
Essen: Gymnasiasten wollten Abi nach Geschlechtern getrennt feiern(€)…WAZ
NRW: Ausweisung für Hassprediger Abu Walaa…WAZ
NRW: „Frage der Abschiebung löst das Problem der zu vielen Menschen hier nicht“…Welt

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Der Kreis Recklinghausen war mal das Rückgrat des Ruhrgebiets. Kohle, Stahl, Malocher-Mentalität – hier wurde richtig geschuftet. Doch seit die letzte Zeche dichtgemacht hat, ist vom einstigen Industrieglanz wenig übrig.
Und was ist an seine Stelle getreten? Ernüchterung. Seit Jahren dümpelt die Region wirtschaftlich ganz tief im Tabellenkeller herum. Der Niedergang ist inzwischen nicht mehr zu übersehen. Während anderswo Zukunft gestaltet wird, verwaltet man im Kreis Recklinghausen vor allem den eigenen Abstieg. Der Strukturwandel? Kam viel zu spät – und war eher kosmetischer Natur.

Mehrere prominente Sozialdemokraten, darunter die Bundestagsabgeordneten Ralf Stegner und Rolf Mützenich, haben ein als „Manifest“ bezeichnetes Papier mit dem Titel „Friedenssicherung in Europa durch Verteidigungsfähigkeit, Rüstungskontrolle und Verständigung“ verfasst. Die deutsche Politik soll wieder in den Sonderzug nach Moskau steigen.
Mit „Sonderzug nach Moskau“ hat der Historiker Bastian Matteo Scianna im vergangenen Jahr eine umfangreiche Analyse der deutsch-russischen Beziehungen seit den 80er-Jahren veröffentlicht.

Während die Welt auf Silicon Valley und Shenzhen starrt, geht im beschaulichen Jülich gerade ein Rechenmonster ans Netz: JUPITER, Europas erster Exascale-Supercomputer, hat offiziell den Betrieb aufgenommen – und katapultiert sich gleich auf Platz 4 der weltweit schnellsten Rechner. Gebaut für Künstliche Intelligenz, Klimamodelle, Molekularsimulationen und alles dazwischen.
Was nach NASA klingt, steht tatsächlich zwischen Wiesen, Autobahnzubringern und einem modularen Datencenter im rheinischen Strukturwandelgebiet. JUPITER ist mehr als nur ein

Borussia Dortmund hat mit der Verpflichtung von Jobe Bellingham am Dienstag für viel Aufmerksamkeit gesorgt – nicht nur sportlich, sondern vor allem symbolisch. Der jüngere Bruder von Jude Bellingham, dem einstigen Dortmunder Publikumsliebling und heutigen Weltstar bei Real Madrid, soll nun in dessen Fußstapfen treten. Doch gerade dieser Umstand macht die Personalie zu einem zweischneidigen Schwert – und bietet reichlich Anlass zur Kritik.
Jon Spencer, Donnerstag, 12. Juni, 20.00 Uhr, Bumann & Sohn, Köln

NRW: Islamisten in NRW missionieren wieder offensiver…KStA
NRW: Schulen erhalten mehr Unterstützung im Kampf gegen Extremismus…RP
NRW: Günther Uecker ist tot…FAZ

Jens Spahn ist kein schlechter Politiker. Er ist einfach ein verdammt berechnender. Einer, der die Klaviatur der Selbstinszenierung so virtuos beherrscht, dass man fast vergisst, wie dünn die inhaltliche Substanz dahinter oft ist. In den letzten fünf Jahren hat CDU-Mann Spahn weniger Politik gemacht als Politik gespielt – und dabei vor allem sich selbst in Szene gesetzt.

Im Mittelmeer haben sich unfassbare Szenen abgespielt, die die Weltpolitik sprachlos zurücklassen. Die mutige Friedensaktivistin, Greta Thunberg, wurde gestern bei ihrer heroischen Mission auf dem Weg nach Gaza von der israelischen Armee abgefangen und nach Israel gebracht. Online-Experten sprachen sogar davon, Thunberg sei verschleppt oder gekidnapped worden. Ähnlich äußerte sich Thunberg, die während der gesamten Zeit weiter ihre Social Media Kanäle bespielen durfte.

Die politische Gewalt und Angriffe auf Sicherheitskräfte nehmen zu. Innenminister Dobrindt will die Bundespolizei deshalb mit Tasern ausstatten. Die Kritik daran ist absurd und zeigt ein gefährliches Misstrauen in den Staat und sein Gewaltmonopol – von links wie rechts.
Exzesse wie derzeit in Los Angeles gibt es hierzulande zum Glück nicht. Dort gehen von Präsident Trump entsandte schwerbewaffnete Nationalgardisten brutal gegen Randalierer vor, die gegen seine Abschiebepolitik protestieren. Die Straßenschlachten, die es auch schon früher in US-Städten gab, etwa im Zuge der Black-Live-Matters-Bewegung, haben ihre Ursache auch darin, dass in den USA die Neigung zur Gewalt sowohl bei den Sicherheitskräften als auch bei den Bürgern im Alltag extrem hoch ist. In Deutschland von massiver Polizeigewalt zu reden, wie es jüngst die Co-Vorsitzende der Grünen-Jugend durch ein T-Shirt tat, ist dagegen Unsinn. Vielmehr nehmen die Angriffe auf Polizisten und Rettungskräfte zu. Womit sollen sie sich wehren – mit guten Worten und Wattebäuchen?