Überall Schadenfreude: Der FC Bayern München leidet unter dem Fluch der eigenen guten Tat

Am Stadion in München. Foto: Robin Patzwaldt

Profifußball ist, zuletzt auch bedingt durch die Corona-Pandemie und den Ukraine-Krieg, hierzulande inzwischen mächtig in den Hintergrund geraten. Auch hier bei uns im Blog der Ruhrbarone. Es gibt jedoch Tage, da spürt man die große Fußball-Leidenschaft in dieser Region noch immer. Und das sogar, wenn gar kein Revier-Klub beteiligt war bzw. ist.

Heute ist es wieder einmal so weit. Alleine beim üblichen Stadtgang wurde ich von Mitmenschen etliche Male auf ein Spiel im UEFA Champions League-Viertelfinale hin angesprochen. Von der Überflutung meiner Timeline in den Sozialen Medien einmal gar nicht zu reden.

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Energieversorgung: Habeck muss sich ehrlich machen

Robert Habeck Foto: rawpic@protonmail.com Lizenz: CC BY-SA 4.0


Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat viele Ideen, wie er die Energieversorgung sichern will. Leider werden sie alle nicht ausreichen, um die Bürger und Unternehmer in den kommenden Jahren mit Strom und Gas zu versorgen.   

Die erneuerbaren Energien sollen massiv ausgebaut werden, die Großbagger weiter Braunkohle abbauen und wenn es hart auf hart kommt, will Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck die Energieversorger enteignen.

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Steinmeier und die Russlandpolitik der SPD – Selenskyj verdient einen Orden für seine Ehrlichkeit

Wolodymyr Oleksandrowytsch Selenskyj Foto: President Of Ukraine from Україна Lizenz: CC0


Gestern geschah etwas, was in der Welt der Diplomatie eigentlich als unmöglich galt: Das Staatsoberhaupt der Bundesrepublik Deutschland ist auf internationalem Parkett unerwünscht. Es sollte nicht lange dauern, bis das Deutschgetümmel-Rudel bei Social Media ein Urteil gefällt hatte: „Alles wollen die von uns, aber den Bundespräsidenten nicht? Diese undankbaren Rüpel!“

Nichts ist weniger zutreffend. Wolodymyr Selenskyj verdient einen Orden für sein Verhalten und die Ehrlichkeit, endlich auszusprechen, was weltweit unzählige Staaten denken:

Deutschland nervt. Der deutsche Moralismus und das galoppierende Maß an staatlicher Verantwortungslosigkeit nerven. Allen voran: Die historisch putintreue SPD.

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Unterschiede zwischen Wählern mit und ohne Migrationshintergrund verringern sich

Wahlplakate zur Bundestagswahl 2021 Foto: Rufus46 Lizenz: CC BY-SA 3.0

Die Unterschiede im Wahlverhalten Deutscher mit Einwanderungsgeschichte und Deutscher ohne Migrationshintergrund nehmen ab. Zu diesem Ergebnis kommt eine Forschungsgruppe unter der Leitung der Universität Duisburg-Essen. Ihre repräsentative Erhebung fand 2021 im Vorfeld der Bundestagswahl in Duisburg statt.

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Der Ruhrpilot

Antisemitisches Plakat auf einer Gaza-Demonstration in Dortmund

NRW: Das Dunkelfeld des Antisemitismus aufhellen…WZ
NRW:
Inzidenz fällt…BBZ
NRW: Nächster CDU-Politiker soll U-Ausschuss…Ruhr Nachrichten
NRW: Verdi droht mit großem Uniklinik-Streik…WAZ
Ukraine:
Selenskyj lädt Scholz nach Kiew ein…Welt
Ukraine: Biden wirft Putin Völkermord vor…FAZ
Ukraine:
Weitere Luftangriffe auf Mariupol…Zeit
Ukraine:
Verdacht in Mariupol…taz
Ukraine: Furcht vor chemischen Waffen existiert seit Wochen…FAZ
Ukraine: „Unzählige“ Tote in Mariupol…Spiegel
Ukraine: Das russische Spiel mit der „chlorreichen Offensive“…FAZ
Ukraine:
Kalt erwischt in Warschau(€)…Welt
Ukraine: Klitschko kritisiert Ausladung von Steinmeier…Bild
Ukraine:
Steinmeier büßt für die deutsche Russlandpolitik…FAZ
Ukraine:
Steinmeier unerwünscht – zu Recht(€)…NZZ
Ukraine: In Kiew nicht erwünscht…taz
Ukraine: USA setzen Scholz noch stärker unter Druck…Welt
Ukraine: Selenskyj will Medwedtschuk austauschen…FAZ
Debatte:
Die neue deutsche Selbstverknechtung(€)…Welt
Debatte: Deutsche wollen nicht frieren für die Freiheit…FAZ
Debatte:
„Diese besondere Lage erfordert auch besondere Ausgaben“(€)…Cicero
Debatte: Und wenn das Gas nicht mehr für alle reicht, Herr Müller?(€)…Zeit
Debatte:
Habeck treibt Vorbereitungen für Krisenfall voran…Welt
Debatte: Floskeln gegen den Krieg…Zeit
Debatte:
Dieser Krieg wird uns teuer zu stehen kommen(€)…NZZ
Debatte: Die Wohlstands-Wanderung(€)…Welt
Debatte: Rucksacksystem mit Goldrand…Jungle World
Debatte: Die entrückten Grünen…FAZ
Debatte:
Die Problemzone heißt SPD(€)…Cicero
Debatte:
Die Diversitätslüge(€)…Welt
Corona: COVID-19-Dashboard…RKI
Corona: 
Coronavirus-Outbreak…Worldometer
Corona: Der tödlichste Omikron-Tag…Welt
Corona: Sieben-Tage-Inzidenz auf 1044,7 gesunken…Spiegel
Corona: Was die Strategen von der Post-Omikron-Welt erwarten…FAZ
Ruhrgebiet: Geringes Einkommen in Revierstädten(€)…Ruhr Nachrichten
Ruhrgebiet: Dritter Tag  der Trinkhallen(€)…WAZ
Bochum: Die Älteste-bermuda-Kneipe ist wieder am Start(€)…WAZ
Bochum: Hochleistungsrechner soll Forschung voranbringen…WAZ
Dortmund: Null-Toleranz bei Antisemitismus im ÖPNV…Nordstadtblogger
Dortmund: Prozess gegen Nazis wegen Kirchenbesetzung…Bild
Dortmund: Verfassungsschutz beobachtet mehrere islamistische Gruppen(€)…RN
Duisburg: Duisburger verdienen deutschlandweit am zweitwenigsten…WAZ
Duisburg: Museum Küppersmühle rückt Sigmar Polke ins Licht(€)…WAZ
Essen: CDU und Grüne beklagen Zerstörungen an Wahlplakaten…WAZ
Essen: Tierärzte impfen kostenlos ukrainische Hunde…WAZ

Frankreich ist immer eine Reise wert – nicht nur für die Grünen

Jan Heinisch Foto: Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW Lizenz: CC BY-SA 4.0

Jan Heinisch, NRW Staatssekretär und stellvertretender CDU Vorsitzender, hat sich auf seiner Facebook-Seite wortstark über die Anne Spiegel geäußert. Er forderte, die Frankreichurlauberin auf, die gleichen Maßstäbe anzuwenden, wie sie von der Mallorca Urlauberin und CDU Umweltministerin Ursula Heinen auch gefordert wurden. Jetzt kommt Dank der WAZ raus: Jan Heinisch teilt mit Spiegel die Liebe zu Frankreich und war während der Flutkatastrophe dort auch im Urlaub. Wendet er auf sich jetzt auch die gleichen Maßstäbe an, fragt sich unser Gastautor Gert Bardusch.

Urlaubsreisen von Politikern sind gerade wieder ins verstärkte Interesse der Öffentlichkeit gekommen. Die bündnis-grüne Familienministerin Anne Spiegel musste wegen ihres Frankreich Urlaubs, den sie zehn Tage nach der Flutkatastrophe im Ahrtal mit ihrer Familie machte,

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Keine Steinmeier-Show in Kiew: Die Ukraine braucht keine „starken Zeichen“, sondern schwere Waffen

Vladimir Putin and Frank-Walter Steinmeier Foto: Kremlin.ru Lizenz: CC-BY 4.0


Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wollte nach Kiew reisen. Aber der ukrainische Präsident  Wolodymyr Selenskyj  wollte nicht Kulisse einer Steinmeier-Show werden.

Gemeinsam mit dem polnischen Präsidenten Andrzej Duda und den Staatschefs der baltischen Staaten Litauen, Lettland und Estland wollte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nach Kiew reisen um „um dort ein starkes Zeichen gemeinsamer europäischer Solidarität mit der Ukraine zu senden und zu setzen“. Doch nach einem Bericht der Bild-Zeitung lehnte der

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Documenta: „BDS ist eine breite und vielschichtige Bewegung“

Ruru-Haus der Documenta in Kassel Foto Jonas Dörge

Documenta-Generaldirektorin Sabine Schormann hat sich gegenüber der Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen zu Details der angekündigten Gesprächsreihe zu Antisemitismus und Rassismus und der BDS-Kampagne geäußert.

In gut zwei Monaten beginnt in Kassel die Documenta 15. Sie gilt als eine der international wichtigsten Kunstausstellungen. In diesem Jahr sorgte sie schon lange bevor die ersten Kunstsinnigen sich der Stadt an den Gestaden der Fulda näherten für Aufmerksamkeit: Ein Beitrag des Bündnis gegen Antisemitismus Kassel, der auch in diesem Blog veröffentlicht wurde, belegte die Nähe mehrere Documenta-Künstler zur antisemitischen BDS-Kampagne, deren Ziel die Vernichtung Israels ist. Nach den Konflikten um die Ruhrtriennale traf die Szene der postmoderne Subventionskultur, in der glühende Israelkritik teilweise zum guten Ton

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Der Rücktritt von Anne Spiegel war unumgänglich – „menschliche Überforderung“ zählt nicht

Anne Spiegel Foto: Sven Teschke Lizenz: CC BY-SA 3.0 de

Der persönliche Druck durch den Schlaganfall des Ehemannes und die Belastung durch die Kinder steht außer Frage, darüber hat auch niemand zu urteilen. Auch die vier Wochen Urlaub: keine Rechtfertigung notwendig.

Es geht um den Zeitpunkt und die Kommunikation. Sie hatte während des Hochwassers das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität in Rheinland-Pfalz inne. Es war die Verantwortung ihres Ministeriums, dass nicht gewarnt wurde, dass ganz offenkundig nichts getan wurde, um Menschenleben durch Prävention zu retten.

134 Menschen sind tot.

Für die fatale und am Ende tödliche Fehleinschätzung trägt das Ministerium erhebliche

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Die Angst vor der Freiheit nach dem Abi

Gymnasium in Gladbeck Foto: Ziko-C Lizenz: CC BY-SA 3.0

Pandemie und Krieg: Viele Abiturienten sind verunsichert. Knapp die Hälfte weiß sogar noch nicht, was sie nach ihrem Abschluss machen will. Im Interview erklärt die Buchautorin und Wissenschaftsjournalistin Ulrike Bartholomäus, woran das liegt und wie Familie und Freunde helfen können.

Ruhrbarone: Ende April starten in NRW die Abiturprüfungen. Viele junge Leute sind orientierungslos, wissen nicht, wie es nach der Schule weitergehen soll. Hat die Pandemie die Orientierungslosigkeit nach der Schule verstärkt?

Ulrike Bartholomäus: In jedem Fall. Die gesellschaftliche Unsicherheit hält nun schon über zwei Jahre an, Jugendliche konnten sich weniger auf sich und ihre Prüfungen konzentrieren, sondern mussten sich stets den äußeren Gegebenheiten anpassen, Lockdown, Home Schooling, jetzt auch noch der Krieg in der Ukraine. Das belastet. 46 Prozent aller Abgänger haben keinen Plan, was sie in Zukunft machen wollen. Das hat verschiedene Ursachen. Die Jugendlichen wissen nicht, was sie auszeichnet, was sie können, wer sie sind. Sie sind ja auch aufgrund verkürzter Schulzeiten und dem Wegfall von Wehr- und Zivildienst noch sehr jung. Viele haben auch Angst, sich falsch zu entscheiden. Andere wissen genau, was sie machen wollen, zum Beispiel Medizin oder Psychologie studieren, aber ihnen fehlt die Voraussetzung, etwa der entsprechende Abischnitt. Jetzt erst wird ihnen klar, dass es besser gewesen wäre, in der Oberstufe nicht Netflix bis zum Pupillenstillstand zu schauen, sondern ein wenig mehr auf das Ziel hinzuarbeiten.

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