchen Gründen auch immer. Ein Übergriff bleibt ein Übergriff und wer bin ich zu richten, ob es angebracht ist sich in jeweiliger Situation zu wehren? Es gibt Momente in denen selbstbewusstes Auftreten und klare Äußerungen nicht helfen, vielleicht sogar die Situation verschlimmern und solche Momente können unter anderem entstehen, wenn Männer Frauen bedrängen oder beleidigen.

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NRW: Schlechte Tage für Wissenschaftsministerin Svenja Schulze

TU Dortmund Foto: Tuxyso Lizenz: CC
TU Dortmund Foto: Tuxyso Lizenz: CC

Ein mauer Platz 11. im Wissenschaftsminister-Ranking des Deutschen Hochschulverbandes und viele Abiturienten stehen  an den Unis vor verschlossenen Türen. Keine guten Tage für NRW Wissenschaftsministerin Svenja Schulze (SPD).

Platz 11. und ein Ausreichen – keine gute Note gibt der Deutsche Hochschulverband NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulte und auch viele Abiturienten in NRW würden Schulze wohl durch die Prüfung rasseln lassen: Durch den doppelten Abiturjahrgang ist die Zahl der Studierwilligen gestiegen. Allerdings werden viele keinen Platz an der Unis des Landes finden, denn die Hochschulen machen dicht, führen für immer mehr Fächer einen Numerus Clausus ein. Die Uni Duisburg-Essen hat fast alle Fächer mit einem NC belegt, in Dortmund streiten sich Hochschulleitung und Studenten um die Einführung von NCs auf alle Lehramtsfächer.

Die gute Nachricht für Schulze: Den schwarzen Peter in dem Spiel haben die Hochschulen, sie führen die NCs an, sie sind es, die den Studenten die Tür vor der Nase zuschlagen.

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Frühstück

pirat_playmobilPiraten: Protestkundgebung zum “Internationalen Aktionstag für deine Privatsphäre”…Zoom

Firestarter: Dortmunder DJ lässt Hollywood-Stars tanzen…Welt

Armut: Verarmte Roma, überforderte Kommunen…Zeit

Live: Tom Lüneburger im FZW – einfach gut…Ruhr Nachrichten

Nazis: Worch-Partei rüstet zur Wahl…BNR

BVB: Staatsschutz schult BVB-Ordner im Kampf gegen Rechts…Ruhr Nachrichten

BVB II: Watzke warnt…Süddeutsche

BVB III: Lewandowski-Sperre bleibt bestehen…Spiegel

 

Der Ruhrpilot

Ralf Jäger Foto: IM-NRW
Ralf Jäger Foto: IM-NRW

NRW: Mehr Transparenz für den Geheimdienst…General Anzeiger

NRW II: Rechtspopulistische Nachwuchsorganisation…BNR

NRW III: Richter urteilen über Haushalt…Welt

Bochum: Emotionsgeladene Premiere von „Elektra“…Ruhr Nachrichten

Bochum II: SPD arbeitet an der eigenen Zukunft…Der Westen

Dortmund: Staatsschutz schult BVB-Ordner im Kampf gegen Rechts…Ruhr Nachrichten

Duisburg: Wahlplakat von OB Link sorgt für Schlagzeilen…Der Westen

Duisburg II: Sechs Grundschulen sollen geschlossen werden…Der Westen

Essen: Warnstreik an der Uniklinik…Der Westen

Essen II: Uni Duisburg-Essen belegt fast alle Fächer mit einem NC…Der Westen

Film: Hänsel & Gretel Hexenjäger – furiose Fortsetzung zum klassischen Märchen mit Blut, Steampunk und Witz…Pottblog

Umland: Kreationisten, Die Grünen und der Kampf gegen Wissenschaft in den Schulen…Psiram

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Falken werfen Bandbreite-Sänger Marcel „Wojna“ Wojnarovic raus

Die Duisburger Band die Bandbreite tritt vor Stalinisten, Rechtspopulisten und Verschwörungstheoretikern auf. Dabei gibt sie sich locker und links. Den Falken, dem Jugendverband, dem der Sänger  Marcel „Wojna“ Wojnarovic bislang angehörte, reichte es nun. Sie haben den  Sänger der Band rausgeworfen.

Marcel „Wojna“ Wojnarovic, Sänger der Duisburger Band die Bandbreite ist kein Falke mehr. Als Grund für den Ausschluss gab der Jugendverband seine antifaschistische Tradition an:

Am Donnerstag den 14.2.2013 beschloss der Vorstand des Bezirks Westliches Westfalen der SJD – Die Falken den Ausschluss des Sängers der Band „Die Bandbreite“, Marcel Wojnarovic. Seit einigen Jahren war der Sänger der „Bandbreite“ im Verband der Falken und im politischen Umfeld umstritten. Dies

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Wie sehr das Kraftwerk ‚Datteln 4‘ die Landschaft seit 2006 verändert hat

Löringhof 2006. Foto: aufpunktpixel
Löringhof 2006. Foto: aufpunktpixel

Gestern habe ich hier bei den Ruhrbaronen auf einen, wie ich finde, recht geschmacklosen Fotowettbewerb hingewiesen, welchen der Energiekonzern E.On nun ins Leben gerufen hat.

Dort sollen die schönsten Fotos rund um die Kraftwerke in Datteln gekürt und auch prämiert werden.

Geschmacklos finde ich diese Idee u.a. deshalb, weil es vielen Anwohnern, welche den ‚alten‘ Zustand der Landschaft dort noch kennen, nun noch einmal besonders bitter vor Augen geführt werden dürfte, wie sehr sich die Landschaft vor ihrer Nase seit dem Jahre 2006 doch verändert hat.

Und das Alles auch noch vor dem Hintergrund der seit Jahren schon schwelenden juristischen Auseinandersetzung um das Kraftwerksprojekt in Datteln.

Alles in Allem, daher wohl keine wirklich gute Idee von E.On.

Und offenbar war und bin ich mit meiner Meinung dazu nicht alleine

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Saufraum-Nordstadt: Stadt zieht positive Bilanz

Ullrich Sierau, OB, Dortmund, SPD
Ullrich Sierau, OB, Dortmund, SPD

Die SPD wollte ihn verhindern, CDU, Grüne, Linke und FDP setzen ihn gegen den Willen der Sozialdemokraten und von OB Ullrich Sierau durch: Den Saufraum in der Nordstadt.  

Nun, nach einem Jahr hat der Verwaltungsvorstand, zu dem auch Sierau gehört, eine erste Bilanz des Saufraums gezogen – und die fällt positiv aus. In einer Pressemitteilung stellt die Stadtspitze fest:

Das Projekt „Café BERTA“ in Trägerschaft der European Homecare GmbH, als Aufenthalts- und Beratungseinrichtung für alkoholkonsumierende Personen erfreute sich im ersten Jahr regen Zuspruchs aus der Zielgruppe und hat sich in der Szene rund um den Nordmarkt etabliert. Die Besucher der Einrichtung wurden durch die Sozialarbeiterin bei Begehungen auf und um den Nordmarkt angesprochen. Täglich besuchten 34 bis 61 Personen die Einrichtung, mit Angeboten wie Billard, Kicker, Dart, Würfeln etc. Eine Hausordnung regelt das tägliche Miteinander. Auf Wunsch werden die Gäste beraten, in die unterschiedlichen Hilfeeinrichtungen begleitet. Mit Unterstützung der Sozialarbeiterin wird nach Arbeitsmöglichkeiten oder nach einer Wohnung gesucht. Während der bisherigen Projektlaufzeit wurden Nachbarschaft und verschiedene Träger aus dem Umkreis umfangreich beteiligt.

Das Projekt habe die Lage am Nordmarkt entspannt, der Kinderspielplatz, vorher ein Alkitreff, erfreue sich wieder großer Beliebtheit.