Linken-Abgeordnete fordert Ferat Koçak auf, sein Bundestagsmandat niederzulegen

Katharina König-Preuss Foto: Die Linke Thüringen Lizenz: CC BY 3.0 de


Katharina König-Preuss, Abgeordnete der Linken im Thüringer Landtag, hat den Berliner Linke-Bundestagsabgeordneten Ferat Koçak aufgefordert, sein Mandat niederzulegen.

Wie wenige Politiker der Linken steht die Thüringer Landtagsabgeordnete Katharina König-Preuss zugleich für eine harte Kante gegenüber Rechtsradikalen wie für Solidarität mit Israel.

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Mirze Edis (Die Linke): Für die Mieter gibt’s Schadenfreude. Für ihn Diäten.

Mirze Edis, 2021 (Foto: Peter Ansmann)
Mirze Edis, 2021 (Foto: Peter Ansmann)

Der Duisburger Bundestagsabgeordnete Mirze Edis (Die Linke) hat einen Erfolg zu vermelden. Keine gerettete Fabrik, keine billigere Wohnung. Aber: Der Kurs der Vonovia-Aktie fällt.

Die Kapitalisten kriegen Angst. Das heißt, wir machen etwas richtig!“, verkündet er auf Facebook und Instagram. Der größte Arbeiterführer im Universum – wo gibt – hat die Börse entdeckt.

Für Mieter ist diese Erfolgsmeldung natürlich eine erhebliche Entlastung. Nicht finanziell. Aber wer die nächste Mieterhöhung öffnet, kann sich wenigstens vorstellen, wie mies gelaunt ein Vonovia-Aktionär gerade ist. Solidarität heißt offenbar: Die Wohnung bleibt teuer, aber die Schadenfreude ist kostenlos.

Der Abgeordnete ist erfreulich anspruchslos: Andere müssen die Lage ihrer Wähler verbessern.

Ihm reicht schon die schlechte Laune der Aktionäre. So viel Bescheidenheit muss man sich als Wähler erst einmal leisten können.

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Die Linke Berlin: Die Genossen machen Probleme. Schuld ist die Kritik.

Satirische Karikatur: Ferat Koçak mit schwarzer Mütze und rot gefärbter Bartspitze sitzt rechts unter einem Solidaritätsschirm. Fiktive Linke-Genossen rollen eine rote Linie beiseite.
Die roten Linien sind transportabel, die Solidarität steht. (KI-Karikatur: Ruhrbarone / OpenAI; Ferat Koçak rechts als Karikatur; übrige Figuren, Szene und Sprechblase sind fiktiv. Koçak-Fotovorlage: PIC-ONE/Stefan Müller, Wikimedia Commons, CC BY 2.0; KI-bearbeitet.)

Die Berliner Linke will regieren. Ihre Palästina-LAG kümmert sich derweil um die Rückendeckung für Hannah Bruns und Ferat Koçak. Zwei neue Instagram-Beiträge vom 22. September 2026 zeigen, wie Arbeitsteilung in dieser Partei funktioniert:

Die Spitze sucht Vertrauen, die eigenen Gliederungen erklären, warum die Kritik an den Genossen das eigentliche Problem ist.

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Berlin, Berlin… es wächst zusammen, was zusammen gehört

Bild: Casp, Berlin skyline 2009w, PFLP added, Wikimedia Commons

Ehrlich gesagt, hatte ich mich schon beinahe an das jammernde Ritual meines Mitfranken Markus S. über die jährlich fällige 12-Mrd.-Berlin-Stütze gewöhnt. Man bekommt dafür ja tolle Alleebäume, echte Blackout-Übungen, und lustige Pentests an ungeschützten Behördennetzen geliefert. Außerdem kann ich dort im Kiez-Café kiffen und es gibt Super Köfte. Die Mieten sind allerdings inzwischen bald teurer als in Bamberg[1]. Aber diese (nicht ganz so neue) Designer-Mischung vom Kotti jetzt knallt schon heftig:

Man nehme die Wahlparty der siegestrunkenen Berliner Linkspartei, füge radikalen Anti-Israel-Aktivismus, offene Sympathien für verbotene Terrorbanden und das Who-is-Who der arabischstämmigen Clan Kriminalität dazu. Fertig ist das Biotop einer Politik, die über die Jahre von Berliner Charme plus Döner und traditioneller 1. Mai-Randale zur Rocky Horror Picture Show mutierte.

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Der Ruhrpilot

NRW hat „Ja “ gesagt Foto: Staatskanzlei NRW/Marcelkusch Lizenz: Copyright


NRW:
DOSB sieht Münchener Olympia-Bewerbung vor Köln(€)…FAZ
NRW: AfD laut Forsa-Umfrage erstmals auf Platz 1 in NRW…KStA
NRW:
„Eine Bleiberechtsperspektive für Straftäter darf es nicht geben“(€)…Cicero

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Die Linke will ins Rote Rathaus. Ihre Palästina-LAG bevorzugt betreutes Regieren.

Instagram-Beitrag von Justus Dirks und der LAG Palästinasolidarität Berlin zum Wahlsieg der Linken
Justus Dirks und die LAG Palästinasolidarität Berlin fragen nach dem Wahlsieg, wie unabhängig die Palästina-Solidarität unter Regierungsverantwortung bleiben könne. (Screenshot: Instagram)

Die Linke hat Berlin gewonnen. Nun droht ihr das Schlimmste: Verantwortung. Ihre Palästina-LAG fragt deshalb vorsorglich, wie unabhängig man vom eigenen Wahlsieger bleiben kann – und ob SPD und Grüne politischen Druck ausüben.

Das klingt weniger nach Koalitionsverhandlungen als nach einer Dienstaufsichtsbeschwerde, die schon vor Dienstantritt fertig ist.

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Ruinen schaffen ohne Waffen

Berlin Mitte 1986 Foto: Lothar Weber Lizenz: CC BY-SA 4.0


Wenn alte wirtschaftspolitische Ideen wieder als Lösung gelten, lohnt ein Blick zurück.

Am 20. Juni 1948 wurde in den westlichen Besatzungszonen die D-Mark eingeführt. Gleichzeitig setzte Ludwig Erhard (CDU) gegen erhebliche Widerstände eine weitgehende Aufhebung von Bewirtschaftung und Preiskontrollen durch. Nicht sämtliche Preise wurden freigegeben, und die Währungsreform war nicht Erhards Werk allein. Aber seine entscheidende Überzeugung war klar: Stabiles Geld allein würde nicht genügen. Deutschland brauchte auch wieder funktionierende Märkte, Wettbewerb und Preise, in denen sich Knappheit, Angebot und Nachfrage widerspiegelten.

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Die CDU und das System Amthor: Wenn das der Neuanfang sein soll …

Das Logo der CDU. Quelle Wikipedia, Linzenz: Gemeinfrei

Wie tief die CDU inzwischen in ihrer eigenen Führungskrise steckt, zeigt sich manchmal in einer einzigen Personalentscheidung. In Mecklenburg-Vorpommern ist es jetzt so weit. Die CDU fliegt erstmals in ihrer Geschichte aus dem Landtag, Landeschef Daniel Peters zieht die Konsequenzen und tritt zurück. Auch Generalsekretärin Katy Hoffmeister gibt ihr Amt ab. Und wer soll den Laden nun übergangsweise führen? Philipp Amthor. Ja, genau der.

Man muss sich diese Pointe wirklich einmal auf der Zunge zergehen lassen: Nach einem historischen Absturz soll ausgerechnet jener Politiker den Neuanfang organisieren, dessen öffentliche Wirkung seit Jahren zwischen politischem Ehrgeiz, bewusster Selbstinszenierung und reichlich „Cringe“ pendelt. Frischer Wind sieht jedenfalls anders aus.

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Erfolgreiche Wahl-Intifada

Elif Eralp Foto: Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

 

Mithilfe von Stimmen auch aus dem islamistischen Milieu hat die Linkspartei die Wahl zum Abgeordnetenhaus in Berlin gewonnen. Das alte Berlin gehört der Vergangenheit an. Von unserem Gastautor Stefan Wirner

Man kann nicht sagen, man wäre nicht vorgewarnt gewesen. In einem Text mit dem Titel „Mit Islamisten reden: Über die Notwendigkeit von kritischem Dialog und programmatischer Einbeziehung“, der seit Jahren auf der Internetseite der Rosa-Luxemburg-Stiftung nachzulesen ist, skizzierte Heidi Reichinnek, die heute Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag ist, im Jahr 2016 zusammen mit zwei Co-Autorinnen ein mögliches Bündnis von Linken und

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