Datum und Uhrzeit: 18.09.2026 um 19:00 Uhr
Veranstalter: FZW
Ort: Dortmund
Datum und Uhrzeit: 18.09.2026 um 19:00 Uhr
Veranstalter: FZW
Ort: Dortmund

Das ist schon irgendwie bemerkenswert: Jürgen Klopp hat als neuer Bundestrainer noch kein einziges Länderspiel bestritten, noch keine Aufstellung verkündet und noch keinen Punkt geholt. Trotzdem hat er etwas geschafft, woran sich seine Vorgänger zuletzt ziemlich erfolglos versucht haben: Er hat die deutsche Nationalmannschaft wieder interessant gemacht.
Am Donnerstag wird Klopp seinen ersten Kader bekannt geben. Und plötzlich reden wieder alle darüber. Wer darf mit? Wer bleibt zu Hause? Welche jungen Spieler bekommen ihre Chance? Welche etablierten Namen müssen um ihren Platz bangen? Der DFB-Termin am 17. September ist längst mehr als eine gewöhnliche Kaderbekanntgabe.

Sahra Wagenknecht hat für Mecklenburg-Vorpommern ganz Großes vor: Merkel und Schröder sollen mit Moskau reden, russisches Gas und Öl sollen wieder fließen.
Und falls die CDU aus dem Landtag fliegt, ist auch Friedrich Merz erledigt. So jedenfalls stellt sie es sich vor.
Für eine Landtagswahl ist das ein beachtliches Versprechen.

Die Linke Neukölln will die CDU schlagen. Die Neuköllner Linken-Kandidatin Vedi Emde und die Palästina-LAG der Linkspartei erklären derweil, unter welchen Bedingungen sie lieber in der Opposition bleiben. Als Eralp-Unterstützerin Daniela Sepehri widerspricht, wird es persönlich.
Für die Beschäftigung mit politischen Gegnern bleibt bei so viel innerer Solidarität kaum noch Zeit.
Linkspartei-Spitzenkandidatin Elif Eralp hat eine beruhigende Erklärung für den Streit um ihre Regierungspläne. Im ntv-Interview vom 14. September 2026 sagt sie: „Einzelstimmen kann man vernachlässigen.“ Die große Mehrheit ihrer Partei stehe hinter ihr.
In den Kommentarspalten haben diese Einzelstimmen allerdings erstaunlich viele Einwände gegen den Einzug ihrer Partei in den nächsten Berliner Senat.

NRW: „Die Bedrohung, der sich unser Land ausgesetzt sieht, ist real“…RP
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Für Friedrich Merz und seine schwarz-rote Koalition wird es langsam ungemütlich. Sehr ungemütlich sogar. Die Umfragewerte der Union rauschen nach unten, die Stimmung im Land bleibt mies und inzwischen werden sogar erste Rücktrittsforderungen gegen den Kanzler laut. Und ausgerechnet jetzt entdeckt Merz ein Thema wieder, das seine Regierung über Wochen erstaunlich konsequent ignoriert hat: die explodierenden Spritpreise.
Nun kündigt der Kanzler an, man werde auf „Preistreiberei reagieren“. Ein konkretes Instrument gibt es allerdings noch nicht. Man werde „sehr bald“ einen Vorschlag vorlegen. Das klingt weniger nach durchdachter Politik als nach hektischer Suche nach einem politischen Rettungsring.

Manchmal muss man gar nicht weit fahren, um daran erinnert zu werden, wie unkompliziert ein schönes Stadtfest sein kann. Am vergangenen Wochenende war ich beim Lichterfest 2026 im Dortmunder Fredenbaumpark – und habe dort etwas erlebt, das mir nach den Erfahrungen beim Waltroper Parkfest fast schon wie aus einer anderen Welt vorkam: Ein Fest, bei dem der Besucher tatsächlich noch im Mittelpunkt steht.
Kein Eintritt. Keine Taschenkontrolle. Keine Leibesvisitation. Keine Stimmung nach dem Motto: Erst einmal ordentlich bezahlen, bevor der Spaß beginnen darf. Stattdessen strömten Familien mit Bollerwagen in den Park. Darin: Getränke, Essen und alles, was man für einen entspannten Abend mitbringen wollte. Und genau das fand ich ausgesprochen sympathisch.

Krankenhäuser auf einen Krieg vorbereiten? Bunker bauen? Gemeinsam mit der Bundeswehr üben? Die Linke in NRW hat dazu vor ihrem Parteitag in Mülheim einiges geschrieben. Wer im Ernstfall Hilfe braucht, wird von diesem Programmentwurf allerdings nur begrenzt profitieren.

Elif Eralp will Berlin verändern. Zum Auftakt verspricht die Spitzenkandidatin der Linken unter anderem einen kostenlosen Sperrmülltag.
Die Berliner Stadtreinigung dürfte erleichtert sein: Was sie längst anbietet, hat jetzt auch eine Bürgermeisterkandidatin entdeckt. Beim politischen Hintergrund ihrer Gesprächspartnerinnen wäre dieser Entdeckerdrang ebenfalls angebracht. Am besten vor dem gemeinsamen Wahlkampfvideo.