Unter der Oberfläche Nordrhein-Westfalens lagern zahlreiche Bodenschätze. Nicht immer lohnt es sich, sie zu fördern. Bei Gas ist das anders: Dort blockiert die Politik aus ideologischen Gründen den Abbau.
Am Rand eines Gewerbegebiets am Stadtrand Krefelds sitzt der Geologische Dienst des Landes Nordrhein-Westfalen. Was im Boden des Landes liegt, wird hier seit Jahrzehnten untersucht. Ein Wissen, das immer wertvoller wird. Vor allem, wenn es um die Energieversorgung geht.
Eine Schauspielerin schreibt ein persönliches Drehbuch, unterschreibt einen Vertrag – und steht am Ende gecancelt da. Aus politischen Motiven? Grafik: DALL-E
Eine Schauspielerin und Freie Journalistin wendet sich mit einem aufwühlenden Video an die Öffentlichkeit. Nach außen ruhig, erzählt sie davon, wie sie um die Früchte ihrer Arbeit gebracht wird. Und obwohl sie alle Beweise vorlegen kann und der Richter ihr das auch bestätigt, steht sie mit leeren Händen da. Der Fall Sarah Maria Sander zeigt, wie dünn die Decke des Rechtsstaats werden kann, wenn Gerichte zwar Rechtsverletzungen sehen, daraus aber kaum spürbare Folgen entstehen lassen. Und: Letztlich werden wir auch mal wieder über Cancel Culture reden müssen, die es ja laut derer, die canceln, überhaupt nicht gibt.
Ein Land in Aufregung. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt
Während die Fußball-Saison 2025/26 auf Vereinsebene in ihren letzten Zügen liegt, macht sich so langsam ein Gedanke im Hinterkopf breit: Die WM kommt. Angeblich.
Irgendwo zwischen XXL-Kommerz, politischer Dauerkrise und der schleichenden Selbstentfremdung des modernen Fußballs soll im Sommer also in den USA, Kanada und Mexiko das nächste „größte Sportereignis der Welt“ steigen. Früher hätte allein die Nachricht von einem anstehenden Fußball-Großturnier bei mir gereicht, um Vorfreude auszulösen. Heute löst der Gedanke daran bei mir bestenfalls ein müdes Schulterzucken aus. Vielleicht werde ich alt. Vielleicht hat der Fußball ein Problem. Wahrscheinlich beides.
Internationale Kurzfilmtage Oberhausen, Foto: Ulrike Märkel
Großer Gewinner der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen ist die kroatische Produktion „Opera“ von Igor Zelić: Sie gewann nicht nur den Hauptpreis des Festivals, den mit 8.000 Euro dotierten Großen Preis der Stadt Oberhausen, sondern auch den ersten Preis der Jury des NRW-Kulturministeriums und den Fipresci-Preis der internationalen Filmkritik. Der Film, eine
Grüne, Linke und SPD verkündeten heute mit gleichlautenden Erklärungen, den Mikroblogging-Dienst X zu verlassen. Die Begründung ist erheiternd.
Die Accounts der Parteien und zahlreicher Politiker von Grünen, SPD und Linken auf X verkündeten heute in gleichlautenden Erklärungen: „X ist in den letzten
Der VfL Bochum ist zurück in seinem natürlichen Biotop: irgendwo zwischen gepflegter Zweitliga-Langeweile, rostigem Ruhrstadion-Charme und der erschütternden Erkenntnis, dass außerhalb der eigenen Stadtgrenzen kaum noch jemand Notiz von diesem Traditionsverein nimmt.
Während ringsum im Revier gerade die großen Fußball-Geschichten geschrieben werden, ist Bochum mal wieder das, was es über Jahrzehnte so zuverlässig war: die graue Maus des Ruhrgebiets.
„TERFs Can Suck My Trans Dick“ (Deutsch: „Terfs können meinen Trans-Schwanz lutschen“), Plakat beim Christopher Street Day, Berlin 2023 Foto: Lucas Werkmeister Lizenz: CC BY 4.0
Beim IACAPAP-Kongress, der im Juli in Hamburg stattfindet, gerät ein lange tabuisiertes Thema in Bewegung: Die Fachwelt diskutiert offener über Zweifel an schneller Affirmation, Pubertätsblockern und Hormonen bei Minderjährigen, das heißt sogenannten Transkindern. Was bedeutet das für Praxis, Politik – und den Diskurs? Von unserem Gastautor Till Randolf Amelung
Seit vielen Jahren galt bei Kindern und Jugendlichen, die unter ihren biologischen Geschlechtsmerkmalen leiden, ein Ansatz als sakrosankt, der auf eine schnelle Bestätigung der Geschlechtsidentität und medizinischem Eingreifen mit Pubertätsblockern und gegengeschlechtlichen Hormonen setzte. Für ÄrztInnen und PsychotherapeutInnen, die Zweifel daran hatten, ob damit wirklich allen dieser jungen PatientInnen geholfen ist, war es nahezu unmöglich, diese Gedanken in
Der Kiepenkerlbrunnen in Waltrop wird durch einen ‚Klimaplatz‘ ersetzt – Fördergeld macht es möglich. Foto(s) Robin Patzwaldt
Dass viele Städte im Ruhrgebiet finanziell längst nur noch auf dem Zahnfleisch kriechen, ist wahrlich keine neue Erkenntnis. Doch was sich aktuell wieder zwischen klammen Stadtkassen, grotesken Förderprogrammen und kommunalpolitischer Realitätsverweigerung abspielt, lässt einen als halbwegs denkenden Bürger regelmäßig zwischen Fassungslosigkeit und Galgenhumor pendeln.