
In Düsseldorf und Köln hat der Crack-Konsum in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Die Oberbürgermeister der beiden Städte wollen den Handel mit kleinen Mengen tolerieren. Die Drogenhilfe ist dafür, die Landesregierung skeptisch und die Polizei schlägt einen dritten Weg vor.
Wie in anderen Großstädten hat der Crack-Konsum auch in Düsseldorf und Köln stark zugenommen. „Wir haben 2016 zum ersten Mal in dem Drogenkonsumraum, den wir betreiben, mit Crack zu tun gehabt“, sagt Michael Harbaum von der Drogenhilfe Düsseldorf. Einer der Vorteile von Drogenkonsumräumen sei, dass man früh Trends mitbekomme. „Waren es damals 210 Drogenkonsumvorgänge im Jahr, hat sich die Zahl bis 2025 auf 38.000 Drogenkonsumvorgänge gesteigert.“ Es gehe nicht um Konsumenten, sondern um






