Der Schlächter von La Cabaña. (K)ein Nachruf.

Oder: Warum der Mythos Che Guevara auf den Müllhaufen der Geschichte gehört

Heute, am 9. Oktober, feiert die Linke wieder einen ihrer liebsten Mythen. Am Todestag des argentinischen Arztsohns Ernesto Guevara de la Serna wird in Parteizentralen, linken Postillen und den einschlägigen Social-Media-Blasen andächtig Revolutionsfolklore aufgewärmt.

Kaum ein Konterfei prangt bis heute so ungeniert auf T-Shirts, Arsch-Tattoos, Kaffeetassen und in WG-Zimmern wie das des Mannes, den die Welt nur als „Che“ kennt. Der verträumte Blick in die Ferne, Baskenmütze mit Stern – Alberto Kordas Foto hat einen rücksichtslosen Ideologen in eine weltweite Pop-Ikone verwandelt. Für saturierte Wohlstandsbürger und Alt-68er gilt er noch immer als heroischer Rebell gegen das „imperialistische Establishment“.

Zeit, die Legende abzuräumen. Hinter dem Abziehbild steckt kein edler Freiheitsheld, sondern das reale Gesicht eines totalitären Fanatikers: ein Exekutor, ein ökonomischer Blindflieger und ein militärischer Versager.

Bild: Wie ungebrochen der Kitsch bis heute gepflegt wird, beweisen die alljährlichen Gedenk-Posts, wie z.B. vom LINKE MdB Sören Pellmann (Screenshot Facebook).

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Kommunismus ist die Perversion der Aufklärung. Faschismus die Antithese zur Aufklärung.

Der Irrtum vom „linken“ Hitler: Warum Alice Weidels Geschichtsverdrehung auch manche Bürgerliche in die Falle lockt

Wenn die AfD-Parteivorsitzende Alice Weidel im X-Talk mit Elon Musk oder auf Pressekonferenzen verkündet, Adolf Hitler sei eigentlich ein „Linksradikaler“ oder ein „sozialistisch-kommunistischer Typ“ gewesen, klingt das gefällig und beinhart antikommunistisch. Ist aber kein origineller historischer Beitrag. Es ist auch nicht wirklich neu.

Weidel betreibt einen durchschaubaren Ablenkungsversuch: Wer den Nationalsozialismus nach links externalisiert, will den ständigen Rechtfertigungsdruck wegen der rechtsextremen Ausrichtung der eigenen Partei loswerden und das lästige Argument der historischen Verantwortung entkräften.

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Drei Jahre nach dem 7. Oktober: Schluss mit den Sonntagsreden

Großkundgebung in Stuttgart 07.10.2026

Am 7. Oktober 2026 jährt sich das Hamas-Massaker im westlichen Negev zum dritten Mal. Was als beispielloser Zivilisationsbruch begann, hat den Antisemitismus auf deutschen Straßen, im Kulturbetrieb und in den Parlamenten wieder salonfähig gemacht. Während offizielle Stellen das Problem mit folgenlosen Appellen und Betroffenheitsrhetorik begleiten, zieht die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG) Stuttgart eine harte Trennlinie:

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Berlin, Berlin… es wächst zusammen, was zusammen gehört

Bild: Casp, Berlin skyline 2009w, PFLP added, Wikimedia Commons

Ehrlich gesagt, hatte ich mich schon beinahe an das jammernde Ritual meines Mitfranken Markus S. über die jährlich fällige 12-Mrd.-Berlin-Stütze gewöhnt. Man bekommt dafür ja tolle Alleebäume, echte Blackout-Übungen, und lustige Pentests an ungeschützten Behördennetzen geliefert. Außerdem kann ich dort im Kiez-Café kiffen und es gibt Super Köfte. Die Mieten sind allerdings inzwischen bald teurer als in Bamberg[1]. Aber diese (nicht ganz so neue) Designer-Mischung vom Kotti jetzt knallt schon heftig:

Man nehme die Wahlparty der siegestrunkenen Berliner Linkspartei, füge radikalen Anti-Israel-Aktivismus, offene Sympathien für verbotene Terrorbanden und das Who-is-Who der arabischstämmigen Clan Kriminalität dazu. Fertig ist das Biotop einer Politik, die über die Jahre von Berliner Charme plus Döner und traditioneller 1. Mai-Randale zur Rocky Horror Picture Show mutierte.

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Gestatten Sie… ER IST WIEDER DA

Bild: Eigenes Werk, CC BY-ND 4.0

Gestatten Sie. Ganz kurz: Nach einigen Gastbeiträgen [1][2][3] bei den Ruhrbaronen – die ER hier aufführt, damit sie auch auf der Autoren-Seite[4] erscheinen, und natürlich als Lese-Empfehlung 🙂 – taucht ER wieder auf aus den Facebook-Grüften 7ys later. Nach langer Schreib-Blockade. ER stellt sich ganz kurz vor.

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Campact, die Grünen und das Astroturfing

Bild: Süsses kleines Einhorn im grünen Blätterwald. KI generated (Gemini).
Bild: Süsses kleines Einhorn im grünen Blätterwald. KI generated (Gemini).

Es gibt im politischen Raum Akteure, bei denen die offizielle Erzählung und das tatsächliche Handeln diametral auseinanderklaffen. Campact ist ein klassisches Beispiel dafür. Die Selbstbeschreibung funktioniert zuverlässig bei 4,5 Mio. Menschen[1] in der Republik. Sicher auch Gute darunter!

Unbestechliche Graswurzelbewegung, ein Megafon der Zivilgesellschaft, der besorgte Bürger, der von unten nach oben korrigiert. Viele bunte Sternchen werden professionell präsentiert. Das ist die Erzählung im linksbürgerlichen Spektrum.

Wer allerdings auch nur ansatzweise die Hintergründe des Systems Campact analysiert, landet schnell bei einer ganz anderen Realität. Denn wenn Campact im großen Stil den Wahlkampf-Ring betritt, hat das mit spontaner Basisdemokratie herzlich wenig zu tun.

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Peace for Peace statt Land for Peace!

Eigenes Bild, En Gedi, Dead Sea, Israel
Eigenes Bild, En Gedi, Dead Sea, Israel

Die Illusion der “Zweistaatenlösung” und die Realität der Nahost-Debatte

Für A. und A.

Wer heute noch von der klassischen „Zweistaatenlösung“ und “Land for Peace” spricht, ignoriert hartnäckig die Realitäten vor Ort. Diese Formel geht seit Jahrzehnten an den historischen und politischen Tatsachen vorbei – ebenso wie die oft simplen Parolen aus der israelischen Rechten und der National-Religiösen, die mit Formeln wie „Jordanien ist Palästina“ zwar reale historische Verflechtungen ansprechen, aber die heutigen geopolitischen Risiken und das fragile innere Gleichgewicht in der Region völlig ausblenden.

Anhand der historischen Wurzeln, der demografischen Realitäten, der Lehren aus dem Gaza-Rückzug und der tatsächlichen Bedingungen vor Ort zeigt sich, warum dieses Konzept endgültig der Vergangenheit angehören muss.

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