Trotz zweier Siege zum Jahresbeginn: Der BVB ist noch lange nicht so weit, wie er gerne wäre

Giovanni Reyna schoss sowohl gegen Augsburg als auch gegen Mainz den Siegtreffer. Archiv-Foto: BVB

Als einziger der drei großen Revierklubs hat der BVB die ersten beiden Pflichtspiele des Jahres 2023 gewonnen. Während der VfL Bochum mit einem Sieg (3:1 gegen Hertha BSC) und einer Niederlage (0:2 in Leverkusen) die Bundesliga-Hinrunde abschloss und der FC Schalke 04 zwei bittere Klatschen (0:3 in Frankfurt und 1:6 gegen Leipzig) kassierte, siegte der BVB sowohl gegen Augsburg (4:3) als auch in Mainz (2:1).

Dadurch schoben sich die Borussen in der Tabelle wieder näher an die Champions-League-Plätze heran. Auf den ersten Blick ist der Jahresauftakt für die Dortmunder also gelungen. Aber auch nur auf den ersten Blick.

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Ruhr Games 2023: Giant Rooks und Leoniden sind Headliner der Eröffnungsshow im Landschaftspark Duisburg-Nord

Die Kieler Band Leoniden auf dem Kosmonaut Festival 2019 Foto: Florian Koppe Lizenz: CC BY-SA 4.0

Bereits zum fünften Mal bringen die Ruhr Games Top-Nachwuchstalente aus Deutschland und Europa zum sportlichen Wettkampf zusammen. Austragungsort in diesem Jahr vom 8. bis zum 11. Juni ist der Landschaftspark Duisburg-Nord. Bei der heutigen (24. Januar) Pressekonferenz gab der Regionalverband Ruhr (RVR) erste Highlights aus dem Programm bekannt. Es beginnt mit musikalischen Top-Acts: Die international gefeierte Band Giant Rooks und die Indierock-Helden Leoniden sind die Headliner der Eröffnungsshow.

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Warum es sich für den FC Schalke 04 diesmal noch mehr lohnt um den Klassenerhalt zu kämpfen

RB Leipzig 2019 zu Gast auf Schalke. Archiv-Foto: Michael Kamps

Nach dem bitteren 0:3 gegen Eintracht Frankfurt vom Wochenende, wo der FC Schalke 04 am 16. Spieltag der Fußball-Bundesliga das bessere Team war, aber trotzdem verlor, war es fast zu befürchten. Am Dienstag unterlagen die Gelsenkirchener Profikicker in ihrem Heimspiel gegen RB Leipzig glatt mit 1:6 (0:4) und fielen, wie man das im Sport schon so häufig gesehen hat, nach einer guten Leistung, die nicht mit Punkten belohnt wurde, in ein ‚Loch‘.

Die Darbietung gegen Leipzig ließ wenig Hoffnung auf einen möglichen Klassenerhalt der Schalker übrig. Zu groß erschien der Leistungsunterschied zu den durch etliche Brausemillionen verstärkten Leipzigern, zu gravierend waren die Mängel, die im kompletten Kader der Gelsenkirchener zu erkennen waren. Das Problem: Es ist noch eine halbe Saison übrig!

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Der VfL Bochum verpflichtet Moritz Broschinski vom BVB

Foto: VfL Bochum 1848

Der VfL Bochum 1848 hat einen neuen Angreifer verpflichtet: Moritz Broschinski kommt von Borussia Dortmund, wo er für die U23 in der 3. Liga zum Einsatz gekommen ist. Der 22-Jährige wurde in Finsterwalde geboren und beim FC Energie Cottbus fußballerisch ausgebildet. Mit den Lausitzern holte er die Meisterschaft in der Regionalliga Nordost und gewann den Landespokal in Brandenburg. Nach seinem Wechsel zum BVB konnte er mit Dortmunds Zweitvertretung schon in der ersten Saison die Meisterschaft in der Regionalliga West feiern, gleichbedeutend mit dem Aufstieg in die 3. Liga. Beim VfL unterschreibt er einen Vertrag, der bis zum 30.06.2026 datiert ist. Über die Höhe der Ablösesumme vereinbarten beide Klubs Stillschweigen.

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Warum der bittere Nackenschlag des FC Schalke 04 in Frankfurt zum Sargnagel zu werden droht

Wohin geht die Reise des FC Schalke 04? Foto: Michael Kamps

Am Samstag unterlag der FC Schalke 04 zum Pflichtspielauftakt 2023 in der Fußball-Bundesliga bei der SG Eintracht Frankfurt mit 0:3 (0:1). Die Profikicker aus Gelsenkirchen bleiben damit abgeschlagen Tabellenletzter. Nach 16 Spielen beträgt der Rückstand auf den neuen Vorletzten Hertha BSC aktuell fünf Punkte. Bis zu einem Nichtabstiegsplatz sind es deren sechs.

Nachdem der bisherige 17., der VfL Bochum gewonnen, und der VfB Stuttgart zumindest einfach gepunktet hat, hat sich die Lage der Schalker damit weiter verschlechtert. Und das, nachdem die Königsblauen in Frankfurt eine unerwartet starke Leistung gezeigt haben. War es das in Sachen des angestrebten Klassenerhaltes vielleicht sogar schon für den Revierklub?

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Kommt es jetzt zur Bankrotterklärung der BVB-Kaderplaner?

Sebastian Kehl muss unangenehme Fragen beantworten. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Die Personaldiskussionen überlagern bei Borussia Dortmund kurz vor der Aufnahme des Spielbetriebs in der Fußball-Bundesliga an diesem Wochenende alle anderen Themen. Die Unzufriedenheit im Umfeld des BVBs ist nach einer völlig enttäuschenden zweiten Jahreshälfte 2022 groß. Nur Platz sechs in der Liga, das hatten sich viele Fans der Schwarzgelben nach der extrem gehypten Rückkehr von Trainer Edin Terzic im Sommer noch ganz anders vorgestellt.

In der Realität hat sich die Mannschaft unter Terzic nach einem vielversprechenden Start zuletzt nicht weiter, sondern im Vergleich zu den Auftritten unter Vorgänger Marco Rose eher zurück entwickelt. Inzwischen hat sich in Dortmund offenbar die Erkenntnis durchgesetzt, dass es größerer Kaderveränderungen bedarf, wenn es in Zukunft sportlich für den BVB wieder nach vorne gehen soll.

Und auch wenn die in der Ruhrgebietsmetropole erscheinende Tageszeitung ‚Ruhr Nachrichten‘ etwas geschönt von einer anstehenden ‚Kader-Optimierung‘ spricht, es ist in der Realität wohl doch eher eine Art von ‚Bankrotterklärung‘ der für diese Truppe verantwortlichen Kaderplaner Sebastian Kehl und Michael Zorc, die in Kürze beim BVB ins Haus zu stehen scheint.

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Tim Jost wird neuer Direktor Marketing & Vertrieb beim VfL Bochum

Foto: VfL Bochum 1848

Der VfL Bochum 1848 hat einen neuen Direktor für die Bereiche Marketing & Vertrieb. Tim Jost wird ab dem 1. März die Geschäftsleitung der Blau-Weißen verstärken. Der 37-Jährige war zuletzt bei der KSV Holstein Kiel als Leiter für die Bereiche Sponsoring, Marketing und Vertrieb tätig.

Wir freuen uns sehr, dass wir Tim Jost für den VfL Bochum gewinnen konnten“, sagt Ilja Kaenzig, Sprecher der Geschäftsführung des VfL Bochum 1848. „Er hat bereits seit 2017 in Kiel den Sponsoring-Bereich verantwortlich geleitet und ist seit 2020 zudem als Leiter für die Bereiche Marketing und Vertrieb zuständig gewesen. Tim Jost wurde in einem längeren, strukturierten und professionellen Prozess ausgewählt. Er wird unser Team in vielerlei Hinsicht bereichern, neue Ideen und Ansätze einbringen, um Felder zu erschließen, die uns dabei helfen werden, uns weiterzuentwickeln und unsere Umsatzzahlen weiter zu steigern.“

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BVB-Kapitän Marco Reus klingt inzwischen wie eine alte Schallplatte mit Sprung

BVB-Kapitän Marco Reus (rechts).Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Borussia Dortmund bereitet sich aktuell im spanischen Marbella im Rahmen eines Trainingslagers auf die Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der Fußball-Bundesliga vor. Nach einer völlig enttäuschenden zweiten Jahreshälfte 2022 rangiert der BVB in der Liga derzeit nur auf Rang sechs. Der Trainerwechsel zurück zu Edin Terzic, der im Sommer Nachfolger seines eigenen Nachfolgers Marco Rose wurde, hat sich bisher nicht positiv bemerkbar gemacht.

Der Ruck, der schon im vergangenen Sommer durch die Mannschaft gehen sollte, er war, wenn es ihn denn überhaupt gab, nur von sehr kurzfristiger Natur. Vor diesem Hintergrund wirken die aktuellen Aussagen von Kapitän Marco Reus, die er nun im Rahmen eines Mediengesprächs tätigte, geradezu erschreckend gleichtönig und uninspiriert. Reus wird hier mit Aussagen zitiert, die nichts anderes als Standardaussagen und wohlklingende Floskeln sind. Wo da die dringend erforderliche  Aufbruchsstimmung für eine erfolgreichere erste Jahreshälfte 2023 der Dortmunder Profikicker herkommen soll, bleibt völlig schleierhaft.

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Der BVB muss aus dem Fall Moukoko für die Zukunft lernen!

Youssoufa Moukoko. Archiv-Foto: BVB

Bei Borussia Dortmund läuft es nicht! Nicht nur, dass der selbsternannte Meisterschaftskandidat in der Tabelle der Fußball-Bundesliga während der WM- bzw. Winter-Pause auf einem indiskutablen Rang sechs liegt, auch in Sachen Kaderplanung des BVB hakt es in diesen Tagen offenkundig gewaltig.

Wenige Wochen vor der Wiederaufnahme des Spielbetriebs sind Vollzugsmeldungen in Sachen Personalplanung in Dortmund noch immer Mangelware. Bisher haben sich weder personelle Verstärkung realisieren lassen, noch sind Spieler, die sich bisher als Flop erwiesen haben, abgegeben worden.

Und auch in Sachen Vertragsverlängerungen herrscht bislang völlige Funkstille. Während das bei den Spielern Marco Reus und Mats Hummels durchaus nachvollziehbar scheint, da die Zukunft beider in Dortmund gut überlegt und abgewogen sein will, ist das im Falle von Youssoufa Moukoko ein eindeutig schlechtes Zeichen.

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Es fällt immer schwerer, sich mit diesem BVB zu identifizieren

Das Stadion des BVB in Dortmund. Foto: Robin Patzwaldt

Ein weiteres Kalenderjahr neigt sich mit großen Schritten seinem Ende zu. Traditionell sind die Tage Ende Dezember hierzulande (profi-)fußballfrei. Sie bieten daher immer eine schöne Gelegenheit, kurz inne zu halten und ein Fazit der vergangenen Monate zu ziehen.

Im Jahre 2022 ist mir der Sinn in diesen Stunden nach vielem, aber irgendwie so gar nicht nach Fußball. Und das liegt, so denke ich, auch nur zu einem geringen Anteil an der ungewohnt langen Pause, die die Fußball-Bundesliga aktuell schon hinter sich hat.

Bedingt durch die unsägliche FIFA WM 2022 in Katar, ruht der Spielbetrieb in der Liga bekanntlich schon seit Mitte November. Und während ich in der Vergangenheit das Ende solcher Spielpausen immer mit großer Ungeduld herbeisehnte, ist das dieses Mal völlig anders. Bis Ende Januar müssen wir Fans noch auf Auftritte unserer Lieblingsmannschaft verzichten. Und im Falle ‚Meines‘ BVB fällt mir das derzeit gar nicht schwer. Das erschreckt mich selber.

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