Streit um Trans: Was autoritäre Aktivisten aus dem öffentlichen Diskurs verbannen wollen

Schild, das während des Vortrags hochgehalten wurde, Foto: Till Randolf Amelung Lizenz: Copyright

 

Dieser Vortrag wurde öffentlich am 21. Oktober 2025 im Rahmen eines Seminars auf Englisch an der Leuphana Universität Lüneburg gehalten. Im Vorfeld machten transaktivistische und queerfeministische Gruppen dagegen mobil – der Vorwurf lautete, ich würde wiederholt transfeindliche Positionen vertreten und Pseudowissenschaft verbreiten. Die Veranstaltung wurde schließlich massiv von einer Gruppe Aktivisten gestört, die immer wieder verächtlich lachten und dazwischenbrüllten. Ein geordneter Vortrag war so nicht möglich.

Nachdem am diesjährigen internationalen Frauentag in Hamburg ein queerfeministischer Mob nun auch Alice Schwarzer von der Bühne vertreiben wollte, ist es an der Zeit sichtbar zu machen, was diese Aktivisten mit autoritären Mitteln aus dem öffentlichen Diskurs verbannen wollen. Daher mache ich das Transkript meines Vortrags nun in deutscher Übersetzung öffentlich zugänglich. Von unserem Gastautor Till Randolf Amelung

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Schalke, der VAR und das große Schneckenrennen in der 2. Liga

Auf Schalke ging es am Sonntag einmal wieder turbulent zu. Foto: Michael Kamps

Wer in den vergangenen Wochen einen Beweis dafür gesucht hat, dass die 2. Bundesliga in dieser Saison ein einziges großes Schneckenrennen ist, der wurde am 26. Spieltag an diesem Wochenende bestens bedient. Keiner aus den Top sechs gewann sein Spiel. Niemand nutzt die Chance, sich entscheidend abzusetzen. Stattdessen stolpern sie alle gleichzeitig – mal elegant, mal spektakulär.

Und mittendrin natürlich der FC Schalke 04. Ein Verein, der es seit Jahren schafft, sportliche Dramen mit einer gewissen theatralischen Wucht zu inszenieren. Beim 2:2 gegen Hannover 96 lieferte Schalke die perfekte Zusammenfassung dieser absurden Liga: dominant, führend, dann dezimiert, schließlich in letzter Sekunde bestraft.

Oder anders gesagt: Zweite Liga in Reinform.

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Popp nach Dortmund – PR-Coup oder der Beginn einer echten Fußballgeschichte?

Das Stadion in Dortmund im Februar 2025. Foto: Robin Patzwaldt

Während sich der Männerfußball am Samstag wieder einmal in gewohnter Lautstärke um sich selbst drehte, schob sich plötzlich eine Nachricht in die Schlagzeilen, mit der wohl kaum jemand gerechnet hatte: Alexandra Popp wechselt zu Borussia Dortmund. Und zwar nicht zu irgendeinem ambitionierten Frauen-Bundesligisten – sondern zu einem Team, das aktuell noch in der Regionalliga herumturnt. Drittklassig.

Das ist ungefähr so, als würde plötzlich ein ehemaliger Champions-League-Sieger beschließen, seine Karriere in der Kreisliga zu beenden – nur mit deutlich größerer medialer Begleitung. Denn eines ist dem BVB mit diesem Transfer definitiv gelungen: Ganz Fußball-Deutschland schaut plötzlich auf eine Mannschaft, die bisher eher ein Randdasein fristete.

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Pro-Weidel-Content auf TikTok: Mehrheit der Beiträge stammt aus Nigeria

Alice Weidel auf einem AfD-Parteitag / Foto (Archiv): Olaf Kosinsky, Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE

Mehr als 1.200 TikTok-Accounts haben monatelang systematisch Inhalte zur Unterstützung der AfD-Vorsitzenden Alice Weidel verbreitet. Zusammen kommen sie auf über drei Millionen Follower und mehr als 30 Millionen Likes. Das zeigt eine Analyse der Organisation Reset Tech – und sie wirft Fragen über mögliche koordinierte Einflusskampagnen auf.

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Behörden schauen weg, weil sie Angst haben, als rassistisch oder islamfeindlich zu gelten

Mural in Neukölln Foto: Neuköllner Lizenz: Neuköllner Lizenz: CC BY-SA 4.0


Ein 16-jähriges kurdisches Mädchen wird in einem Berliner Jugendzentrum vergewaltigt, erpresst, erneut vergewaltigt – diesmal von neun Tätern gleichzeitig. Das Jugendamt weiß es. Das Jugendzentrum weiß es. Niemand stellt eine Anzeige. Niemand greift ein. Die Täter kommen wieder. Das Mädchen auch – weil es erpresst wird. Von unserem Gastautor Tobias Huch.

Es war November 2025, als eine 16-Jährige im Garten eines Jugendzentrums in Neukölln von einem arabischstämmigen 17-Jährigen vergewaltigt wurde. Der Täter filmte die Tat. Dann erpresste er das Mädchen – laut Bild-Bericht: „Ich will dich hier jeden Montag sehen – sonst schicke ich das deinen Eltern.” Klassische Täterlogik. Scham als Waffe. Schweigen als Preis.

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Hendrik Wüst drängt auf wirksamen Kinderschutz vor sozialen Medien

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst, CDU (Foto: Roland W. Waniek)

Der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst (CDU), drängt in der Debatte um ein mögliches Social-Media-Verbot für Kinder auf rasche Entscheidungen. Der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ sagte Wüst: „Das Thema wurde in den letzten Wochen sehr grundsätzlich diskutiert, wir müssen jetzt schnell handlungsfähig werden, um unsere Kinder besser zu

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