Der Ruhrpilot

Das CentrO in Oberhausen. Foto: © Thomas Mayer

NRW: Land droht Klage wegen mehr verkaufsoffener Sonntage…KStA
NRW: So unterschiedlich ist der Ausbildungsmarkt…RP Online
NRW: Land springt immer häufiger für säumige Väter und Mütter ein…RP Online
NRW: Kommunalpolitiker werden angefeindet…WA
Debatte: Sigmar Gabriel hat den Mut zum Bruch mit Martin Schulz…Welt
Debatte: Siggi und die Abgehängten…Cicero
Debatte: Mesale Tolu kommt nach erheblicher Verwirrung frei…NZZ
Debatte: Schäfer-Gümbel attackiert Gabriel für dessen Thesen…FAZ
Debatte: „Wenn es Ihnen irgendwann leidtut, dann antworten Sie“…Welt
Debatte: Die Idiotie des Landlebens…Jungle World
Ruhrgebiet: Wohnungskonzern Vonovia will Wiener Buwog schlucken…Manager Magazin
Dortmund: Hersteller KHS will 170 Stellen streichen…WAZ
Duisburg: Siebte Chanukka-Kerze im Gemeindezentrum entzündet…WAZ

Pottoriginale: Low Budget-Kino mit kauzigen Figuren

Pottoriginale Roadmovie, TIM Kramer (tremark-fotografie.de)


Mit einem kleinen Budget von nur 25.000 Euro ist diese klamaukige Geschichte von Regisseur Gerrit Starczewski umgesetzt worden.

Der Startschuss für diesen Film lief im Bochumer Kinowelt UCI; die dortigen Räumlichkeiten platzten am 8. Dezember aus allen Nähten: etwa 1200 Zuschauer bevölkerten insgesamt fünf Kinosäle – und darunter mischten sich auch ein paar Szene-Persönlichkeiten, wie unter anderem Ex-Kraftwerk-Musiker Wolfgang Flür. Das ist wirklich ein Wahnsinnsergebnis – andere Ruhrgebietsfilm-Premieren wie „Sommerfest“ von Sönke Wortmann oder „Junges Licht“ von Adolf Winkelmann können sich locker hinter so einem gut besuchten Kinoabend verstecken. 

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BVB-Fans rufen zum Boykott des Montagsspiels gegen den FC Augsburg auf

Das Stadion in Dortmund. Foto: Robin Patzwaldt

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat jetzt, wie ursprünglich bereits vor Monaten angekündigt, die ersten Montagsspiele dieser Fußball-Bundesliga-Saison angesetzt. Betroffene Erstliga-Klubs in den ersten Wochen sind Eintracht Frankfurt und RB Leipzig (am 19. Februar 2018), Borussia Dortmund und der FC Augsburg (am 26. Februar) sowie Werder Bremen und der 1. FC Köln (am 12. März).

Wie zu erwarten war, ist die Reaktion unter den betroffenen Fußballfans teilweise sehr negativ. Die zunehmende Zersplitterung des Spieltags aufgrund des neuen Fernsehvertrags hatte von den ersten Tagen an für Unmut bei vielen Fans gesorgt.

Auch wenn dieses Vorhaben bereits allgemein bekannt war, hat die genaue Ansetzung nun noch einmal für einen deutlich vernehmbaren Aufschrei des Entsetzens in der lokalen Fanszene gesorgt. Denn durch den ‚Abstieg‘ der Dortmunder aus der Champions- in die am Donnerstag zu spielende UEFA-Europaliga ist plötzlich auch der DFB-Pokalsieger von dieser umstrittenen Terminansetzung betroffen.

Und die ersten Boykottaufrufe kursieren in diesen Stunden auch schon im Fanlager der Stöger-Truppe.

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Der Mob klammert sich an die gefühlte „Wahrheit“ über Necla Kelek

Die gefühlte Wahrheit macht sich weiter die Hände schmutzig
Die gefühlte Wahrheit macht sich weiter die Hände schmutzig
Die gefühlte Wahrheit macht sich weiter die Hände schmutzig (Photo by Ian Espinosa on Unsplash)

Für die Anhänger des Gerüchts bleibt die gefühlte Wahrheit wichtiger als die Fakten. In einem Gastbeitrag für die Ruhrbarone hat Jörg Metes am Sonntag nachgewiesen, wie Lamya Kaddor seit sieben Jahren über Necla Kelek eine infame Unwahrheit verbreitet. Kelek unterstelle Muslimen pauschal einen Hang zur Sodomie. Die Überträger des Gerüchts bleiben bei ihrer Version.

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Premiere in Dortmund: Übergewicht, unwichtig: Unform von Werner Schwab

Übergewicht, unwichtig: Unform am Schauspiel Dortmund (Foto: Birgit Hupfeld)

„Ein europäisches Abendmahl“ heißt der frühe Text von Werner Schwab im Untertitel, der zu den „Fäkaliendramen“ gehört genauso wie das ungleich bekanntere und häufiger gespielte „Die Präsidentinnen“. Dabei ist „Übergewicht, unwichtig: Unform“ abgesehen von dem kaum aussprechbaren Titel zunächst einmal ein saftig-derber Schwank und allerbestes Schauspielerfutter. In einer runtergekommenen Kneipe sitzen Jürgen, der Lehrer und Intellektuelle des Ortes, das kinderlose Paar Hasi und Schweindi, der prollige Schläger Karli und seine etwas abgehalfterte Freundin Herta und die dauergeile, leicht debile Fotzi herum.

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Der Ruhrpilot


Debatte:
Schau mir in die Augen, Deutschland…Jungle World
Ruhrgebiet: Das Aus einer traditionsreichen Branche…Handelsblatt
NRW: Unternehmer appellieren an Union und SPD…IKZ
NRW: Gewerkschaften greifen NRW-Landesregierung frontal an…WAZ
NRW: Ausbildungssuche – Ausländische Hauptschüler haben es schwer…General-Anzeiger
Debatte: Das Ende von „Wir schaffen das“…Welt
Debatte: Wir sind alle krank…NZZ
Debatte: Jeder zweite Gefährder hat das Potential zum Terroristen…FAZ
Duisburg: „Dieser Tod passt zu mir“…RP Online
Duisburg: Stadtverwaltung macht Betriebsferien…WAZ
Essen: Die Grüne Hauptstadt bedankt sich bei freiwilligen Helfern…WAZ

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Lamya Kaddor stalkt Necla Kelek: Das Prinzip der gefühlten Wahrheit

Necla Kelek wird von Lama Kader seit 7 Jahren verleumdet
Necla Kelek wird von Lama Kaddor seit 7 Jahren verleumdet
Necla Kelek bei einem Interview mit dem Christlichen Medienmagazin pro im Mai 2010
Christliches Medienmagazin pro/Flickr (Creative-Commons-Lizenz: Some rights reserved)

So viele Prozesse, wie sie gewinnen würde, kann Necla Kelek gar nicht führen. Seit mehr als sieben Jahren ist über sie ein bösartiges Gerücht in Umlauf. Es wurde 2010 von Lamya Kaddor in die Welt gesetzt und wird seitdem ständig in Medien, Wissenschaft und Politik wiederholt.

Necla Kelek soll über Muslime gesagt haben, sie hätten eine Neigung zur Sodomie. Das hat sie nie gesagt. Trotzdem hält sich diese Behauptung hartnäckig.

Unser Gastautor Jörg Metes hat die Geschichte des Gerüchts von Lamya Kaddors erster Pressemitteilung im Jahr 2010 bis heute so eingehend, wie es leider nötig ist, nachgezeichnet. Die ziemlich lange Geschichte einer ziemlich üblen Nachrede aus ziemlich schlecht unterrichteten Kreisen – darunter Jakob Augstein, Wolfgang Benz, Cem Özdemir und viele andere – in 17 Akten und 51 Fußnoten.

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Premiere in Dortmund: Biedermann und die Brandstifter / Fahrenheit 451

Bettina Lieder, Uwe Schmieder, Merle Wasmuth in Biedermann und die Brandstifter / Fahrenheit 451 am Schauspiel Dortmund (Foto: Birgit Hupfeld)

Das Schauspiel Dortmund ist zurück im Haus in der Innenstadt. Der Megastore ist Geschichte. Eine Geschichte mit vielen Schwierigkeiten, die aber zu Großartigem genutzt wurden. Eine Geschichte, die länger geworden ist, als zunächst erwartet, aber, wie Intendant Kay Voges vor der ersten Premiere im Stammhaus am 16.12. bei seiner kurzen Ansprache vor dem Vorhang sagte, doch schneller beendet war als die von BER und Stuttgart21. Vom zähen Umbau des Schauspielhauses sieht der Zuschauer allerdings nichts, außer neuen Notausgangsschildern im Zuschauerraum. „Brandschutz“ war eines der Themen, die die Baumaßnahmen am Schauspielhaus nötig machten. Vielleicht auch deshalb eröffnete nun das Theater mit zwei Texten neu, in denen Feuer eine ganz entscheidende Rolle spielte.

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Buchtipp: ‚Der Dortmund-Ems-Kanal‘

Foto: www.dietermenne.de

Verzweifelt durch weihnachtlich-kitschig illuminierte Geschäfte auf der Suche nach einem Geschenk irren? Das muss nicht sein. Gerne hilft unser Gastautor Thomas Weigle mit einem Tipp aus.

Auf den ersten Blick sind Kanäle langweilige Veranstaltungen. Die meist grade und sanft geschwungene Linienführungen können mit abwechslungsreichen Flussläufen, die gerne auch mit Untiefen und anderen Hindernissen aufwarten, nicht mithalten, denn so heißt es im vorliegenden Werk: „Der Dortmund-Ems-Kanal verläuft zwischen 7 und 8 Grad östlicher Länge von Nord nach Süd…“

Für den Transportverkehr sicher optimal… Auch bei Mythen und Legenden, verführerischen Nixen und  sangeskräftigen Schönheiten wie bspw. bei „Vater Rhein“, die den braven Schiffer in ein nasses Grab lockten: Fehlanzeige. Von versenkten Schätzen auf dem Grund eines Kanals liest und hört man ebenfalls eher wenig bis nichts.

Kanäle sind auf Grund ihrer Funktion als Verkehrswege für Massengüter auch heute  unverzichtbar, wie man dem just erschienenen Band „DER DORTMUND EMS KANAL, 256 Kilometer Wasserstraße von A-Z“ entnehmen kann.

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