#1 | Thomas Freding sagt am 8. April 2009 um 17:31 Uhr

Da kommen eine Menge „Pluspunkte“ für Pelletheizungen & Co zusammen; das stellt der Artikel kurz und knapp dar. Gleichzeitig ist er ausgesprochen einseitig, denn er verschweigt ein paar gravierende Nachteile.

Wie im Text erwähnt, gibt es für Holzpellets einen Markt. Der Preis auf diesem Markt ist durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Und wenn die Pelletheizungen weiter so stark zulegen, dann wächst entsprechend die Nachfrage, während das Angebot nicht gleichartig mitwächst. Wer wagt eine Preisprognose für den Brennstoff?

Holzfeuerungsanlagen „spucken“ leider wesentlich mehr Feinstäube in die Luft als Gasheizungen. Wird es zu einer Verschärfung der Richtlinien kommen? Werden „Pelletheizer“ gezwungen werden entsprechende Filter einzubauen?

Zum Thema Erdwärmepumpen gehören auch die Bedenken der „Wasserschützer“, die sich um die Störung der Grundwasserhorizonte und die Risiken durch austretende Wärmetauscherflüssigkeiten sorgenvolle Gedanken machen.

Diese und andere „Minuspunkte“ sollten mit ins Kalkül gezogen werden, d.h. sorgfältig mit bedacht werden. Sie sollen nicht dazu führen, den Weg in Richtung mehr Unabhängigkeit von ausländischen Primärbrennstoffen zu senken!