Dortmund: Wem gehört die besetzte Kirche? Hausbesetzer suchen Hausbesitzer.

Katholische Kirche St. Albertus Magnus Foto: Rudko Lizenz: CC0 1.0
Katholische Kirche St. Albertus Magnus Foto: Rudko Lizenz: CC0 1.0

Die Nacht haben die Besetzer der St. Albertus Magnus Kirche in der Dortmunder Nordstadt offenbar überstanden. Nun suchen sie den Kontakt zum Besitzer der Kirche, um mit Verhandlungen beginnen zu können. Das Problem: Sie wissen nicht, wem 2007 profanierte  Kirche heute gehört. Nun haben Sie die Medien bei der Suche nach dem Kirche gehört:

Seit gestern Abend haben wir die seit Jahren leerstehende Albertus-Magnus-Kirche in der Enscheder Straße 15 in Dortmund besetzt um dort ein soziales Stadtteilzentrum zu errichten. Selbst nach zahlreichen Versuchen konnten wir bisher keinen Kontakt zu den Eigentümern und Eigentümerinnen der Albertus-Magnus-Kirche herstellen. Wir hoffen die verantwortlichen Personen nun vielleicht über die Presseorgane erreichen zu können um gemeinsam eine Lösung zu finden und dem besetzten Gebäude durch unser soziales Projekt neues Leben einzuhauchen.

Auch nach der Profanierung der Kirche erkennen wir den besonderen Charakter der Räumlichkeiten an und sagen zu uns angemessen zu verhalten und vor Allem Geschütztes mit gebotenem Respekt zu behandeln.

Wir sind unter der Nummer 0157-37863848 zu erreichen.

 

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2 Kommentare

  1. #1 | Klaus Lohmann sagt am 23. August 2014 um 18:46 Uhr

    Ist das wirklich so schwer?

    http://nordstadtblogger.de/7337 :
    „Seit dieser Zeit steht das Gebäude leer, beziehungsweise wird als Depotkirche zur Aufbewahrung des Mobiliars anderer, ebenfalls profanierter Kirchen genutzt.“

    Also gehört das Gebäude immer noch dem Erzbistum Paderborn.

  2. #2 | Klaus Lohmann sagt am 23. August 2014 um 23:48 Uhr

    Noch ein Hinweis, der allerdings kam heute schon um 09:20 von hier:
    http://www.ruhrnachrichten.de/staedte/dortmund/44147-Nordstadt~/Nordstadt-Hausbesetzer-besetzen-alte-Kirche;art930,2459865#plx1156603651

    „Pfarrer Schocke berichtet, dass die Stadt Dortmund im April 2014 mitgeteilt habe, dass sie Gebäude und Grundstück nicht kaufen werde, da ihr der Aufbau eines Stadtteilzentrums zu teuer sei.“

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