
Robert Farle war DKP-Funktionär und AfD-Abgeordneter. Bei der letzten Bundestagswahl trat er als parteiloser Direktkandidat an und erhielt 1,9 Prozent der Erststimmen.
Nun berichten mehrere ehemalige BSW-Mitglieder, er habe bei einer Veranstaltung des BSW Sachsen-Anhalt gesprochen und die Anwesenden begeistert.
Das ist kein erwiesener Erhalt eines neuen Parteibuchs. Für einen politischen Wanderarbeiter, dessen Parteien und Milieus häufig wechselten, ist es aber ein bemerkenswert passender Zwischenstopp. Denn während Farle sich ausdrücklich von seiner früheren Orientierung an der Sowjetunion distanziert hat, überlebten einige geopolitische Grundmuster seine politische Wanderschaft erstaunlich gut: Misstrauen gegen die USA und die NATO, Verständnis für russische Machtpolitik und die Neigung, hinter komplizierten Konflikten eine ziemlich übersichtliche Steuerzentrale in Washington zu entdecken.
Der junge Funktionär und der „Farleismus“
Farles politische Laufbahn begann nicht mit der AfD. Laut seiner archivierten Biografie des Deutschen Bundestages trat er 1968 in die DKP ein. Ein Jahr später veröffentlichte er gemeinsam mit Peter Schöttler das Buch Chinas Weg – Marxismus oder Maoismus?. Farle war noch keine 20 Jahre alt. Andere Leute in diesem Alter kaufen sich eine Gitarre. Farle erklärte lieber, warum Mao Marx, Engels und Lenin verraten habe.
An der Ruhr-Universität Bochum blieb es nicht bei Theorie. Die digitalisierten Ausgaben der zeitgenössischen Bochumer Studentenzeitung dokumentieren ihn 1970 als Fachschaften- und Projektbereichsreferenten des AStA für Spartakus. Im Impressum der Ausgabe vom 11. Februar 1971 steht sein Name im Vorstand der Studentenschaft, der die Zeitung herausgab. 1972 kandidierte er weiterhin für den MSB Spartakus. Das war keine kurze jugendliche Phase, sondern organisierte Hochschulpolitik.
Besonders aufschlussreich ist eine ausgesprochen polemische Ausgabe der Bochumer Studentenzeitung vom 21. Oktober 1971. Die Autoren waren Farles politische Gegner, keine neutralen Protokollanten. Nach ihrer Darstellung hatte Farle bei einem Teach-in über Persien sowjetische Waffenlieferungen an den Schah verteidigt: Durch wirtschaftliche Abhängigkeit könne die Sowjetunion Druck ausüben und das Land letztlich in Richtung Sozialismus bewegen. Die Zeitung verspottete diese Linie als „Farleismus“ und endete mit: „FARLEISTEN ALLER LÄNDER, VEREINIGT EUCH!“
Man darf aus einer studentischen Polemik von 1971 keinen geraden Pfeil bis zu Putin ziehen. Man darf aber feststellen, worüber Farle damals mit anderen Linken stritt: Nach deren Darstellung stellte er sowjetische Machtinteressen über die Solidarität mit oppositionellen Linken in einem autoritär regierten Land.
Ein zweiter Hinweis stammt nicht aus einem Dokument jener Zeit, sondern aus einer späteren Zeitzeugenaussage. In der Bundestagsdebatte vom 20. Oktober 2022 erinnerte der Bochumer SPD-Abgeordnete Axel Schäfer an Auseinandersetzungen mit Farle fast fünfzig Jahre zuvor. Farle sei „einer der härtesten Repräsentanten der DKP vom MSB Spartakus“ und ein „Verteidiger der Niederschlagung des Prager Frühlings“ gewesen. Das ist Schäfers persönliche Erinnerung an damalige Debatten, kein zeitgenössischer Farle-Text. Genau so muss man sie behandeln.
Farle selbst bezeichnete seine frühere „Orientierung auf die Sowjetunion zu seiner Zeit in der DKP“ später ausdrücklich als „einen Fehler“. Das dokumentiert eine Analyse seiner politischen Entwicklung aus dem Jahr 2016. Einiges änderte sich also durchaus. Nur das geopolitische Grundmuster erwies sich als haltbarer als das Parteibuch.
Gladbeck: Kommunalpolitik, Parteiblätter und offene Rechnungen
Von 1976 bis 1992 saß Farle für die DKP im Rat der Stadt Gladbeck, zeitweise als Fraktionsvorsitzender. Stefan Laurin erinnerte 2021 in dem Beitrag „AfD: Der ‚Stacheldrahtmörder‘ lebt jetzt in der Zone“ an eine Episode aus den achtziger Jahren. Farle wollte mit den Grünen im Gladbecker Rat eine gemeinsame Fraktion bilden. Die Verhandlungen endeten mit dem Satz: „Wir reden nicht mit Stacheldrahtmördern.“
Gemeint war damit nicht irgendein Mordvorwurf gegen Farle, sondern seine damalige Rolle als Funktionär einer Partei, die das SED-Regime und seine Grenze bis zum Ende verteidigte.
Farle betrieb Politik auch publizistisch. Der Katalog der Zeitschriftendatenbank weist ihn als Herausgeber der von der DKP-Ratsfraktion publizierten Notizen aus der Stadt Gladbeck aus, erschienen von 1977 bis November 1993. Für den 1979 nachgewiesenen Braucker Pfeffer – Stadtteilzeitung der DKP Brauck war er verantwortlicher Redakteur. Die ZDB hat damit mehr über Farles Gladbecker Pressearbeit bewahrt als das heutige Internet von den Heften selbst.
Auch die große Politik ließ sich von Gladbeck aus bearbeiten. Das Neue Deutschland berichtete am 6. Februar 1981, das Gladbecker DKP-Ratsmitglied Robert Farle habe bei einer Pressekonferenz in Bonn vor angeblich bereits laufenden Vorbereitungen zur Stationierung von NATO-Raketen im Ruhrgebiet gewarnt. Zwei Jahre später kandidierte er nach einer Recherche von t-online auf Platz 15 der nordrhein-westfälischen DKP-Landesliste für den Bundestag und stieg zum Bezirkssekretär im Bezirk Ruhr-Westfalen auf.
Bei Farles damaliger Bezahlung beginnt der strittige Teil der Geschichte. T-online wertete nach eigenen Angaben ein Dokument aus den Akten der Stadt Gladbeck aus, in dem Farle eine Bochumer Fahrschule als Arbeitgeber angegeben hatte, und sprach mit mehreren früheren DKP-Funktionären. Das Medium fasste deren Aussagen so zusammen:
Alle vorliegenden Aussagen zeichnen im Kern das gleiche Bild von Farles damaliger Tätigkeit als Bezirkssekretär und stützen sich gegenseitig: Demnach war der heutige AfD-Politiker mindestens zehn Jahre lang ein „hochkarätiger Funktionär“ der DKP, ein „Machtmensch“, Hardliner und Vollzeitpolitiker, der keiner anderen Tätigkeit nachging als der für die kommunistische Partei.
Die angebliche Anstellung in einer Bochumer Fahrschule sei eine Scheinbeschäftigung gewesen, um das Hauptamt im Bezirksbüro zu finanzieren. (Quelle: t-online)
Das ist eine Recherchebehauptung, keine gerichtlich festgestellte Tatsache. Farle widersprach ausdrücklich: „Diese Unterstellungen sind falsch.“ Er bestritt sowohl eine eigene Scheinbeschäftigung als auch die Vermittlung solcher Verträge und erklärte, mit den Finanzen und Anstellungsverhältnissen der DKP nichts zu tun gehabt zu haben.
Frühere Funktionäre sagten t-online außerdem, Farle habe eine Kaderschulung in Moskau durchlaufen. Auch das bestreitet er. Nach seiner Darstellung handelte es sich um eine Delegationsreise mit der Besichtigung von Kunstschätzen in Leningrad (heute: St. Petersburg) und Moskau, gefolgt von einem „Kurzurlaub zum Erlernen des Skifahrens auf dem Land“. Eine Moskauer Schulung ist damit nicht bewiesen. Man konnte der Sowjetunion offensichtlich auf sehr unterschiedliche Weisen näherkommen.
AfD: Russland, Lafontaine und historische Rekorde
2015 trat Farle in die AfD ein, 2016 zog er in den Landtag von Sachsen-Anhalt ein. Schon im selben Jahr war die spätere Nähe zum BSW gedanklich angelegt. Farle erklärte damals, Putins autoritären Führungsstil müsse man aus russischem nationalen Interesse verstehen. Die Ukraine habe von EU und USA in den Westen gezogen werden sollen, und auf dem Maidan sei „ein Großteil der Leute bezahlt“ worden. In derselben Dokumentation heißt es, Farle finde nach eigenen Angaben viele seiner Gedanken „bei Lafontaine“ wieder. Oskar LafontaineOskar Lafontaine war damals noch bei der Linken. Das BSW gab es nicht einmal als Gerücht.
Bei Corona vollzog Farle eine Entwicklung im Zeitraffer. Auf einer AfD-Kundgebung in Magdeburg erklärte er laut einem zeitgenössischen Bericht des RedaktionsNetzwerks Deutschland: „Bill Gates und die WHO wollen uns zwangsimpfen und damit Milliarden verdienen.“ Im Landtag erklärte er, Inzidenzzahlen würden für eine „dauerhafte Corona-Diktatur“ missbraucht. Er nannte die Pandemie einen „Schwindel“ und behauptete, Änderungen für mögliche Briefwahlen dienten dazu, „den größten Wahlbetrug dieses Landes“ durchzuführen. Die ARD-Sendung Kontraste dokumentierte die Aussagen. Einen entsprechenden Wahlbetrug belegte Farle nicht. Stattdessen gewann er 2021 selbst das Bundestags-Direktmandat in Mansfeld. Offenbar hatten die angeblichen Wahlfälscher ausgerechnet vergessen, den Mann zu verhindern, der ihren Plan im Landtag aufgedeckt hatte.
Farle beließ es auch nicht dabei, seine Corona-Erkenntnisse kostenlos unters Volk zu bringen. Im Landtag behauptete er, der PCR-Test könne die Krankheit nicht nachweisen, werde vom RKI aber mit Fallzahlen gleichgesetzt. Das sei „der größte Betrug in der Geschichte des Gesundheitswesens“. Correctiv dokumentierte anschließend drei von ihm bezahlte Facebook-Anzeigen. Darin verbreitete er die falsche Behauptung, die WHO habe bestätigt, PCR-Tests könnten Infektionen nicht feststellen. Rund 500 Euro kosteten die Anzeigen, mehr als 125.000 Einblendungen kamen dabei zusammen. Desinformation mit Mediabudget.
In einer Debatte über Wahlregeln während der Pandemie verglich Farle den Gesetzentwurf zudem mit dem Ermächtigungsgesetz der Nationalsozialisten. Der damalige Innenminister Holger Stahlknecht nannte den Vergleich „unanständig“ und „geschichtsvergessen“. Farles Welt blieb auch jenseits von Corona reich an historischen Rekorden. 2020 erklärte er im Landtag: „Kohlendioxid ist ein völlig ungefährliches Spurengas“ und nannte die CO2-Reduktion „den größten Wirtschaftsbetrug in der Geschichte der Menschheit“.
Corona: größter Betrug im Gesundheitswesen. Klima: größter Wirtschaftsbetrug der Menschheit. Wahlen: größter Wahlbetrug des Landes. Farles Welt ist bemerkenswert reich an Weltrekorden.
Auch im außerparlamentarischen Umfeld war Farle nicht besonders schwer zu verorten. Beim Sommerfest des Magazins Compact trat er 2022 gemeinsam mit Martin Sellner, Martin Kohlmann, Anselm Lenz, Hans-Thomas Tillschneider und Jürgen Elsässer auf. Compact kündigte Farle und Tillschneider als „unbeugsame NATO-Kritiker und Verteidiger der deutsch-russischen Freundschaft“ an. Später feierte das Magazin Farle sogar als „mächtigste Friedensstimme im deutschen Bundestag“, weil er „gnadenlos mit US-Aggressoren und ihren deutschen Vasallen“ abrechne.
Man muss Robert Farles politische Positionen also nicht mühsam zwischen den Zeilen rekonstruieren. Seine Freunde und Gastgeber haben das dankenswerterweise bereits erledigt.
Im Bundestag: Washington steuert, Kiew gehorcht
2021 zog Farle für die AfD in den Bundestag ein. Im September 2022 verließ er die Fraktion, im November 2023 die Partei. Der MDR berichtete, Farle habe Putin entschiedener verteidigt als andere in der AfD; zuvor hatte es Streit über die aus seiner Sicht zu einseitige Schuldzuweisung an Russland gegeben.
Im Bundestag ließ Farle wenig Zweifel an seinem Weltbild. Am 22. September 2022 sprach er vom „von den USA gesteuerten und finanzierten Euro-Maidan-Putsch 2014“ und von den „von den USA geführten ukrainischen Streitkräften“. Vier Wochen später bezeichnete er Wolodymyr Selenskyj als „Diktator in der Ukraine“ und „Präsidentendarsteller des Oligarchen Kolomojski“, der „im Auftrag der USA in Russland einen Regimewechsel herbeiführen soll“. Der Staat, den Russland im Februar 2022 großflächig angriff, schrumpfte in dieser Darstellung zum Außenposten Washingtons.
Auch beim Anschlag auf die Nord-Stream-Pipelines brauchte Farle keine lästigen Ermittlungen abzuwarten. Im März 2023 sprach er im Bundestag vom „terroristischen Pipelineanschlag der USA“. Die Täterschaft Washingtons präsentierte er nicht als Vermutung, sondern als geklärte Sache.
Im April 2024 behauptete Farle, Selenskyj habe 17 Millionen Hektar ukrainischen Schwarzerdebodens an Monsanto, Cargill und DuPont übertragen, „hinter denen sich BlackRock, Vanguard und Co verstecken“. Sein Fazit im Plenarprotokoll: „Selenskyj hat aus seinem Land eine US-Kolonie gemacht.“ Friedrich Merz bekam bei dieser Gelegenheit ebenfalls seinen Auftritt als deutscher Vertreter BlackRocks. In Farles Welt wird selbst Ackerboden geopolitisch ferngesteuert.
Nach dem Terrorangriff der Hamas und anderer islamistischen Terrorgruppen auf Israel erklärte Farle am 12. Oktober 2023 im Bundestag ausdrücklich, er verurteile die terroristischen Gräueltaten „ohne jede Einschränkung“. Was, zugegeben, für ihn spricht.
Eine Woche später war er allerdings wieder bei der Ukraine. Waffenlieferungen an das Land tauchten seiner Behauptung nach in Konfliktgebieten auf; dann sagte er: „Wahrscheinlich werden wir sogar sehen, dass sie bei der Hamas teilweise eingesetzt werden.“ Belege dafür präsentierte er nicht.
Das Muster ist bemerkenswert. Egal ob Maidan, Selenskyj, Nord Stream, ukrainischer Boden oder Hamas: Früher oder später landet Farle wieder bei Washington, der NATO, BlackRock oder einer von außen gesteuerten Ukraine. Vierzig Jahre liegen zwischen der Warnung vor NATO-Raketen im Ruhrgebiet und diesen Reden. Einige Parteien auch.
Ein Auftritt beim BSW – und ein erstaunlich schwaches Gedächtnis
Am Mittwoch berichtete Correctiv unter Berufung auf mehrere ehemalige BSW-Mitglieder über einen Auftritt Farles bei einer Veranstaltung des BSW Sachsen-Anhalt im Frühjahr 2025. Farle sei angereist, habe ungefähr 20 Minuten gesprochen und „Leute begeistert“, heißt es in dem Bericht.

Harald Koch, damals BSW-Kreisvorsitzender in Mansfeld-Südharz, sagte Correctiv, er habe den heutigen Landesvorsitzenden und Spitzenkandidaten Thomas Schulze auf Farle angesprochen. Schulze habe erklärt, Farle trotz dessen Bekanntheit nicht erkannt zu haben. Schulze beantwortete die Fragen von Correctiv dem Bericht zufolge nicht. Sollte Kochs Darstellung zutreffen, hat das BSW Sachsen-Anhalt nicht nur ein Abgrenzungsproblem, sondern auch ein ausgesprochen selektives Erinnerungsvermögen.
Auch Sylvia Winkelmann-Witkowsky, frühere stellvertretende Landesvorsitzende des BSW, schilderte Correctiv, Farle sei Thema im Landesvorstand gewesen. Ein Antrag zum Umgang mit früheren AfD-Mitgliedern sei vertagt worden. Auch das ist zunächst die Darstellung einer ehemaligen Funktionärin, keine von den Ruhrbaronen unabhängig überprüfte Tatsache.
Bewiesen ist nicht, dass Farle dem BSW beigetreten ist. Ebenfalls nicht bewiesen ist, wer ihn zu der Veranstaltung einlud oder ob sich die Partei seine Positionen zu eigen machte. Der Correctiv-Bericht dokumentiert Aussagen ehemaliger BSW-Mitglieder über den Auftritt und den internen Streit im Umgang mit früheren AfD-Leuten. Mehr nicht – aber eben auch nicht weniger.
Überraschend wäre eine politische Annäherung trotzdem nicht. Bereits 2016 sagte Farle, er finde viele seiner Gedanken bei Oskar Lafontaine wieder. Damals war Farle frisch für die AfD in den Landtag gezogen. Lafontaine war noch bei der Linken. Die Parteien wechselten, die außenpolitische Schnittmenge wartete geduldig.
Kein künstlicher Netzwerkstrich
Der bereits veröffentlichte Ruhrbarone-Beitrag zu BSW, AfD und russischen Einflussnetzwerken ordnet belegte Verbindungen im Umfeld der Parteien ein. Farle selbst erscheint darin bewusst nicht als bestätigte Verbindung zum BSW: Der aktuell berichtete Auftritt beruht auf Zeugenaussagen ehemaliger Mitglieder und ist von den Ruhrbaronen nicht unabhängig verifiziert worden. Aus einer berichteten Rede wird deshalb kein künstlich aufgepumpter Netzwerkstrich.
Robert Farles politische Biografie ist komplizierter als der übliche Weg „vom Kommunisten zum Rechten“. Er hat sich von seiner früheren Orientierung an der Sowjetunion ausdrücklich distanziert. Das muss man festhalten. Ebenso muss man festhalten, wie oft dasselbe geopolitische Grundmuster danach wieder auftauchte: Russland als verständliche oder provozierte Macht, die USA als Strippenzieher, die NATO als Gefahr und osteuropäische Staaten als Werkzeuge Washingtons.
Bereits 2021 brachte Stefan Laurin Farles Laufbahn auf eine wenig schmeichelhafte Formel: „Ob DKP oder AfD: Farle wusste immer, wo mit Politik Geld zu machen ist.“ Heute muss man diesen Satz nicht zurücknehmen, sondern nur ergänzen: Wo immer sich ein politischer Anschluss bietet, ist Robert Farle offenbar schon auf dem Weg zur nächsten Haltestelle.
Die Parteien wechselten. Das geopolitische Grundmuster eher nicht.
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