Der VfL Bochum 1848 wird auf der Mitgliederversammlung eine neue Kandidatin für das Präsidium vorstellen können. Die Kanzlerin der Ruhr-Universität Bochum, Frau Dr. Christina Reinhardt, wird das aktuelle Präsidium um den Vorsitzenden Hans-Peter Villis unterstützen. Eine entsprechende Eingabe bei der Findungskommission ist erfolgt; die Kommission schlägt der Versammlung die zur Wahl stehenden Mitglieder vor. Frau Dr. Reinhardt ist seit 2016 Mitglied beim VfL Bochum 1848, die Stadt und den Verein kennt sie allerdings schon viel länger.
WM-Qualifikationsspiel m Hamburger Volksparkstadion. Archiv-Foto: Daniel Jentsch
So langsam kommt man an dem Thema Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar endgültig nicht mehr vorbei. Die Fußball-Bunddesliga geht am kommenden Wochenende in eine gut zweimonatige Pause zu völlig ungewohnter Zeit, da die bei fast allen Fans ungeliebte Winter-WM ins Haus steht. Spätestens dann wird es allen klar werden.
Konnte man sich als Sportfreund bisher noch mit so einer Art Verdrängungstaktik behelfen, lag das Turnier der Weltbesten doch gefühlt noch in relativer Ferne, steht für jeden Fußball-Fan jetzt in wenigen Tagen die Entscheidung an, wie man persönlich mit diesem Turnier umgehen möchte und es dann eben auch wird.
Schiedsrichter Felix Brych Foto: Эдгар Брещанов Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Zahl der Schiedsrichter nimmt ab. Immer öfter werden vor allem in den unteren Ligen Spiele von Menschen ohne Schiedsrichterausbildung gepfiffen. Ein Grund für den Schiri-Mangel: Der rüde Umgang mit den Männern und Frauen in schwarz.
Man kann es als ein Dokument sprachlicher Vielfalt und menschlicher Kreativität lesen oder ganz einfach als eine Liste von Beleidigungen. Der Deutsche Fußballbund (DFB) legte vor weit über zehn Jahren seinen Landesverbänden einen Katalog mit mehr oder weniger freundlichen Kraftausdrücken vor. Sie sollten ihn an ihre Schiedsrichter mit der Bitte weiterleiten, sie zu bewerten. Dem DFB war klar, dass es bei
‚Ich glaub‘ es geht schon wieder los…‘ mag sich heute manch ein BVB-Fan in Anbetracht der neuesten Schlagzeilen mit einem inneren Augenrollen verbunden denken. Wie in den vergangenen Jahren auch schon, droht der Borussia in dieser Spielzeit ein unruhiger Winter, droht der derzeit beste Spieler des Vereins doch einmal mehr zum Objekt wilder, nicht enden wollender Wechselspekulationen zu werden.
Nach Jaden Sancho und Erling Haaland in den Jahren 2020 bzw. 2021, ist aktuell Jude Bellingham der Shootingstar aus Dortmund, dem ein rascher, in den Augen vieler Dortmunder, viel zu früher Abgang im kommenden Sommer bevorstehen dürfte.
Bellingham, der beim BVB derzeit noch bis Sommer 2025 unter Vertrag steht, soll nach übereinstimmenden Berichten, unter anderem auf ntv.de, von diversen Top-Klubs umworben sein. Angeblich sind auch Ex-BVB-Coach Jürgen Klopp und sein FC Liverpool unter den Vereinen, die den jungen Borussen schnellstmöglich an sich binden möchten. Selbst der BVB soll den Berichten nach, seine Chancen auf einen längerfristigen Verbleib seines Starspielers nur als ‚gering‘ einschätzen.
Das ist für die Anhänger des Revierklubs ernüchternd, kämpft der BVB doch schon seit Jahren
Gute Stimmung vor dem Spiel auf Schalke. Foto(s): Michael Kamps
Puh, das war ernüchternd! Der FC Schalke 04 verlor am Sonntag sein Heimspiel in der Arena gegen den SC Freiburg mit 0:2 und bleibt damit am Tabellenende der Fußball-Bundesliga. Sechs Punkte aus zwölf Spielen sind eine Bilanz, die wenig Hoffnung auf einen Klassenverbleib nach der Rückkehr ins Fußballoberhaus im vergangenen Frühjahr macht.
Und noch schlimmer, der Klub hat alle Trümpfe, die einem als langjähriger Beobachter so einfallen, schon gezogen. Der erfolgte Trainerwechsel hin zu Thomas Reis blieb gegen Freiburg ebenso ohne Wirkung wie die tolle Choreographie, die die Fans zur Unterstützung der Elf auf dem Rasen organisiert hatten. War es das jetzt schon für die Gelsenkirchener?
Seit Jahren schon kämpfen viele engagierte Fußballfans gegen die zunehmende Zersplitterung der Bundesligaspieltage. Längst vorbei sind inzwischen die Zeiten, in denen Profifußball in diesem Land fast ausnahmslos am Samstagnachmittag zu sehen war, höchstens in Ausnahmefällen einzelne Spieltermine zum Beispiel auf den Freitagabend gelegt wurde, so wie das einst der Fall war.
In den vergangenen Jahren sorgten die Interessen der diversen TV-Sender dafür, dass sich Bundesligafußball quasi über das komplette Wochenende erstreckt. Sogar montags wurde bis vor kurzem noch gespielt. Sehr zum Ärger reisefreudiger Fußballfreunde, die ihre Teams gerne auch auswärts begleiten, die an einem Werktag aber nur schwer umsetzen konnten.
Zumindest das haben viele engagierte Fußballfreunde aktuell unterbunden. Doch dieser Erfolg droht jetzt zu einem Pyrrhussieg zu werden, denn die Verantwortlichen der Liga planen offenbar erneut Veränderungen der Anstoßzeiten zu Ungunsten der Zuschauer im Stadion. Und das bisher weitestgehend unwidersprochen. Was ist da los?
Thomas Reis, hier noch als Trainer in Bochum. Archiv-Foto: VfL Bochum 1848
Seit Tagen wurde darüber spekuliert, seit Donnerstagmorgen ist es jetzt auch offiziell: Thomas Reis wird der neue Cheftrainer des FC Schalke 04. Er folgt damit auf Frank Kramer, dem es seit Saisonbeginn nicht gelungen war das Umfeld und die Verantwortlichen in Gelsenkirchen nachhaltig von seiner Arbeit zu überzeugen. Stellt sich somit die Frage, ob dies Reis besser gelingen kann bzw. wird.
Ex-Bochum-Coach Thomas Reis. Archiv-Foto: VfL Bochum 1848
Der VfL Bochum 1848 und Thomas Reis haben sich auf eine vorzeitige Auflösung des Vertragsverhältnisses geeinigt. Der ehemalige Cheftrainer des VfL, seit dem 12. September freigestellt, wird zum FC Schalke 04 wechseln. Mit ihm wird auch der ehemalige Co-Trainer Markus Gellhaus beim Reviernachbarn anheuern. Gellhaus war gemeinsam mit Reis freigestellt worden. Über die Ablösemodalitäten vereinbarten beide Klubs Stillschweigen.
Jubelstimmung auf Schalke nach dem Wiederaufstieg 2022. Foto: Michael Kamps
Tja, so ist Schalke, kann man da wohl nur sagen. Da wartet man seit Tagen auf die Bekanntgabe des neuen Cheftrainers bei den Königsblauen, und dann erreicht einen plötzlich eine ganz andere Neuigkeit: Statt die Verpflichtung eines neuen Coaches zu vermelden, erklärte der Tabellenletzte der Bundesliga am Mittwoch, dass Sportdirektor Rouven Schröder den Klub mit sofortiger Wirkung verlässt.
Wie unter anderem auch der Kicker vermeldet, hatte Schröder den Vorstand darüber informiert, „aus persönlichen Gründen“ schon vor Ablauf seines Vertrags gehen zu wollen. Diesem Wunsch seien Dr. Bernd Schröder, Christina Rühl-Hamers und Peter Knäbel nachgekommen. Damit stehen die Schalker aktuell ohne Cheftrainer und Sportdirektor da. Das ist ein echter Knaller!
Die Fans in Gelsenkirchen. Archiv-Foto: Michael Kamps
Hier bekommt die Homo- und Queerfeindlichkeit im Fußball die Rote Karte gezeigt: Die Förderung der Rechte queerer Menschen im Fußball ist Thema einer großen Tagung, die das Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht (IFHV) der Ruhr-Universität Bochum gemeinsam mit der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld und dem FC Schalke 04 veranstaltet.