Politisch gecancelt? Schauspielerin Sarah Maria Sander fliegt aus dem eigenen Film – Gericht will nicht eingreifen

Eine Schauspielerin schreibt ein persönliches Drehbuch, unterschreibt einen Vertrag - und steht am Ende gecancelt da. Aus politischen Motiven?
Eine Schauspielerin schreibt ein persönliches Drehbuch, unterschreibt einen Vertrag – und steht am Ende gecancelt da. Aus politischen Motiven? Grafik: DALL-E

Eine Schauspielerin und Freie Journalistin wendet sich mit einem aufwühlenden Video an die Öffentlichkeit. Nach außen ruhig, erzählt sie davon, wie sie um die Früchte ihrer Arbeit gebracht wird. Und obwohl sie alle Beweise vorlegen kann und der Richter ihr das auch bestätigt, steht sie mit leeren Händen da. Der Fall Sarah Maria Sander zeigt, wie dünn die Decke des Rechtsstaats werden kann, wenn Gerichte zwar Rechtsverletzungen sehen, daraus aber kaum spürbare Folgen entstehen lassen. Und: Letztlich werden wir auch mal wieder über Cancel Culture reden müssen, die es ja laut derer, die canceln, überhaupt nicht gibt.

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Von Vorfreude keine Spur: Die Fußball-WM 2026 interessiert mich weniger als Katar

Ein Land in Aufregung. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Während die Fußball-Saison 2025/26 auf Vereinsebene in ihren letzten Zügen liegt, macht sich so langsam ein Gedanke im Hinterkopf breit: Die WM kommt. Angeblich.

Irgendwo zwischen XXL-Kommerz, politischer Dauerkrise und der schleichenden Selbstentfremdung des modernen Fußballs soll im Sommer also in den USA, Kanada und Mexiko das nächste „größte Sportereignis der Welt“ steigen. Früher hätte allein die Nachricht von einem anstehenden Fußball-Großturnier bei mir gereicht, um Vorfreude auszulösen. Heute löst der Gedanke daran bei mir bestenfalls ein müdes Schulterzucken aus. Vielleicht werde ich alt. Vielleicht hat der Fußball ein Problem. Wahrscheinlich beides.

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Internationale Kurzfilmtage: Großer Preis der Stadt Oberhausen geht nach Kroatien

Internationale Kurzfilmtage Oberhausen, Foto: Ulrike Märkel

Großer Gewinner der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen ist die kroatische Produktion „Opera“ von Igor Zelić: Sie gewann nicht nur den Hauptpreis des Festivals, den mit 8.000 Euro dotierten Großen Preis der Stadt Oberhausen, sondern auch den ersten Preis der Jury des NRW-Kulturministeriums und den Fipresci-Preis der internationalen Filmkritik. Der Film, eine

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Der Ruhrpilot

Industrie in Marl (Symbolbild) Foto: Nordenfan Lizenz: CC BY-SA 4.0


NRW:
Industrie schwächelt…KStA
NRW: Warum Jobcenter häufiger Leistungen kürzen(€)…RP
NRW: Was passiert künftig mit Lehrern, die Schüler diskriminieren?(€)…WAZ

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Graue Maus mit Tradition: Warum der VfL Bochum wieder keinen interessiert

Das Ruhrstadion in Bochum. Foto: Roland W. Waniek

Der VfL Bochum ist zurück in seinem natürlichen Biotop: irgendwo zwischen gepflegter Zweitliga-Langeweile, rostigem Ruhrstadion-Charme und der erschütternden Erkenntnis, dass außerhalb der eigenen Stadtgrenzen kaum noch jemand Notiz von diesem Traditionsverein nimmt.

Während ringsum im Revier gerade die großen Fußball-Geschichten geschrieben werden, ist Bochum mal wieder das, was es über Jahrzehnte so zuverlässig war: die graue Maus des Ruhrgebiets.

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Tabuthema Transkinder: Aktivistische Blockade gegen Debatte

„TERFs Can Suck My Trans Dick“ (Deutsch: „Terfs können meinen Trans-Schwanz lutschen“), Plakat beim Christopher Street Day, Berlin 2023 Foto: Lucas Werkmeister Lizenz: CC BY 4.0

Beim IACAPAP-Kongress, der im Juli in Hamburg stattfindet, gerät ein lange tabuisiertes Thema in Bewegung: Die Fachwelt diskutiert offener über Zweifel an schneller Affirmation, Pubertätsblockern und Hormonen bei Minderjährigen, das heißt sogenannten Transkindern. Was bedeutet das für Praxis, Politik – und den Diskurs? Von unserem Gastautor Till Randolf Amelung

Seit vielen Jahren galt bei Kindern und Jugendlichen, die unter ihren biologischen Geschlechtsmerkmalen leiden, ein Ansatz als sakrosankt, der auf eine schnelle Bestätigung der Geschlechtsidentität und medizinischem Eingreifen mit Pubertätsblockern und gegengeschlechtlichen Hormonen setzte. Für ÄrztInnen und PsychotherapeutInnen, die Zweifel daran hatten, ob damit wirklich allen dieser jungen PatientInnen geholfen ist, war es nahezu unmöglich, diese Gedanken in

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Kaputtgespart, schöngefärbt: Warum Ruhrgebietsstädte wie Waltrop lieber glänzen als sanieren

Der Kiepenkerlbrunnen in Waltrop wird durch einen ‚Klimaplatz‘ ersetzt – Fördergeld macht es möglich. Foto(s) Robin Patzwaldt

Dass viele Städte im Ruhrgebiet finanziell längst nur noch auf dem Zahnfleisch kriechen, ist wahrlich keine neue Erkenntnis. Doch was sich aktuell wieder zwischen klammen Stadtkassen, grotesken Förderprogrammen und kommunalpolitischer Realitätsverweigerung abspielt, lässt einen als halbwegs denkenden Bürger regelmäßig zwischen Fassungslosigkeit und Galgenhumor pendeln.

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