In Polen tobt der Krieg um die Abtreibung. Die Pro-Choice-Seite hat ein eingängiges Symbol etabliert: den Kleiderbügel (Foto: Madzia Kowalczuk/Facebook)
Die Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS), die Polen seit Oktober 2015 regiert, hat anscheinend nicht genug von innenpolitischen Kriegen. Sie eröffnet eine neue Front und will für das totale Verbot der Abtreibung kämpfen.
Es gab so vielen Debatten zum Thema Abtreibung in Polen, dass man den Eindruck gewinnen kann, dass Polen ein glückliches Land ist. So heftig haben sich die Eliten des Landes nicht gestritten, als es um die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit oder um die Begrenzung der Armut ging. Abtreibung war das Hauptproblem.
Ein Gastbeitrag des Gazeta Wyborcza-Redakteurs Bartosz T. Wielinski.
Mit ihrem selbstbetitelten Debut “Blues Pills” (2014) und ihren energiegeladenen Live-Shows haben sich die vier Schweden in Windeseile den Ruf als einer der Hoffnungsträger des modernen Bluesrock erspielt. Zwischen Juli und Oktober 2016 kommen Blues Pills nach Deutschland.
Ihre Karriere entwickelte sich in rasanter Geschwindigkeit. Im Jahre 2011 gegründet, veröffentlichten sie bereits ein Jahr später ihre erste EP auf dem kleinen Label Crusher Records.
2013 spielten sie auf dem rennomierten Roadburn-Festival in den Niederlanden, Mitte des Jahres erschien dann ihr selbstbetiteltes Debutalbum auf Nuclear Blast.
In jeder freie Minute, die sie nicht im Studio verbringen, spielen die Blues Pills auf Bühnen in der ganzen Welt zu. Spätestens seit ihrem Debüt waren sie fast konstant unterwegs, spielten Festival um Festival und überzeugten mit ihrem psychedelischen Blues-Rock wohl jedes Publikum.
Im August 2016 erschien endlich ihr neues Album „Lady in Gold“. Die Devise lautet hier „mehr von allem“ – mehr Blues, mehr Soul, mehr Rock, mehr Emotion – dies hat sich so auch bereits auf die in sich gewachsene Band in der Live-Situation übertragen. Im Oktober kommen die Blues Pills damit nach Deutschland in die Turbinenhalle Oberhausen. Dort wird die Band um die charismatische Sängerin Elin Larsson gemeinsam mit den Berlinern von Kadaver einen Abend lang für echte Rock-Magie sorgen.
Samstag 08.10.2016 Blues Pills & Kadaver – Support by Stray Train
!! Bitte beachten !!
Show ist in die Halle 2 verlegt worden. Bereits gekaufte Karten behalten natürlich ihre Gültigkeit.
Gefühlt wird die Schnelllebigkeit im Trainergeschäft der Fußball-Bundesliga immer extremer. Kaum sind die ersten Spiele der neuen Saison gespielt, da werden erste Trainer ausgetauscht, im Sommer noch mit viel Vertrauen ausgestattete Strategien in den Clubs frühzeitig als falsch verworfen, hektisch nach neuen, nach besseren Lösungen gesucht und die entsprechenden Personen dann installiert.
Und auch wenn die Statistiken belegen, dass sich das in den letzten Jahren, was die Umfänge und Zeitpunkte der ersten Trainerentlassungen betrifft, gar nicht so sehr verändert hat, so setzt sich doch bei den Beobachtern aktuell vielfach zumindest der Eindruck fest, dass die Zeiten in diesem Bereich doch irgendwie unruhiger geworden sind und die Vorgänge rund um diese Personalwechsel von den betroffenen Clubs wohl auch noch nie so wenig professionell in die Medien transportiert worden sind, was natürlich auch an der stetig gestiegenen Medienpräsenz im Profifußball liegen mag.
So ist Viktor Skripnik bei Werder Bremen inzwischen schon seit zwei Spieltagen durch Interimslösung Alexander Nouri auf dem Trainerstuhl ersetzt worden. Auch dieser steht aktuell schon wieder in der Diskussion. Soll er bleiben, soll er seinerseits nun möglichst rasch durch einen erfahreneren Bundesligatrainer ersetzt werden? Von der Vereinsführung hört man dazu derzeit nur Ausflüchte und Phrasen. So darf weiter fleißig spekuliert werden. Sehr zum Nachteil der Mannschaft und der beteiligten Personen.
Noch größer ist das offensichtliche Chaos derzeit beim Nordrivalen Hamburgers SV. Trainer Bruno Labbadia, vor kurzem noch zum Hamburger des Jahres gekürt, steht schon seit Tagen vor dem Aus, musste die gesamte Vorbereitung auf das gestrige Spiel gegen den FC Bayern München im Schatten der Diskussionen rund um seine persönliche Zukunft durchführen. Dass die Mannschaft beim unglücklichen 0:1 gegen den Rekordmeister gestern ordentlich spielte scheint unwichtig, auch nach dem Spiel gab es keine klaren Aussagen vom Verein in der Trainerfrage. Es wäre nicht überraschend wenn die Trennung zwischen dem ‚Dino‘ und seinem Chefcoach noch heute im Laufe des Tages verkündet würde.
Beiden Vereinen, beiden Führungsriegen, ist dabei eines gemein: Die Außendarstellung der Cluboberen ist eine schiere Katastrophe, das ‚Herumgeeiere‘ in der Trainerfrage kaum noch zu toppen. Schwierige Zeiten für die betroffenen Fußballlehrer! Und ein Armutszeugnis in Sachen Strategie und Ausrichtung des Clubs. Offenbar gibt es eine solche Planung offenbar vielfach gar nicht (mehr) wirklich.
Pierce The Veilaus San Diego zählen nicht nur zu den innovativsten und dynamischsten Bands der aktuellen Post-Hardcore-Szene, sondern sind mittlerweile weit darüber hinaus ein Garant für eine gelungene Mischung aus Kommerzialität und Innovationsfähigkeit. Ihr Sound ist kompromisslos und konfrontativ, und doch finden sie stets die notwendige Prise Griffigkeit, um sich auch im Mainstream zu behaupten. So verpassten Pierce The Veil mit ihrem 2012er-Album „Collide With The Sky“ die US-Top Ten denkbar knapp, ihr am 13. Mai diesen Jahres erschienenes Album “Misadventures”, das Pierce The Veil mit dem Produzent Dan Korneff in New York aufgenommen haben, schaffte es auf Platz 4 und erreichte erstmals auch internationale Chartnotierungen.
Im Anschluss an eine ausgedehnte US-Tour in diesem Sommer kommen Pierce The Veil im Herbst nach Europa und spielen zwischen dem 7. und 22. November sieben Deutschland-Shows in München, Berlin, Hamburg, Köln, Bochum, Frankfurt und Karlsruhe.
Pierce The Veil gingen 2007 aus der aufgelösten Hardcore-Band Before Today hervor. Für die neue Formation legten die vier Mitglieder – das Brüderpaar Vic (Gesang, Gitarre, Keyboards) und Mike Fuentes (Schlagzeug) sowie Bassist Jaime Preciado und Gitarrist Tony Perry – eine veränderte Maxime fest: Neben Post-Hardcore sollten nun auch ein stärker ausgeprägtes progressives Rock-Element sowie Verweise auf ihre mexikanische Herkunft eine Rolle spielen. Dabei führten diese Wurzeln und ihr damit verbundenes Flirten mit mittelamerikanischen Stilelementen und Instrumenten wie spanischen Gitarren und Kastagnetten zu einer eigenen Genre-Bezeichnung: Mexicore.
Mit ihren drei bislang veröffentlichten Studioalben wuchs die internationale Aufmerksamkeit stetig, Pierce The Veil tourten bereits mehrfach durch Nordamerika, Asien, Europa und Australien. Fans der Band sind immer wieder beeindruckt, mit welcher Präzision sie die Härte des Post-Hardcore mit dem virtuosen Element des Progressive Rock verbinden.
Diesbezüglich gilt ihr 2012 veröffentlichtes, bislang letztes Album „Collide With The Sky“ als Referenzwerk, an dem sich viele andere Formationen orientierten. Das Album stieg bis auf Platz 12 der US-Billboard Charts, die ausgekoppelte Single „King For a Day“ erreichte eine goldene Schallplatte. Am Ende des Jahres 2012 wählten die Leser des bedeutenden Magazins ‚Alternative Press‘ die Band auf den 1. Platz in den Kategorien „Beste Liveband“, „Bestes Album“ und „Künstler des Jahres“.
Außergewöhnlich ist auch die intensive soziale Arbeit der Mitglieder, die in zahlreichen gesellschaftlich bedeutsamen Bereichen – von Tierschutz über Suchtprävention bis hin zu der Betreuung von Mobbing-Opfern – einen engagierten Kampf aufgenommen haben. Dafür wurden Pierce The Veil 2012 von der Organisation PETA mit einem Liberation Award ausgezeichnet.
NRW: Triumph für Kraft, Klatsche für Löhrman…Bild NRW: Kraft mit Traumergebnis als SPD-Landeschefin bestätigt…KStA NRW: Mutmaßliches IS-Mitglied in Düsseldorf verhaftet…RP Online NRW: Junge Islamkonferenz kritisiert Misstrauen gegen Muslime…RP Online Debatte: Die Freihandelsgegner schlachten ihre goldene Gans…Welt Debatte: Krafts Glanz…Post von Horn Debatte: Weltbürgertum oder Nationalstaat?…WiWo Debatte: Segelschwestern gegen Israel…Jungle World Debatte: 133 827 693,80 Euro…FAZ Bochum: Kritik am Zustand des Bochumer Kortumparks…Der Westen Dortmund: 2000 Teilnehmer demonstrieren gegen rechte Gewalt…Der Westen Duisburg: Stadt verbaut 80 Millionen Euro aus Investitionsprogramm…Der Westen Essen: 20 Heime für 4240 Flüchtlinge…Der Westen
Neues Album, neue Tour der Essener Thrash-Metal-Giganten Foto Nuclear Blast
Die deutsche Trash-Metal Band Kreator, die 1982 von Sänger und Gitarrist Miland „Mille“ Petrozza, dem Bassisten Rob Fioretti und dem Schlagzeuger Jürgen „Ventor“ Reil alsTyrant in Essen gegründet wurde und 1984 ihren heutigen Namen erhielt, zählt zu den bekanntesten und ältesten deutschen Bands in diesem Genre. Zusammen mit den Bands Destruction und Sodom bilden Kreator das so genannte Dreigestirn des deutschen Thrash Metal. Bis heute hat die Band weltweit über zwei Millionen Alben verkauft.
In den 80-er Jahren trugen sie zur Verbreitung dieser Stilrichtung in Deutschland bei und gelangten auch im Ausland zu Popularität in der Szene. Die 90-er Jahre waren von zahlreichen musikalischen Experimenten geprägt, die bei den Fans nicht immer auf Gegenliebe stießen. Im neuen Jahrtausend kehrte die Band zu ihren musikalischen Wurzeln zurück. Von ihrem Debütalbum “Endless Plan” 1985 bis 2012 veröffentlichten Kreator 13 Studioalbum, ihr jüngstes Werk “Phantom Antichrist” wurde von der noch heute aktuellen Besetzung Mille Petrozza, dem Gitarristen Sami Yli-Sirniö, dem Bassisten Christian Giesler und dem Schlagzeuger Jürgen Reil eingespielt.
Anfang 2017 werden die international erfolgreichen Essener Thrash-Metal-Giganten Kreator nun im Rahmen ihres bevorstehenden brandneuen Albums “Gods of Violence”, auf das alle Fans sehnsüchtig gewartet haben, durch Europa touren und zum Abschluss eine große Homecoming-Show in der Grugahalle spielen. Veröffentlicht wird es weltweit am 27.01.2017 via Nuclear Blast Records!
Der Kultstatus genießende Sänger & Gitarrist Mille Petrozza und seine Crew werden zudem mit einem abwechslungsreichen, als auch hochkarätigen Billing auf Reisen gehen. Als Direct Support sind keine Geringeren als die brasilianisch-amerikanischen Extreme-Metal-Pioniere SEPULTURA bestätigt, gefolgt von den schwedischen Melodic-Death-Visionären SOILWORK und Belgiens Finest, dem Death/Grind-Kommando ABORTED.
Die britische Rockband Kaiser Chiefs wurde Anfang 2003 in Leeds gegründet und ging aus der Garage-Rock-Band Parva hervor.
Als Urmitglied und Schlagzeuger Nick Hodgson 2012 bekanntgab, dass er die Band aus Leeds verlässt, war das schnelle Ende einfach vorausgesagt. Schließlich war Hodgson angeblich der Mann, der hinter den frühen Hits wie „Oh My God“, „I Predict A Riot“ und „Everyday I Love You Less And Less“ sowie dem grandiosen Liebeslied „Ruby“ steckt. Aber die Kaiser Chiefs machten einfach weiter, nahmen ihren Tour-Drummer Vijay Mistry als festes Mitglied auf, veröffentlichten als korrekte Antwort an all die Unkenrufer im Jahr 2014 das großartige Album „Education, Education, Education & War“, mit dem sie nahtlos an vorherige Erfolge anknüpften und direkt auf die Eins in den englischen Charts einstiegen. Und wen das immer noch nicht überzeugt: Das kommende Album des Quintetts, das am 7.Oktober erscheinen wird, trägt den programmatischen Titel „Stay Together“. Im Juni publizierten die Kaiser Chiefs die erste Single „Parachute“, die zeigt, dass die Jungs einen weiten Weg gegangen sind, seit sie als Garagen-Rock-Band unter dem Namen Parva erstmals aufgetreten sind. Das Stück nimmt den Schritt zum Elektropop und lässt nicht nur Sänger und Texter Ricky Wilson in ganz neuem Licht leuchten. Die leicht daherkommende Sommerhymne steht als Beispiel für das, was die Fans auf der neuen Platte erwarte, sagt der Sänger: „Bei dem Album geht es darum, zusammen zu arbeiten. Zusammen zu bleiben. Um Dauer und um Loyalität.“ Also das, was die KAISER CHIEFS eben immer auszeichnet: Dauerhafte Liebe zu Leeds United, dem heimischen Fußballclub, dauerhaft gutes Songwriting, dauerhafte Freundschaft, dauerhaft große Musik. Im Oktober kommen die Kaiser Chiefs zu uns auf Tour.
Roland Düringer. Foto: (c) Daniel Weber bei neuwal.com
Die am Donnerstag gegründete Partei des österreichischen Kabarettisten Roland Düringer ist ein reaktionäres Eliten-Projekt. Sie wird die Stimmungslage befördern, die die FPÖ groß gemacht hat. Und sie zeigt, dass der demokratische Konsens in der Mitte unserer Gesellschaft erodiert.
Die nordrhein-westfälische SPD hat Hannelore Kraft auf ihrem Landesparteitag in Bochum mit 98,5 Prozent als Parteivorsitzende bestätigt und ihr damit für den bevorstehenden Landtagswahlkampf den Rücken gestärkt.
Die SPD in Nordrhein-Westfalen hat sich mit den beeindruckenden 98,5 Prozent für Hannelore Kraft als Parteivorsitzende hinter der Ministerpräsidentin gestellt. Das Kraft einer weitgehend erfolglose Regierung vorsteht, ficht die Genossen nicht an: Ein Wirtschaftswachstum von Null Prozent, schlechte Noten für die Bildungspolitik und eine zerbröselnde Infrastruktur – Kraft bekam nicht trotz, sondern wegen der Probleme der Landesregierung ein so gutes Ergebnis, denn die SPD weiß, dass sie sich mit Inhalten nicht an der Macht halten kann. Der intellektuell und programmatisch ausgeblutete Partei bleibt nichts anderes als auf Kraft zu setzen: Die immer noch beliebte Ministerpräsidentin ist das einzige Pfund, mit dem die SPD wuchern kann. Die SPD ist auf Gedeih und Verderb an Kraft gebunden. Sollte ihre Ära im Mai enden, blicken die Sozialdemokraten in ein tiefes Loch.