„Distilled“ bei Refugee Week Berlin – Zwischen Krieg, Flucht und Resilienz

Im Gespräch vor dem Podrum Berlin: Asmir Hadzibeganovic, Anna Maria Loffredo, Christopher Larson (v.l), Foto: Anna Maria Loffredo

Krieg, Flucht und Neuanfang in Deutschland – das sind die Zutaten des Films „Distilled“ über Asmir Hadzibeganovic, der in den 1990er Jahren vor dem Bosnienkrieg nach Deutschland floh. Jahrelang mit der Hoffnung auf Heimkehr baut er sich in Berlin eine Schnapsbrennerei auf und mixt zusätzlich elektronische Balkan- und Swingmusik. Der Regisseur Christopher Larson hat den einstigen Kriegsflüchtling beim Besuch seiner Heimatstadt Bijeljina im heutigen Bosnien und Herzegowina mit der Kamera begleitet. Daraus ist ein 25-minütiger Dokumentarfilm über menschliche Schicksale durch Krieg und Migration, aber auch eine besondere Freundschaft entstanden.

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Der Ruhrpilot

Betonierarbeiten auf der Baustelle Foto: Holger Kotzan – BetonMarketing Deutschland GmbH Lizenz: CC BY-SA 3.0 de


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NRW: Warum immer wieder Straßenparkplätze wegfallen…t-online

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Tot, trist, teuer – Vom unübersehbaren Niedergang der Friedhöfe im Ruhrgebiet (und anderswo)

Wer geht hier schon gerne hin? Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Mal ehrlich: Wann warst du das letzte Mal freiwillig auf einem Friedhof – und nicht, weil du musstest? Ist bestimmt lange her, oder? Ich bin früher sehr gerne über Friedhöfe gegangen. Ganz ohne konkreten Anlass. Einfach, weil ich mich dort etwas entspannen konnte, oder einfach mal die Ruhe in gepflegter Umgebung genießen wollte. Das mache ich in letzter Zeit kaum noch. Denn Friedhöfe im Ruhrgebiet wirken inzwischen oft wie ungepflegte Schmuddelkinder der Stadtgesellschaft. Nichts mehr mit einer schönen Parklandschaft. Inzwischen herrsch häufig eine wahrhaft bedrückende Atmosphäre vor.

Zwischen bröckelnden Mauern, verdorrtem oder wucherndem Rasen und leeren Grabfeldern stellt sich nicht unbedingt eine Atmosphäre der Würde oder des Erinnerns ein. Stattdessen hat man vielerorts das Gefühl, man sei in einer Mischung aus stillgelegtem Parkhaus und Geisterwald gelandet.

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Der Ruhrpilot

 

Hijab-Trägerinnen in Deutschland (Symbolbild) Foto: Spielvogel Lizenz: CC BY-SA 4.0


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Unternehmensinsolvenzen in NRW auf Höchststand seit neun Jahren

Land- und Amtsgericht Duisburg Foto: © Raimond Spekking / Lizenz: CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Nordrhein-Westfalen ist im ersten Quartal 2025 auf den höchsten Stand seit neun Jahren gestiegen.

Nach Angaben des Statistischen Landesamtes Information und Technik NRW meldeten die Amtsgerichte 1.572 beantragte Insolvenzverfahren, was einem Anstieg von 19,7 % gegenüber dem

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Israel wehrt sich: Luftschlag gegen das iranische Nuklearwaffenprogramm

Israelische F16A Netz-107 mit 6,5 Abschüssen anderer Flugzeuge und mit dem Abschuss des irakischen Kernreaktors – ein Weltrekord für eine einzelne F16 Foto (Archiv): Zachi Evenor und MathKnight Lizenz: CC BY 3.0

Israel hat heute Nacht mit den, seit einigen Tagen erwarteten, Militärschlägen gegen das Atomwaffen- und Raketenprogramm der Mullahs begonnen. Gegen 3:15 Uhr MEZ meldete sich die Home Front Command-App, eine Zivilschutz-App, die in Israel genutzt wird und neben der Red-Alert-App auf meinem iPhone installiert ist: Versammlungen und schulische Aktivitäten sind untersagt, berufliche Aktivitäten nur bei unverzichtbaren Aufgaben erlaubt.

Überraschend ist der heutige Militärschlag nicht erfolgt: Seit Jahrzehnten droht das Mullah-Regime in Teheran Israel mit Vernichtung, attackiert über Terrorgruppen – wie der Hamas, der Hisbollah oder den Huthis – den jüdischen Staat.

Auf X, vormals Twitter, kommunizierten die israelischen Verteidigungskräfte gegen 3:20 Uhr MEZ:

Dutzende Jets der israelischen Luftwaffe schlossen die erste Phase ab, die Angriffe auf Dutzende militärische Ziele, darunter auch Atomziele in verschiedenen Gebieten des Iran, umfasste. Heute ist der Iran dem Besitz einer Atomwaffe näher denn je. Massenvernichtungswaffen in den Händen des iranischen Regimes stellen eine existenzielle Bedrohung für den Staat Israel und die Welt dar. Der Staat Israel hat keine andere Wahl, als seiner Verpflichtung nachzukommen, zum Schutz seiner Bürger zu handeln, und wird dies auch weiterhin überall dort tun, wo es erforderlich ist, so wie wir es in der Vergangenheit getan haben.

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