
Die Flüchtlingsthematik steht in Deutschland derzeit wieder im Fokus der Berichterstattung. Auf dem Oranienplatz in Berlin Kreuzberg harren Flüchtlinge und Aktivisten immer noch im Protest-Camp aus. Im Ostberliner Bezirk Hellersdorf macht eine „Bürgerinitiative“ Stimmung gegen ein neues Flüchtlingsheim. Und im Ruhrgebiet wird vor allem um die Anerkennung von Sinti und Roma gekämpft. Oder dagegen.
Schon nach drei Tagen haben 4500 Menschen auf „gefällt mir“ geklickt. Damit hat die Facebook-Seite von „Hellersdorf hilft Asylbewerbern“ bereits jetzt 3000 Facebook-Fans mehr als die Seite der „Bürgerinitiative Marzahn-Hellersdorf“, (BMH) die in manchen Medien als „NPD-Tarnorganisation“ bezeichnet wird. In der BMH sammeln sich Anwohner, die gegen ein geplantes Asylbewerberheim in dem Bezirk polemisieren. Dumpfrechte Sprüche, flankiert von der örtlichen NPD, sind an der Tagesordnung.
Unter dem Motto „Heim ins Reich“ „Nein zum Heim“ wird dann schonmal spekuliert, was eigentlich aus dem Heim würde, wenn es einem Brand zum Opfer fiele. Und auf einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung zu den Plänen wurden T-Shirts gesichtet, auf denen unmissverständlich das Datum der Pogrome von Rostock-Lichtenhagen prangt. Nazis, versichert der Bürgermob, seien sie nicht.
Dass die BMH im Internet, gemessen an den Facebook-Likes, momentan den Kürzeren zieht, ist einerseits erfreulich



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