Eisadler: Dortmund sichert sich vorzeitig ‚Platz 1‘

Foto: Robin Patzwaldt
Foto: Robin Patzwaldt

Mit einem 8:5-Heimsieg sicherten sich die Eisadler Dortmund am Sonntagabend sechs Spiele vor Ende der Doppelrunde vorzeitig den ersten Platz in der Regionalliga West. Allerdings fiel der Sieg nicht leicht, denn die Dinslakener Kobras erwiesen sich als hartnäckiger Gegner, der über weite Strecken dem Tabellenführer Paroli bieten konnte. So sahen die Zuschauer eine spannende und gute Partie, die zudem bei insgesamt nur 6 Strafminuten ausgesprochen fair verlief.

Das erste Drittel ging nur mit leichten Vorteilen an die Eisadler, die dann im zweiten Teil des mittleren Abschnitts ihre beste Phase hatten und in dieser Phase den Gegner klar beherrschten. Die letzten Zwanzigminuten wurden dann allerdings eher von den Kobras bestimmt.
Bereits nach 23 Sekunden konnten die Gäste mit 0:1 in Führung gehen und zeigten damit deutlich ihre großen Ambitionen für diese Partie.

 

 

Die Eisadler hielten allerdings sofort dagegen und kamen in der 3. Spielminute durch Malte Bergstermann nach einem klugen Querpass von Constantin Wichern zum 1:1-Ausgleich. In der 10. Minute waren es aber wieder die Kobras, die zum nächsten Treffer kamen. Daniel Grabner nutzte einen Scheibenverlust der Eisadler in der Abwehr. Erst kurz vor der ersten Pausensirene kamen die Eisadler zuerst zum 2:2-Ausgleich und gingen dann sogar mit 3:2 in Führung. Beide Male war Tommy Kuntu-Blankson der erfolgreiche Torschütze. Zuerst nutzte er ein gutes Zuspiel von Kevin Thau, dann fälschte er einen Schuss von Verteidiger Dominik Oster ab.
Auch im zweiten Abschnitt blieb die Partie zuerst offen, denn Sven Linda konnte in der 27. Minute in bekannter Manier mit einem Schlagschuss von der rechten Seite erneut ausgleichen. Dann aber nahmen die Eisadler die Begegnung fester in ihre Hand. Kevin Thau markierte in der 30. Minute nach guter Vorarbeit von Kai Domula die 4:3-Führung und dann gab es um die 35. Minute herum gleich drei Dortmunder Treffer innerhalb von nur 69 Sekunden. Eine Vorentscheidung? Nein, denn die Kobras steckten nicht auf und gingen mit viel Elan in die letzten Zwanzigminuten. Durch zwei Treffer von Marvin Linse und Sven Linda konnten sie in der 44. bzw. 46. Minute auch auf 7:5 herankommen, zu mehr reichte es aber nicht. In der Schlussminute konnten die Eisadler sogar durch Tommy Kuntu-Blankson mit seinem vierten Treffer an diesem Abend ins mittlerweile leere Dinslakener Tor auf 8:5 erhöhen.

 
Am kommenden Wochenende müssen die Eisadler Dortmund nur einmal antreten und zwar am Sonntag auf heimischem Eis ab 19 Uhr gegen die Soester EG.

 
Torfolge: 0:1 (00:23) Haßelberg 1:1 (02:04) Bergstermann (Wichern) 1:2 (09:08) Grabner (Schmitz) 2:2 (18:13) Kuntu-Blankson (Thau) 3:2 (19:17) Kuntu-Blankson (Oster) 3:3 (26:31) Sven Linda (Tanke, Spazier)) 4:3 (29:33) Thau (Domula, Kuntu-Blankson) 5:3 (34:12) Potthoff (Bergstermann, Alda) 6:3 (35:00) Potthoff 7:3 (35:21) Kuntu-Blankson 7:4 (43:32) Linse (Klein) 7:5 (45:01) Sven Linda 8:5 (59:30) Kuntu-Blankson (Berger)
Strafzeiten: Eisadler 2 – Dinslaken 4
Zuschauer: 355

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