Die Linke Berlin: Die Selbstzerlegung braucht keine Bühne mehr

Fiktive politische Karikatur: Elif Eralp will im Wahlkampfwagen der Linken zum Roten Rathaus. Zwei erfundene Linksjugend-Figuren ziehen Richtung Opposition; auf einem Hoodie sind Hammer und Sichel zu sehen. Im Hintergrund tanzen zwei fiktive bewaffnete Hamas-Figuren.
Ein Wagen, zwei Richtungen. (KI-generierte Karikatur: Ruhrbarone / OpenAI; Eralp-Fotovorlage: Ferran Cornellà / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0; Karikatur ebenfalls CC BY-SA 4.0.)

Das Dahabflex-Konzert ist vorbei. Unter der Instagram-Werbung für die nächste Neuköllner Blockparty wünscht sich ein Kommentator schon Dahabflex und Erzin als Überraschungsact – bestätigt ist ein weiterer Auftritt nicht.

Für die weitere Selbstzerlegung braucht die Berliner Linke sowieso keine musikalische Begleitung mehr. Elif Eralp (Die Linke) möchte Regierende Bürgermeisterin von Berlin werden. Die Linksjugend Neukölln fordert die eigenen Kandidierenden dagegen auf, eine Regierungsbeteiligung auszuschließen.

Die Spitzenkandidatin bewirbt sich ums Rathaus. Der Nachwuchs übt schon Opposition gegen ihren Einzug.

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Der Ruhrpilot

Herbert Reul, CDU (Foto: Roland W. Waniek)
Herbert Reul, CDU (Foto: Roland W. Waniek)


NRW:
Jugendkriminalität geht zurück(€)…RP
NRW: Interne Befragung offenbart Missstände in NRW-Ministerium(€)…Spiegel
NRW: Sittenwächter übernehmen die Heinrich-Heine-Universität(€)…Cicero

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SPD Berlin: Zehn Fragen zum Antisemitismus – keine Antwort

Steffen Krach, Kandidat der SPD für das Amt des Regierenden Bürgermeisters von Berlin
Steffen Krach, Kandidat der SPD für das Amt des Regierenden Bürgermeisters von Berlin (Foto: Dominik Butzmann)

Steffen Krach, Kandidat der SPD für das Amt des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, fordert Konsequenzen aus dem Antisemitismusstreit in der Berliner Linkspartei. Welche genau, wollten wir wissen: zehn Fragen, eine Presseanfrage, eine höfliche Erinnerung.

Unsere Frist endete am 9. September 2026 um 14:00 Uhr MESZ. Bis 14:42 Uhr lag uns weder eine Antwort noch eine Eingangsbestätigung vor. Die öffentliche Empörung ist dokumentiert. Die Auskunft zu unseren Fragen steht aus.

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Stuttgart: Israelhass mit Bürgerservice, gell?

Stadt Stuttgart: Adressverzeichniseintrag Palästinakomitee Stuttgart e.V. mit Link zur Vereinswebsite, abgerufen am 9. September 2026.
Der Eintrag des Palästinakomitees im städtischen Adressverzeichnis am 9. September 2026. (Screenshot: Stadt Stuttgart)

Der Verfassungsschutz beobachtet das Palästinakomitee Stuttgart als Verdachtsfall. Die baden-württembergische Landeshauptstadt führt den Verein in ihrem Adressverzeichnis und verlinkt seine Website; 2022 hatte das Komitee seine Aufnahme vor Gericht erstritten.

Nun wirbt das Komitee für eine Demonstration am 7. Oktober 2026, bei der der Jahrestag des Hamas-Massakers zur Anklage gegen Israel wird. Eine gerichtliche Verpflichtung zur Aufnahme ist allerdings kein politisches Gütesiegel für den aktuellen Aufruf.

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Gruselstunde im Bundestag – Wenn Politik nur noch Feindbild ist

Der Bundestag in Berlin. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Von Zeit zu Zeit gönne ich mir das Vergnügen, bei besonderen Gelegenheiten eine Bundestagsdebatte live zu verfolgen. Normalerweise kann das durchaus unterhaltsam sein. Wenn Argumente aufeinandertreffen, rhetorische Spitzen ausgetauscht werden und sich die Abgeordneten auch einmal ordentlich aneinander abarbeiten, finde ich das sogar ausgesprochen interessant. Schließlich gehört Streit zur Demokratie. Heute Vormittag allerdings war mir das Vergnügen rasch gründlich vergangen.

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BSW und AfD: Weniger Schutz für die Ukraine, mehr Beifall aus Moskau

Sevim Dagdelen (BSW)
Sevim Dagdelen (BSW): „Waffengeschenke an die korrupte Ukraine endlich stoppen und den Krieg durch Verhandlungen beenden!“ (Foto: Roland W. Waniek)

Sevim Dağdelen will nach der Wahl in Sachsen-Anhalt die Waffenhilfe für die Ukraine stoppen. Alice Weidel wirft der Bundesregierung „Volleskalation“ vor. Putins Sonderbeauftragter antwortet der AfD-Chefin mit einem ausdrücklichen Lob für sie und ihre Partei.

Die Ukraine soll weniger Unterstützung bekommen. An freundlichen Worten aus Moskau fehlt es dagegen nicht.

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Mit der AfD arbeiten oder die Brandmauer mit Antisemiten erkaufen?

Der Landtag von Sachsen-Anhalt, Domplatz, Magdeburg Foto: Gregor Rom Lizenz: CC BY-SA 4.0

Kein Wessi, kein Zionist“ – wer meint, diese Bedingung für die Wahl eines Ministerpräsidenten in Sachsen-Anhalt stamme von der AfD, irrt.

Sie stammt von BSW-Spitzenkandidatin Claudia Wittig. Im Wortlaut: Der Ministerpräsident dürfe „definitiv kein Wessi“ sein und niemand, der „irgendwelche zionistischen Projekte unterstützt“.

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Linke-MdB Lea Reisner: Bundeswehr abschaffen, Emoji dazu

Lea Reisner vor einer modernen Gebäudefassade. Für das Querformat bearbeitetes Foto.
Lea Reisner (Die Linke): „Naja, wir würden sie abschaffen“ (Foto: Dettenerin / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. Bearbeitung: Ruhrbarone – Hintergrund mit KI erweitert, Bildqualität überarbeitet)

Lea Reisner warnt in einem englischsprachigen X-Beitrag vom 7. September 2026 vor einer Machtübernahme durch Faschisten. Die Regierungsparteien würden ihnen Deutschland samt Europas stärkster konventioneller Armee und einer bereits vorhandenen „Geheimpolizei“ überlassen, schreibt sie.

Auf die Nachfrage, weshalb Bundeswehr und Bundesnachrichtendienst unter Kommunisten besser aufgehoben wären, antwortet die Linken-Bundestagsabgeordnete: „Naja, wir würden sie abschaffen 🫠“. Die über die NRW-Landesliste gewählte Politikerin ist Sprecherin ihrer Fraktion für internationale Beziehungen. Für eine sicherheitspolitische Erklärung reichen offenbar fünf Wörter und ein schmelzendes Gesicht.

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Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Der Wähler ist über die Brandmauer gestiegen

Da ist der Souverän doch tatsächlich über die Brandmauer gestiegen! Grafik: DALL-E


Seit Sonntagabend leidet ein ganzes Land plötzlich unter Schnappatmung. Beinahe 44 Prozent für die AfD? Aber Sachsen-Anhalt hat nicht plötzlich den Verstand verloren. Das historische Ergebnis der AfD ist die Konsequenz einer Entwicklung, die seit Jahren zu beobachten ist. Wer darauf erneut nur mit Warnungen, Ausgrenzung und Beschimpfungen der Wähler reagiert, hat möglicherweise noch immer nicht verstanden, was gerade geschieht.

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