Wäre ich noch Katholik, ich würde mich schämen!

Die Kirche St. Peter in Waltrop. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Kritik an der römisch-katholischen Kirche gibt es schon lange. In meiner Kindheit, in den 1970er-Jahren, lernte ich bereits etliche Eltern von Mitschülern kennen, die sich stark in der örtlichen Kirchengemeinde engagiert haben, dort aber unbedingt an ihrer Meinung nach dringend notwendigen an Reformen mitwirken wollten.

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Stefan Stoppok: „Es wird eine Weile dauern, bis die unabhängige Kulturszene wieder ihr altes Selbstbewusstsein erlangt!“

Stefan Stoppok. Foto: thomas_willemsenlokomotiv.de

Als der Musiker Stefan Stoppok den Ruhrbaronen im März des vergangenen Jahres ein Exklusivinterview gab, da war er gerade in Begriff auf große Deutschlandtournee zu gehen, den Leuten sein erfolgreiches, neues Album ‚Jubel‘ live zu präsentieren.

Dann jedoch wurde Stoppok samt seiner Band von der Corona-Pandemie eingeholt und rüde ausgebremst. Die Tour musste nach wenigen Auftritten vorzeitig abgebrochen werden. Deutschland ging in den Lockdown.

Jetzt, ein Jahr später, hatte Ruhrbarone-Autor Robin Patzwaldt erneut die Gelegenheit sich mit dem in Essen aufgewachsenen Musiker auszutauschen. Im aktuellen Interview ging es in erster Linie um die Auswirkungen des vergangenen Pandemie-Jahres auf Stoppok und die gesamte Kulturbranche, aber auch um Wünsche in Richtung der Politik und um Pläne für die Zukunft.

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Wanderausstellung „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ startet in der Alten Synagoge in Essen

Alte Synagoge Essen Foto: Tuxyso Lizenz: CC BY-SA 3.0

Mit der Wanderausstellung „Menschen, Bilder, Orte – 1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“, die in Essen startet, leisten das LVR-Jüdische Museum im Archäologischen Quartier MiQua und die LWL-Kulturstiftung einen wichtigen Beitrag zum bundesweiten Veranstaltungsprogramm #2021JLID – Jüdisches Leben in Deutschland.

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Wolfgang Welt: „Tach und Tschüs!“

Wolfgang Welt Foto: Verlag/PR

Und, und, und . . schwer auslotbar der Echoraum meiner Erinnerungen an Wolfgang Welt von 1971 bis zu seiner Lesung in der Bochumer Buchhandlung Jansen zehn Jahre vor seinem Tod. Immer andere Splitter blitzen auf. Welche sind aussagekräftig und erfassen, was mich mit Wolfgang Welt verband?

Die beiden poppig aufgemachten, informativen Bände, die Martin Willems  Ende letzten Jahres im Verlag Andreas Reiffer herausgab, helfen mir auf die Sprünge, wecken die Momente der darin versammelten Musik- und Literaturkritiken doch so manche persönliche Erinnerung. Der Welt-Kenner überzeugt mit seiner umfassenden Textauswahl aus den späten 1970er und frühen 1980er Jahren, die in ihrer Vielfalt auch darüber hinwegtröstet, dass die Vorjahresausstellung im Heine-Institut Düsseldorf ohne Katalog auskommen musste.

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Literaturpreis Ruhrgebiet ausgeschrieben

Bücher

Die Bewerbungsfrist für den Literaturpreis Ruhr 2021 startet. Der Regionalverband Ruhr (RVR) und das Literaturbüro Ruhr schreiben den Preis ab sofort in den Kategorien Hauptpreis und Förderpreis aus. Die Preisträger werden im Herbst bekannt gegeben.

Der mit 15.000 Euro dotierte Hauptpreis des Literaturpreises Ruhr wird verliehen für ein literarisches Werk von herausragender Qualität, das im Zeitraum vom 1. März 2020 bis 30. April 2021 in einem Verlag oder per Selfpublishing erschienen ist. Die Nominierten leben in der

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Künstlerin Susanne Scheidle: ‚Es sah trübe aus, um es mal milde auszudrücken!‘

Die Künstlerin Susanne Scheidle. Foto: privat

Der Name Susanne Scheidle ist vielen unserer Leser sicherlich ein Begriff, ist sie doch seit Jahren Stammleserin dieses Blogs und regelmäßige Nutzerin unseres Kommentarbereichs.

Was manch einer hier aber vielleicht noch nicht über Susanne wusste: Die 59-jährige ist Künstlerin und wurde in Recklinghausen geboren, wuchs in Herten-Disteln auf. Susanne ist also ein echtes Kind des Ruhrgebiets, zugleich fester Bestandteil der hiesigen Kunstszene.

Die leidenschaftliche Malerin war bis zur Pandemie seit 2015 mit einem Atelierplatz im Unperfekthaus in Essen vertreten. Regelmäßig ist Susanne Scheidle auch auf Kunstmärkten in der Region zu Gast gewesen und hat bereits diverse Ausstellungen mit ihren Werken bestückt.

Unser Autor Robin Patzwaldt hat sich mit ihr in dieser Woche einmal ausführlich über die konkreten Auswirkungen der Corona-Pandemie auf ihr Leben ausgetauscht. Herausgekommen ist ein Interview, das Einblicke in den Alltag einer meinungsstarken Künstlerin gewährt und zum Nachdenken anregt.

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