Die Arbeitslosigkeit stieg im Mai in allen Landesteilen Nordrhein-Westfalens, am wenigsten jedoch im Ruhrgebiet. Im Ruhrgebiet (ohne Kreis Wesel) waren 254.504 Menschen arbeitslos gemeldet, 15 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Landesweit kletterten die
Mercedes-Benz Museum von Ben van Berkel Foto: Julian Herzog Lizenz: CC-BY 4.0
Nach und nach öffnen viele Museen wieder ihre Pforten. Doch wie beliebt sind Deutschlands Museen beim Publikum? Das Verbraucherportal Testberichte.de hat rund 640.000 Online-Bewertungen von Besuchern ausgewertet, insgesamt wurden über 450 Museen berücksichtigt. Herausgekommen ist Deutschlands umfangreichstes Museums-Ranking 2020.
Auffällig: Auf dem Siegertreppchen finden sich nicht etwa weltberühmte Kunstmuseen, sondern ausschließlich technische Museen. Im Land der Autobauer und Ingenieure liegt das Mercedes-Benz Museum in Stuttgart ganz vorne, dahinter zwei Bahn-Museen und das Miele-Museum gleichauf. Die beiden beliebtesten Kunstmuseen stehen in Dresden: Das Residenzschloss rangiert auf Platz 8 im Gesamtranking, direkt dahinter die Gemäldegalerie Alte Meister im
Christina Möller und Levent Aktoprak, Foto: Michel Boße/FH Dortmund
Inspiriert von dem französischen Intellektuellen Didier Eribon, der mit seiner soziologisch unterfütterten Erfolgs-Biografie „Rückkehr nach Reims“ auch hierzulande auf sich aufmerksam machte, hat die Soziologin Christina Möller und ihre drei Herausgeber19 Lebensgeschichten von Professoren gesammelt. In diesen Tagen ist das Buch erschienen mit dem Titel: “Vom Arbeiterkind zur Professur. Sozialer Aufstieg in der Wissenschaft“. Erstmals äußern sich in diesem Buch Professoren unterschiedlicher Fächer über ihren langen Weg zur Professur und zum Zusammenhang von sozialer Herkunft und Wissenschaft. Es ist eine kritische Lektüre. Levent Aktoprak sprach mit der Mitherausgeberin Christina Möller, Vertretungs-Professorin an der FH Dortmund. Unser Gastautor Levent ist Aktoprak, Autor, Moderator und Hörfunkjournalist beim WDR und Deutschlandfunk
Levent Aktoprak: Frau Möller, das Thema gehört seit Jahren zu ihrem Forschungsgebiet. Woher rührt das wissenschaftliche Interesse, hängt es auch mit ihrer Vita zusammen?
Christina Möller: Ein persönlicher Zugang zum Thema lässt sich angesichts meiner Biografie kaum leugnen. Ich stamme aus einem nicht-akademischen Elternhaus (mein Vater war Berufsfeuerwehrmann, meine Mutter Hausfrau) und habe nach zunächst sehr mäßigem
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Dass der DFB-Kontrollausschuss die Protestaktionen des Schalkers Weston McKennie, sowie der Dortmunder Jadon Sancho und Achraf Hakimi nach eigenem Bekunden in den kommenden Tagen „eingehend“ prüfen will, macht ihn in diesen Stunden nicht gerade beliebter. Ganz zu Unrecht tut er dies jedoch keinesfalls.
Was war geschehen? Die drei Kicker gehörten, wie einige andere Vertreter ihrer Zunft auch, am vergangenen Spieltag zu einer Gruppe von Sportlern, die ein deutlich sichtbares Zeichen gegen Rassismus setzen. Eigentlich eine tolle Sache!
Die Forderung nach Gerechtigkeit für den schwarzen US-Bürger George Floyd, der in Minneapolis bei einem Polizeieinsatz in der vergangenen Woche gewaltsam ums Leben gekommen war, gezeigt auf dem Spielfeld in der Fußball-Bundesliga, dürfte ein zu begrüßendes Anliegen für die große Mehrheit der Menschen sein.
So gesehen war es sicherlich löblich, dass Profisportler hier ganz klar Flagge zeigten und den Fall durch ihr Zutun noch mehr in die weltweite Öffentlichkeit trugen.
Der erste Reflex beim Beobachter ist daher auch, dass eine mögliche Strafe für die Spieler, wie sie sich durch die Ermittlungen des Verbandes jetzt abzeichnet, eine große Ungerechtigkeit wäre.
Gerhard Schröder Foto: Olaf Kosinsky Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Von unserer Gastautorin Anastasia Iosseliani
Geehrte Leserinnen und Leser,
Der heutige Text ist wieder mal ein Quickie, aber ein Guter! In verschiedenen Medien durfte
man lesen, dass der Altkanzler Gerhard Schröder, der sich besonders gut mit dem KGB-
Zwerg im Kreml versteht, den ukrainischen Botschafter in Deutschland, Andriy Melnik, in
einem Podcast als Zwerg betitelt hat.
NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) grenzt sich von AfD ab (Foto: Roland W. Waniek)
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Mit Wagen dieses Typs wurden während des Holocausts Menschen in die Vernichtungslager transportiert. Quelle: Wikipedia, Foto: Proesi, Lizenz: CC BY-SA 2.0 de
„Von Würzburg nach Theresienstadt“
von unserem Gastautor Thomas Weigle
Max Ansbacher war 1942 15 Jahre alt, ein Alter also, in dem die meisten von uns aus der Nachkriegsgeneration keinerlei existenziellen Sorgen hatten. Max Ansbacher berichtet aus seiner Jugend von Erlebnissen, die ich mir in diesem Alter kaum vorstellen konnte, auch wenn ich da schon Eugen Kogon gelesen hatte. Zunächst wurde er mit der Reichsbahn in einem sog. „Gesellschaftssonderzug“von Würzburg nach Theresienstadt im sog. Protektorat Böhmen und Mähren deportiert. Theresienstadt war das „Vorzeige-KZ der Nazis einige Kilometer von Prag entfernt, bekannt auch durch den zynischen Propagandafilm „Der Führer schenkt den Juden eine Stadt.“ Auch gab es in diesem KZ eine Fußballliga, deren Ergebnisse teilweise überliefert sind.
Am Sonntagabend wurde im Rahmen der TV-Sendung ‚Sky90‘ angesprochen, was Fußballfans sich schon lange fragen: Wann dürfen, in Anbetracht der derzeit stattfindenden Corona-Lockerungen, denn auch zumindest einige Fans wieder in die Stadien?
Bei Gastgeber Patrick Wasserziehr diskutierten Ex-BVB-Torwart Roman Weidenfeller, Bayern-Vertreter Oliver Kahn und Journalist Tom Bartels über eine Möglichkeit die Arenen schon bald wieder für Publikum zu öffnen. Ein Ansinnen, für das Jens Lehmann im Sport1-Doppelpass noch vor wenigen Wochen übel gescholten und sogar ausgelacht wurde. Inzwischen ist der Gedanke jedoch wohl gar nicht mehr so abwegig. Wenn die Runde auch (natürlich) nicht allzu konkret wurde, in einem waren sich alle einig: Je eher, je besser!
Es ist viel los in den USA: US-Präsident Donald Trump ist wegen seinem Vorgehen gegen die Corona-Krise seit Monaten in der Kritik. In den letzten Tagen wetterte der US-Präsident Donald Trump gegen Twitter, weil der Socialmedia-Dienst nach diversen Tweets mit „alternativen Fakten“ mehrere seiner Kurznachrichten als irreführend gekennzeichnet hat.
Aktuell eskaliert die Lage nach dem Tod eines US-Bürgers während einer Festnahme.
Auf Twitter kündete der US-Präsident heuer ein Verbot der „Antifa“ an.
Eine Chronologie des Konfliktes zwischen Donald Trump und Twitter – und eine kurze Safari in die Abgründe der sozialen Netzwerke: In denen Anhänger der AfD und Funktionsträger der Rechtsradikalen das Twitter-Bashing und das kommende Verbot der „Antifa“ bejubeln.