Kolportierte Rückkehr von Mats Hummels zum BVB könnte entscheidendes Puzzlestück sein

Mats Hummels. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Es wäre das womöglich entscheidende Puzzlestück für einen noch stärkeren BVB-Kader: Übereinstimmenden Medienberichten zur Folge verhandeln die Dortmunder aktuell mit dem FC Bayern München über eine Rückkehr von Ex-Nationalspieler Mats Hummels zu den Westfalen.

Obwohl die Schwarzgelben in diesem Sommer bereits knapp 100 Millionen Euro für Neuzugänge ausgegeben haben, ist die Gier der Verantwortlichen nach weiteren Verstärkungen offensichtlich noch nicht gestillt. Immer wieder machen Gerüchte über mögliche weitere Transfers die Runde. Im Falle von Mats Hummels scheint an diesen mehr dran zu sein als in vielen anderen.

Denn nach Informationen der Kollegen der Bild-Zeitung, und die sind in der Regel sehr gut informiert in diesen Fragen, hat der BVB bereits konkrete Gespräche mit den Bayern über einen Transfer geführt. Und die Münchner Verantwortlich sollen Bayern-Trainer Niko Kovac bereits über einen möglichen Verkauf informiert haben. Der Übungsleiter habe dies akzeptiert, so heißt es. Die fällige Ablösesumme für den 30-Jährigen soll demnach zwischen 15 und 20 Millionen Euro liegen.

Nachdem der Rekordmeister zuletzt mit Lucas Hernandez (von Atletico Madrid) und Benjamin Pavard (vom VfB Stuttgart) bereits zwei neue Defensivkünstler verpflichtet hat, herrscht in München ein Überangebot an Abwehrspielern. Für Hummels könnte es demnach an der Isar schwer werden seinen Stammplatz zu verteidigen.

Der Ex-Dortmunder, der im Sommer 2016 für rund 35 Mio. Euro vom BVB in Richtung Süddeutschland zog, kennt sich beim BVB aufgrund seiner jahrelangen Erfahrung natürlich bestens aus. Eine abermalige Integration des Weltmeisters von 2014 wäre demnach mit Sicherheit kein Problem.

Seine sportliche Klasse als Verteidiger könnte der jungen BVB-Abwehr zudem gut tun und sein einwandfreier Charakter steht ohnehin außer Frage. Hummels könnte also genau der Typ von Führungsspieler sein, der dem BVB in der Vorsaison an den entscheidenden Stellen ab und an noch abging. Außerdem könnte er Marco Reus in der Rolle des Kapitäns in Zukunft entlasten. Der BVB wäre nicht mehr ganz so abhängig von seinen wenigen echten Persönlichkeiten im Kader.

Wenn die Fans in Dortmund darüber hinwegsehen könnten, dass Hummels sie und den Verein vor drei Jahren zur Enttäuschung vieler ‚im Stich‘ ließ, wäre das ein Neuzugang, der keinerlei Risiko darstellen würde, den BVB aber womöglich ein gutes Stück näher zurück an die internationale Top-Klasse führen könnte.

Aus Dortmunder Sicht wäre seine Verpflichtung also zweifelsohne eine Top-Wahl. Stellt sich nur die Frage ob Hummels selber auch dazu bereit ist (auch gehaltstechnisch) einen Schritt zurück zu machen. Wenn ja, dann könnten davon in diesem Falle am Ende alle profitieren.

 

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4 Kommentare

  1. #1 | Klaus Lohmann sagt am 16. Juni 2019 um 02:09 Uhr

    "ein Neuzugang, der keinerlei Risiko darstellen würde" – Bitte, was soll ein IV, dem alle Jungspunde momentan spielend weglaufen können, für den BVB tun? Boulevard-Mätzchen produzieren und dies seiner Angetrauten gleichtun?? Wer beim FCB rausfliegt, hat auch für den Rest der Liga keine Verwendung mehr – siehe Götze und Rode.

  2. #2 | Hummels-Rückkehr zum BVB: Zu viele Emotionen waren noch nie ein guter Ratgeber!Ruhrbarone sagt am 20. Juni 2019 um 09:37 Uhr

    […] gestern ist klar, was schon seit Tagen unter Fußballfans diskutiert wurde: Ex-Nationalspieler Mats Hummels wird nach drei Jahren beim FC Bayern München in diesem […]

  3. #3 | Der BVB sollte wieder weniger Reden schwingen und lieber Taten sprechen lassen! | Ruhrbarone sagt am 17. Juli 2019 um 11:10 Uhr

    […] in der Entwicklung der Borussen ist neben der Transferoffensive jedoch noch ein weiterer Punkt, und der ist eher […]

  4. #4 | Hummels-Rückkehr: DFB-Supercup in Dortmund wird zur großen Reifeprüfung für BVB-Fans | Ruhrbarone sagt am 2. August 2019 um 20:57 Uhr

    […] Aus Eigeninteresse sollte sich die Südtribüne in Sachen Unmutsbekundungen in Richtung Hummels am Samstagabend aber zurückhalten. Will der BVB am Ende dieser Saison tatsächlich den Titel des Deutschen Meisters einheimsen, dann ist Harmonie im Klub unbedingt vonnöten. Einzelne Spieler der eigenen Mannschaft durch Pfiffe oder sonstige Unmutsbekundungen zu verunsichern, das wäre womöglich schon der Anfang vom Ende jedweder zart blühender Titelträume. […]

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