Agentur für Arbeit in Dortmund Foto: Mathias Bigge Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die wirtschaftliche Stimmung in den Unternehmen des Mittleren Ruhrgebiets bleibt angespannt. Das geht aus der aktuellen Konjunkturumfrage der Arbeitgeberverbände Ruhr/Westfalen unter 420 Mitgliedsunternehmen hervor.
Demnach belasten vor allem schwache Auftragslagen, rückläufige Umsätze, hohe Arbeits- und Energiekosten, Bürokratie sowie die anhaltend schwache Inlandsnachfrage die
Gegendemonstranten gegen den AfD-Parteitag in Erfurt. Foto: Die betroffene Person
Während der Proteste gegen den Parteitag der Alternative für Deutschland wurde ein Teilnehmer von anderen Demonstranten aufgrund eines sichtbaren, jüdisch konnotierten Kleidungsstücks bedrängt und verfolgt. Ruhrbarone hat mit der betroffenen Person gesprochen.
Am vergangenen Samstag, dem vierten Juli 2026, fand im thüringischen Erfurt der Parteitag der Alternative für Deutschland (AfD) statt. Laut Polizei nahmen rund 31.000 Menschen an den Gegenprotesten teil. Die Demonstrationen, die AfD-Mitglieder an der Anreise hindern wollten, verfehlten ihr Ziel, da sich diese zu Beginn der Protestaktionen bereits am Veranstaltungsort befanden.
Für viele der angereisten Gegendemonstranten ging es aber scheinbar nur sekundär um die AfD. Im Nachhinein war vermehrt von antizionistischen Zwischenfällen berichtet worden. Transparente mit Aufschriften wie „Freiheit für Palästina“, „Das ist kein Krieg, das ist Genozid! Erfurt Students for Palestine“ oder „Gegen jede faschistische Politik“ wurden gezeigt. Der Hintergrund des zuletzt genannten Transparents war im Muster der Kufiya gestaltet; neben dem Schriftzug prangte eine Wassermelone, ein Symbol des „palästinensischen Widerstands“ (gemeint ist der Terror gegen Israel).
Ruhrgebiet: „Nur in Deutschland schrumpft unser Portfolio“(€)…Welt NRW:Jede dritte Brücke in NRW ist marode…RP NRW: Telegram-Gruppen treiben Turbo-Radikalisierung…NTV
Enxhi Seli-Zacharias am Redepult während einer Rede im Landtag NRW | Foto: Landtag NRW, Bernd Schälte
Die Gelsenkirchener AfD-Landtagsabgeordnete Enxhi Seli-Zacharias sieht sich nach mehreren öffentlichen Äußerungen und Veröffentlichungen mit insgesamt 14 Strafanzeigen konfrontiert. Nach Angaben eines Sprechers der zuständigen Staatsanwaltschaft Köln beziehen sich die Anzeigen auf verschiedene mutmaßliche Straftatbestände.
Zuvor war Seli-Zacharias bereits mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen unangenehm in Erscheinung getreten, darunter sogenannte Putzaktionen in einem Gelsenkirchener Stadtteil gegen die Sinta und Roma Community, sowie umstrittene Beiträge auf der Plattform X. Nun steht ihre Rolle im Zusammenhang mit einem Strafverfahren vor dem Landgericht Essen im Fokus.
Es gibt Krankheiten, die so selten sind, dass sie kaum jemand kennt. Man nennt sie Orphan Diseases. Es sind die Waisenkinder unter den Krankheiten. Wenn man Glück hat, werden sie erkannt und es gibt eine Therapie, z. B. mit Orphan Drugs, den Waisenkindern unter den Arzneimitteln. Heute möchte ich über seltene Erkrankungen der Blutzellen berichten.
Unser Blut enthält neben Wasser und den darin gelösten oder fein verteilten Stoffen zu 44 % Zellen, die auch Blutkörperchen genannt werden. Es gibt weiße Blutzellen (Leukozyten), rote Blutzellen (Erythrozyten) und die sehr kleinen Blutplättchen (Thrombozyten). Erythrozyten sind durch Hämoglobin rot gefärbte
Das Ende 2024 eingeführte Selbstbestimmungsgesetz sollte Freiheit schaffen. Doch fehlende Definitionen, offene Missbrauchsfragen und juristische Streitfälle zeigen: Das Sprechaktgesetz produziert neue Unsicherheiten – auch für jene, die es schützen soll. Von unserem Gastautor Till Randolf Amelung.
„Ziel dieses Gesetzes ist es, die personenstandsrechtliche Geschlechtszuordnung und die Vornamenswahl von der Einschätzung dritter Personen zu lösen und die Selbstbestimmung der betroffenen Person zu stärken, […].“
Plasmaschneiden über der Wasseroberfläche Foto (Symbolbild): Kjellberg Finsterwalde Lizenz: CC BY-SA 3.0
NRW:Monat für Monat fallen in NRW 3000 Industriejobs weg…RP NRW: NRW muss mehr tun, um sein Potenzial zu nutzen…NTV NRW: Anschlag auf jüdisches Gedenkprojekt…NTV
Mit Schlagstöcken und Latten bewaffnete Vermummte vor dem AJZ Kita. Screenshot: Andreas Wolf
Ein Berliner Jugendzentrum wird regelmäßig Opfer antisemitischer Sprühereien und Sachbeschädigungen. Letzten Samstag eskalierte die Situation. Mitglieder einer pro-israelischen Gruppierung des Jugendzentrums werden belagert und tätlich angegriffen. Bei den Tätern handelt es sich allerdings nicht, wie in der Vergangenheit, um Neonazis, sondern um pro-„palästinensische“ Linke.
Im nordöstlich gelegenen Berliner Randbezirk Marzahn-Hellersdorf tritt die Neonazi-Kleinstpartei „III. Weg“ selbstbewusst auf. Es werden Flyer verteilt, Sticker verklebt und ungenehmigt Plakate aufgehängt. Regelmäßig mobilisiert der „III. Weg“ zu größeren Aufmärschen. Die Partei und ihr nahestehende Jugendgruppen, wie zum Beispiel „Deutsche Jugend voran“, nutzen die Präsenz im Kiez, um Druck auszuüben. Teilweise kommt es zu Übergriffen auf Andersdenkende.
Doch bei aller berechtigten Kritik an einer möglichen politischen Einflussnahme stellt sich für mich eine ganz andere Frage: Woher kommt eigentlich diese angebliche Überraschung? Haben viele Beobachter in den vergangenen Monaten und Jahren wirklich nicht hingeschaut?