
NRW: Schwarz-Grün setzt trotz Kritik weiter auf Islamunterricht(€)…WAZ
NRW: Köln als Standort für Holocaust-Bildungszentrum?…Jüdische Allgemeine
NRW: Furcht vor der Insolvenz…Jungle World

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Die letzten Bälle sind in der Fußball-Bundesliga gespiel. Es stehen nur noch die Relegationsspiele und das DFB-Pokalfinale ins Haus! Die Trikots der allermeisten können gewaschen und vorerst weggepackt werden – und irgendwie ist es diesmal kein Abschied mit Wehmut, sondern eher ein erleichtertes Durchschnaufen. Zumindest bei mir! Die Bundesliga verabschiedet sich in die Sommerpause, und so seltsam es klingt: Es wird auch Zeit.

Künstliche Intelligenz verändert den Arbeitsmarkt – nur nicht im Ruhrgebiet.
Laut der Analyse von Indeed, die hunderttausende Stellenausschreibungen in den 65 größten deutschen Städten untersucht hat, ist München mit 7,3 Prozent KI-bezogener Jobs der Spitzenreiter, gefolgt von Berlin (6,3 %) und Bonn (5,7 %). Dagegen dümpeln Hamm (0,4 %), Herne und Oberhausen (je 0,5 %) sowie Gelsenkirchen und Hagen (je 0,8 %) weit unter dem bundesweiten Durchschnitt von 2,4 Prozent.

Willkommen in Recklinghausen, der charmanten Metropole des stillen Niedergangs! Wer heute durch die Innenstadt schlendert, kann sich glücklich schätzen, denn hier gibt es alles, was das Herz begehrt – solange das Herz nichts begehrt.
Früher war hier mal richtig was los. Menschen bummelten durch die Straßen, Läden hatten geöffnet, und man musste nicht erst einen Archäologen beauftragen, um ein Geschäft zu finden, das tatsächlich noch etwas verkauft. Heute gleicht ein Einkaufsbummel eher einer nostalgischen Zeitreise durch das, was einmal Einzelhandel genannt wurde – garniert mit einer Prise Depression.

NRW: Verfassungsschutz soll Chats von Terrorverdächtigen mitlesen können(€)…KStA
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NRW: Festnahme nach Messerangriff in Bielefeld…Tagesspiegel

Wer glaubt, Technik sei trocken und Stahlherzen könnten nicht schlagen, war noch nie am Alten Schiffshebewerk in Waltrop. Zwischen Dortmund und Datteln, wo der Rhein-Herne-Kanal und der Dortmund-Ems-Kanal sich gute Nacht sagen, steht ein wahrer Koloss der Ingenieurskunst – und erzählt Geschichten aus einer Zeit, als Dampfkraft und Muskelarbeit Deutschland ins Industriezeitalter katapultierten.

Andrej Hermlin ist nicht nur ein prominenter Musiker, sondern auch überzeugter Sozialist. Nach dem 7. Oktober 2023 trat er nach über drei Jahrzehnten Mitgliedschaft aus der Partei Die Linke aus. Warum er Sozialist bleibt und warum er sich von der Partei verraten fühlt. Von unseren Gastautoren Ellen Daniel und Michael Miersch.
Frage: Herr Hermlin, wie haben Sie das Ende der DDR erlebt?
Andrej Hermlin: Mir war Mitte der 80er Jahre klar, dass dieser Staat auf tönernen Füßen stand und es nur noch eines Windhauchs bedurfte, damit er zusammenbricht. Ich habe das offen ausgesprochen. Wie genau und wann, die DDR kollabieren würde, wusste ich natürlich nicht.

Es waren Szenen, wie man sie in dieser Form wohl selten in einem Fußballstadion erlebt. Sonntag, Arena auf Schalke. Die Mannschaft liegt gegen die SV Elversberg zurück, einen Gegner, der bisher eher für belächelten Provinzfußball als für fußballerische Glanzlichter stand – und die Fans? Feiern. Jubeln. Singen „Oh, wie ist das schön“ und lassen die La-Ola-Welle durchs Rund kreisen. Nicht aus Freude. Sondern aus purer Ironie. Aus Frust. Aus Enttäuschung.
Ein symbolträchtiger Abschluss für eine Saison, die für Schalke 04 nichts Gutes bereitgehalten hat. Platz 14 in der 2. Bundesliga. Historisch schlecht. Vom Traum des Wiederaufstiegs blieb nicht einmal ein Hauch übrig. Stattdessen: wochenlanges Zittern um den Klassenerhalt. Und während nach der 1:2-Niederlage der Knappen nun ausgerechnet Gegner Elversberg in die Relegationsspiele um den Aufstieg gegen Heidenheim darf, schauen die Schalker fassungslos auf eine Realität, die sich wie ein wahr gewordener Albtraum anfühlt.