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Für die einen ist er der Schlager-Punk, der längst in den Giftschrank gehört – für andere ist Campino ein aufrichtiger Rocksänger, der mit seinen Mitteln probiert, eine Art Bruce Springsteen meets Manic Street Preachers für die Bundesrepublik sein. Denn die Songs der Toten Hosen handeln vom Leben in Deutschland. Ist Campino nun eher ››Ballast der Republik‹‹ oder sind die Toten Hosen mit ihren über 1.500 Konzerten, 500 Liedern und fast 200 Coverversionen eine Art ››Opium fürs Volk‹‹? Unser Autor Peter Hesse begleitet die Band von Anfang an und hat ein paar Hosen-Ereignisse aus seinem Leben zum 44jährigen Bandjubiläum zusammengfasst.

Die Ausflugssaison läuft wieder auf Hochtouren und gerade jetzt, wenn sich die Natur in sattem Grün zeigt, lohnt sich ein Abstecher ins Münsterland ganz besonders. Wer dem Ruhrgebiet für einen Tag entfliehen möchte, sollte sich ein Ziel unbedingt vormerken: Schloss Nordkirchen. Das imposante Wasserschloss gilt nicht ohne Grund als „westfälisches Versailles“ und zählt zu den beeindruckendsten Schlossanlagen Deutschlands.
Schon die lange Allee, die direkt auf das Schloss zuführt, sorgt für echtes Gänsehautgefühl. Umgeben von Wassergräben, weitläufigen Parkanlagen und barocker Architektur wirkt das Ensemble beinahe wie aus einer anderen Zeit. Besonders an sonnigen Frühlingstagen entfaltet die Anlage ihren ganzen Charme.

Ob an den seit Tagen kursierenden Spekulationen über eine mögliche vorzeitige Ablösung von Bundeskanzler Friedrich Merz tatsächlich etwas dran ist, ist beinahe nebensächlich geworden. Entscheidend ist längst etwas anderes: Dass diese Debatte überhaupt geführt wird – und dass sie sich trotz aller Dementis nicht mehr einfangen lässt. Genau darin offenbart sich die eigentliche Schwäche des Kanzlers.

Real-Madrid-Star Kylian Mbappé investierte 2024 in den deutschen TV-Hersteller Loewe. Neymar hat die Rechte an der Marke Pelé erworben. Toni Kroos hat eine eigene Fußballakademie, und David Beckham ist unter anderem an dem US-Team Inter Miami beteiligt, bei dem Lionel Messi spielt, der im vergangenen Jahr sein Immobilienportfolio an die Börse brachte. Über die wirtschaftliche Zukunft der Top-Spieler muss sich auch der leidenschaftlichste Fan keine Sorgen machen. Das war auch früher schon so, wenn auch etwas bescheidener.
31 Jahre bestimmte der Fußball das Leben von Ernst Kuzorra. Er spielte von 1920, als seine Spielerlaufbahn bei den Junioren begann, bis 1950, als er gemeinsam mit Fritz Szepan seine Karriere mit einem Spiel gegen Brasiliens damaligen Meister Atlético Mineiro bei Schalke 04 beendete. Nebenbei und zwischendurch trainierte er

Das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Essen prognostiziert für die nordrhein-westfälische Wirtschaft in diesem Jahr ein Wachstum von 0,5 Prozent, ähnlich wie für Deutschland insgesamt (0,6 Prozent). Der erneute Anstieg der Energiekosten durch den Iran-Krieg trifft insbesondere die energieintensive Industrie in
Die Veranstaltung liegt in der Vergangenheit!
Datum und Uhrzeit: 30.05.2026 um 17:00 Uhr
Veranstalter: SparkassenPark
Ort: Mönchengladbach

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Es gibt Städte, die man verlässt und sofort denkt: „Da muss ich bald wieder hin.“ Und dann gibt es Recklinghausen.
Über viele Jahre war ich regelmäßig dort. Als Kind sowieso. Mein Vater arbeitete in der Stadt, mein Kieferorthopäde residierte dort, und wer im nördlichen Ruhrgebiet aufwuchs, für den gehörte die Kreisstadt einfach irgendwie dazu. Später, als Teenager und junger Erwachsener, fuhr ich freiwillig hin. Zum Shoppen. Zum Essen. Sogar zum Feiern. Recklinghausen hatte damals etwas, das vielen Städten im Revier fehlte: Atmosphäre. Davon ist heute nicht mehr viel übrig.

Manchmal fragt man sich, ob man selbst langsam an Verschwörungserzählungen glaubt. Dann liest man den aktuellen Bericht des US Department of Education über ausländische Geldflüsse an amerikanische Hochschulen – veröffentlicht am 27. Mai 2026 – und merkt: Nein, manches ist schlicht dokumentierte Realität.
Der Bericht zeigt, dass allein 2025 mehr als 5,2 Milliarden Dollar aus dem Ausland an US-Universitäten gemeldet wurden. Insgesamt summieren sich die offengelegten Gelder seit 1986 auf über 67 Milliarden Dollar. Besonders auffällig: die Rolle Katars, das seit Jahren zu den größten Geldgebern amerikanischer Hochschulen gehört. Gleichzeitig kritisiert das Department of Education massive Transparenzprobleme und unzureichende Offenlegungspflichten vieler Universitäten.[1] Das allein beweist natürlich keine große Weltverschwörung. Aber es wirft eine Frage auf, die man lange kaum stellen durfte: Warum entwickelten sich ausgerechnet an vielen westlichen Eliteuniversitäten in den letzten zehn Jahren