Mark Lanegan, Montag, 11. November, 20.00 Uhr, Kulturkirche, Köln
Der Ruhrpilot
NRW: Wie geschmiert…Welt
NRW: Der Fall Gurlitt und NRW…Welt
Bochum: Grigory Rabinovich, Vorstandsvorsitzender von der jüdischen Gemeinde, geht kein Risiko ein…Ruhr Nachrichten
Dortmund: Stadtwerke befürchten Verluste in Millionenhöhe…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Schule muss für St.-Martinszug Gebühr zahlen…Der Westen
Duisburg: Polizei setzt Pfefferspray gegen Autonome ein…RP Online
Essen: Essen demonstriert gegen Rechts – NPD-Kundgebung findet keinen Zuspruch…Der Westen
Essen: Archäologen suchen Zeugnisse der Essener Historie…Der Westen
BVB: Was bewirken die Maßnahmen des Clubs bei den Ultras?
Am gestrigen Freitag hat der BVB bekanntgegeben, dass er drei großen Fangruppen (Desperados, The Unity und Jubos) die Auswärtsdauerkarten in nächster Zeit entziehen will. Zudem sind Stadionverbote für bis zu ca. 30 Personen geplant, die nach den Derbykrawallen eindeutig zu identifizieren waren.
Die ersten Reaktionen darauf waren sehr unterschiedlich, gingen von ‚völlig gerechtfertigt‘, über ‚zu undifferenziert‘, von ‚wirkungslos‘ und ‚ungerecht‘ bis hin zu ‚konsequent‘ und ‚hart‘.
Dies war sowohl in der Medienlandschaft als auch bei den Fans so der Fall.
Ich sehe mich anhand der nun ausgesprochenen Strafe in meiner Meinung bestätigt, dass dem Verein im Kampf gegen Fanausschreitungen eigentlich die Hände weitestgehend gebunden sind. Die Strafe wirkt auf den ersten Blick in der Tat hart und konsequent. Wer jedoch gestern Nachmittag durch die diversen Foren geschaut hat, der konnte bereits lesen, wie Fans sich darüber unterhielten, wie die Strafe zu umgehen sei
‚Football Styler‘ – Fußball ist immer auch eine Frage des Stils
Im Laufe der letzten Monate haben wir uns hier bei den Ruhrbaronen wiederholt mit den ernsten Seiten des Fußballs beschäftigt. Da freut man sich dann doch immer, wenn man wieder daran erinnert wird, dass Fußball in erster Linie eben Spaß und Unterhaltung sein soll.
Eine schöne Gelegenheit sich das einmal wieder vor Augen zu halten bietet das Buch ‚Football Styler‘ von Herausgeber Thomas Lötz.
Jupiter Jones
Jupiter Jones, Sonntag, 10. November, 19.00 Uhr, FZW, Dortmund
Der Ruhrpilot
Ruhrgebiet: Aufschwung spart Ruhrgebiet fast komplett aus…Welt
Ruhrgebiet: Im Ruhrgebiet ballen sich die Zukunftsrisiken…RP Online
Ruhrgebiet: Dauerkrise im Ruhrgebiet…Der Westen
Ruhrgebiet: NRW-SPD ruft in Berlin nach Rettungspaket fürs Ruhrgebiet…Der Westen
NRW: Darf die CDU noch konservativ sein?…Welt
Bochum: Stadtwerke-Chef soll Auskunft über Steag-Kauf geben…Der Westen
Bochum: Parken bis zu 70 Prozent teurer…Ruhr Nachrichten
Bochum: „Förderturm-Sanierung wurde verschlafen…Der Westen
Dortmund: Das passiert nun mit dem Ziegelstein-Handy-Kunstwerk…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Verfassungsgericht erlaubt Pro-NRW-Demo …Der Westen
Duisburg: Duisburger Politik kritisiert Grillo wegen der „Firmenpolitik“…Der Westen
Essen: Bürgerentscheid – es gab keinen anderen Weg mehr…Der Westen
Essen: Verwaltungsgericht erlaubt NPD-Demo…Der Westen
Essen: Unbekannte bewerfen Asylbewerber-Heim mit Feuerwerkskörpern…Der Westen
(Update) Der alltägliche Wahnsinn
Es hat eigentlich keinen Nachrichtenwert, da es Normalität ist. Dennoch ist es leider notwendig, immer wieder darauf hinzuweisen: Antisemitismus ist weiterhin allgegenwärtig. Gerade in Kommentarspalten im Internet lässt der oder die Deutsche ihren judenfeindlichen Wallungen freien Lauf. Am liebsten unter Artikeln, die das Antisemitismus-Problem ansprechen.
Nehmen wir einfach das aktuellste Beispiel. Spiegel Online schreibt über eine bald erscheinende Studie zum Antisemitismus in Europa. Auf Facebook formieren sich sogleich reflexhaft die Verharmloser und Relativierer. Das Ressentiment kommt oft durch die Hintertür, manchmal aber auch durch den Haupteingang. Besonders häufig wird gegen z.B. deutsche Juden die Politik Israels ins Feld geführt, als wären alle Juden weltweit an den Entscheidungsfindungen in Jerusalem beteiligt. Eine kleine Auswahl von Reaktionen auf den Spon-Artikel:

Endlich! Nationalmannschaftsnominierung für BVB-Keeper Roman Weidenfeller

Wie heute Mittag bekannt wurde, berief Nationaltrainer Joachim Löw den BVB-Keeper Roman Weidenfeller in das Aufgebot für die nächsten beiden Länderspiele gegen Italien und England.
Käme der 33-jährige dort tatsächlich zum Einsatz, dann wäre er der älteste Nationalmannschaftsdebütant in der DFB-Geschichte.
Der Borusse zeigte sich in ersten Reaktionen auf seine Berufung in den Kreis der Nationalmannschaft äußerst erfreut, aber auch demütig. Er stelle keinerlei Forderungen und ließe alles entspannt auf sich zukommen, wird der gebürtige Rheinland-Pfälzer zitiert.
Man kann ja zum BVB stehen wie man will, aber nach den konstant guten Leistungen in den letzten Jahren dürfte es eigentlich kaum jemanden geben, der Weidenfeller diese Berufung in die Nationale Auswahl nicht gönnen wird.
Der BVB ergreift nach Derbykrawallen erste Maßnahmen
Tagelang wurde zuletzt gerätselt, welche Maßnahmen der BVB nach den entschlossenen Ankündigungen der Vereinsvertreter nach den Derbykrawallen denn überhaupt ergreifen kann.
Am heutigen Freitag hat der Verein in einer Pressemeldung nun erste konkrete Konsequenzen veröffentlicht:
„Nach intensiven Gesprächen mit der Polizei und Augenzeugen entzieht der BVB den „Desperados“, den „Jubos“ und „The Unity“ auf unbestimmte Zeit – jedoch mindestens für das laufende Spieljahr 2013/14 – die so genannten Auswärtsdauerkarten für Bundesliga und DFB-Pokal.
Ruhrgebiet: Its not a Jupp, its a Zonie

„Willst Du das Ruhrgebiet an der Spitze sehen, musst Du die Tabelle drehen“ singen sie in München und wenn es um die Tabelle der Regionen mit den schlechtesten Zukunftsaussichten geht, spielt der größte Teil des Ruhrgebiets ganz hinten mit: Dortmund, Herne, Gelsenkirchen, Duisburg, Oberhausen und die Kreise Unna und Recklinghausen haben Ossiland-Niveau erreicht. Ob Dunkeldeutschland oder Dortmund – Das Zukunft Wort Zukunft kommt nur noch in den Broschüren der Wirtschaftsförderer vor, nicht mehr in der Lebenswirklichkeit der meisten Menschen. Nachlesen kann man das alles in der neuesten Prognos-Studie.
Staatswirtschaft, Filz und der unbedingte Wille ein Opfer zu sein, dem andere etwas schulden, haben sowohl in der ehemaligen DDR als auch im Ruhrgebiet gezeigt was sie bewirken können: Regionen voller Armut und Selbstaufgabe, in denen die meisten noch nicht einmal mehr davon träumen, wie ein besseres Leben aussehen könnte.
Für Parteien ist das gut: Menschen die wenig erwarten stellen auch geringe Ansprüche an andere – zum Beispiel an Politiker. Im Ruhrgebiet erscheint es vielen ja mittlerweile als vollkommen abwegig, andere nach ihrer Leistung zu beurteilen: Was hat diese oder jene Wirtschaftsförderung an Jobs gebracht, wie viele Ansiedlungen gab es, hat ein Dezernent es geschafft, Wohngebiet attraktive zu machen – wenn ja, kann er bleiben, wenn nein, fliegt er: So denkt hier kaum mehr jemand. Und solange das so ist, wird sich hier auch nichts ändern.
