Am Dienstag gab die DFL (Deutsche Fußball Liga) bekannt, die Bundesliga-Begegnung zwischen dem SV Werder Bremen und dem VfB Stuttgart auf Montag, 02. Mai 2016, anzusetzen.
Erstligafußball an einem Montag? Damit wäre, auch wenn die 2. Liga seit Jahren schon an Montagen kickt, eine weitere Lücke in der Fußballwoche geschlossen. Für Medienmacher und TV-Fußball-Junkies ein Fest, für reisefreudige Fans aber ein Albtraum. Es verwundert daher grundsätzlich natürlich nicht, dass sich in der Szene entsprechender Wiederstand dagegen regt.
„Durch die Verschiebung einer Partie der Fußball Bundesliga auf einen Montagabend wurde eine klare Grenze überschritten. Dieses Verhalten können wir nicht unkommentiert hinnehmen“, so z.B. Tobias Westerfellhaus von der BVB Fan – und Förderabteilung.
„Für Arbeitnehmer, Schüler oder Studenten ist der Besuch einer Auswärtsbegegnung ihrer Mannschaft an einem Montag nicht mehr zu realisieren, da nicht nur der Montag, sondern auch der darauffolgende Dienstag als Arbeitstag ausschiede. Besonders bei einer Entfernung von über 600 Kilometern zwischen den Städten beider Vereine, wie dies bei der von der DFL ausgewählten Begegnung der Fall ist, werden viele Fans am Besuch des Spiels gehindert. Eine solche Politik der DFL ist inakzeptabel“, beschwert sich auch Jan-Henrik Gruszecki vom Bündnis Südtribüne Dortmund.




Dortmunds Neonazis aus der Partei „Die Rechte“ wollten heute gegen die Eröffnung des alternativen Buchladens „Black Pigeon protestieren. Der Versuch ging nach hinten los. Über 200 Menschen besuchten die Eröffnungsfeier des Buchladens. Darunter auch Lokalpolitiker von der CDU bis zur Linkspartei. Vor dem Buchladen wurden die gerade einmal 30 Nazis von den Besuchern der Eröffnungsparty niedergerufen. Rechte die über die U-Bahnstation Hafen anreisten wurden von Nazi-Gegnern aufgehalten so das die Kundgebung erst mit mehr als 40 Minuten Verspätung beginnen konnte. Die Nazis standen daraufhin eine Stunde in der Scharnhorststraße und beschwerten sich darüber, dass es antiautoritäre Tendenzen in der Gesellschaft gäbe. Nach dem Ende der Kundgebung trotteten die 30 Rechtsextremisten still, im Gänsemarsch, zum Hauptbahnhof.
Seit etwa einem Monat hetzen Neonazis der Partei „Die Rechte“ gegen die Eröffnung des alternativen Buchladens „Black Pigeon“ im Hafenviertel. Zweimal wurde der Buchladen das Ziel von Nazi-Anschlägen. Zuletzt in der Nacht zu Mittwoch wurden Fensterscheiben des Ladens mit Steinen eingeworfen. Die Betreiber des „Black Pigeon“ lassen sich von diesen Angriffen allerdings nicht unterkriegen und planen heute ab 14 Uhr ein großes Fest zur Eröffnung (
