Der krasse Stimmungsumschwung auf Schalke stimmt nachdenklich

Auf Schalke. Archiv-Foto: Michael Kamps

Der FC Schalke 04 gewann am Ostersonntag das Top-Spiel der 2. Liga bei Darmstadt 98 mit 5:2. Es war eine überzeugende Leistung der Gelsenkirchener, die durch diesen Sieg die Tabellenspitze des Unterhauses verteidigten und vier Spieltage vor Saisonende damit sehr gute Karten im Aufstiegsrennen haben.

Noch beeindruckender als die Darbietungen der Mannschaft auf dem Rasen, war die Stimmung im Schalker-Fanblock. Ausgelassene Feierlichkeiten der Anhängerschaft gemeinsam mit der Mannschaft ließen nach Spielende selbst das Herz neutraler Fußballfreunde schneller schlagen.

So etwas gefällt natürlich allen Fußballromantikern, die in der Lage sind den unverändert bedrohlichen Corona-Hintergrund dabei einmal für wenige Augenblicke auszublenden, und zeigt, wie schön Fußball selbst im Jahre 2022, wo der ausufernde Kommerz in der Branche immer dominanter zu werden scheint, noch sein kann.

Und doch stimmten diese tollen Bilder und Töne einen als Fußballfreund auch nachdenklich.

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Ostermarsch-Ruhr: „Steuern wir auf ein Klima zu, das an Nazi-Kampagnen mit dem Motto „Kauft nicht bei Juden“ erinnert?“

Putins 5. Kolonne war gestern in Bochum Foto: Kremlin.ru Lizenz: CC-BY 4.0

Nachdem Peter Ansmann und John Smith am Samstag von den Ostermärschen in Duisburg und Bielefeld berichtet haben, nutzte ich den gestrigen Ostersonntag, um einen Artikel über die SPD zu schreiben. Die meisten Sozialdemokraten lassen ja lieber die Ukrainer verrecken, als ihnen die dringend benötigten schweren Waffen zu liefern. Die Ostermarsch-Kundgebung in der

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StandWithUkraine: BVB-Benefizspiel gegen Dynamo Kiew


Borussia Dortmund wird am 26. April  gegen den ukrainischen Topklub Dynamo Kiew für den guten Zweck spielen.

Hinter diesem Thema müssen gegenwärtig alle anderen zurückstehen: Der völkerrechtswidrige Angriffskrieg Russlands in der Ukraine hat binnen weniger Wochen Tausende Opfer gefordert. Unzählige Menschen haben ihre Heimat verloren, Millionen sind auf der Flucht. Borussia Dortmund ist es ein Anliegen zu helfen und zumindest einen kleinen Beitrag zur Unterstützung der Ukrainer zu leisten. Aus diesem Grund wird der BVB am 26. April im Signal Iduna Park

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Der Ruhrpilot

Kirchenglocken (Symbolbild) Foto: Ken Heaton Lizenz: CC BY-SA 4.0

Ruhrgebiet: AfD zeigt Kirchengemeinden wegen Glockengeläut an…FAZ
Ukraine:
„Aktuell reicht das, was die Ukrainer haben, nicht aus“(€)…Welt
Ukraine: „Mariupol existiert nicht mehr“…FAZ
Ukraine:
„Verzögerungen bei Waffenlieferungen kosten Leben“…Spiegel
Ukraine: „Bis zum Ende kämpfen“…Zeit
Ukraine:
In Mariupol sollen sich auch viele Zivilisten verschanzt haben…FAZ
Ukraine:
„Irgendwann werden wir die Blockade durchbrechen können“(€)…Spiegel
Ukraine: Charkiw wird zum neuen Zentrum des Bombenterrors…Welt
Ukraine: Neben dem Bombenkrater wird Essen gereicht…Bild
Ukraine:
„Ich fühle mich von den europäischen Ländern betrogen“(€)…Zeit
Ukraine:
Dieser Krieg ist der Anfang vom Ende der russischen Imperiums(€)…NZZ
Ukraine: Mehr als 1.100 Mediziner melden sich für Einsatz…Zeit
Ukraine:
Kiew hat Fragebogen für EU-Mitgliedschaft ausgefüllt…Welt
Ukraine: „Der Westen nimmt sich wichtiger, als er noch ist“(€)…Zeit
Debatte:
Die SPD muss sich von ihrer Entspannungspolitik verabschieden…Welt
Debatte: IS sieht Ukrainekrieg als „Gelegenheit“ für Anschläge in Europa…FAZ
Debatte: Diktaturen können verdammt zäh sein(€)…Zeit
Debatte: Russland und seine Kriegsverbrechen(€)…Cicero
Debatte: „Russland produziert Idioten, die aus Spaß töten“(€)…Welt
Debatte: Warum ich leider Recht behalten habe(€)…Cicero
Debatte: Nur gegen die Nato reicht nicht…taz
Debatte: „Festung Europa“ – Risiko für Deutschland(€)…Welt
Debatte: Japans historischer Stromverzicht ein Vorbild für Deutschland?(€)…FAZ
Debatte: Wohnungsbau könnte nächstes Jahr massiv einbrechen…Spiegel
Debatte: Der Staat ist nicht ausreichend geschützt!…Bild
Debatte: Generation Perfekt(€)…FAZ
Debatte: „Wo ist deine Wut geblieben?“…taz
Debatte: Sich selbst überlassen…Jungle World
Corona: COVID-19-Dashboard…RKI
Corona: 
Coronavirus-Outbreak…Worldometer
Corona: Inzidenz sinkt auf knapp über 800…FAZ
Corona: RKI registriert 20.482 Neuinfektionen…Spiegel
Ruhrgebiet: Die Rollenspieler aus dem Ruhrpott(€)…Zeit
Bochum:
Traumwetter beschert-Osterkirmes erfolgreichen Start(€)…WAZ
Bochum: Diese Kandidaten wollen in den Landtag…WAZ
Dortmund: „Jetzt oder nie, sonst kommen wir nicht lebend raus“(€)…RN
Dortmund: Wie ein Lehrer seine Nazi-Vergangenheit vertuschte(€)…RN
Duisburg: Freibad Wolfssee öffnet an Ostern spontan…WAZ
Duisburg: Grillo will neuen Spaltofen für Schwefeldioxid…WAZ
Essen: Wie ein Essener in die Obdachlosigkeit rutschte…WAZ
Essen: Billig-Discounter folgt auf den Bio-Supermarkt…WAZ

Die SPD, die Macht und das schlechte Gewissen


Die SPD scheut sich vor dem Bruch mit Russland. Verbissen hält sie an überholten Positionen fest und setzt sich selbst und Deutschland damit zunehmend ins Abseits.

Während die letzten Verteidiger Mariupols ihre von der russischen Armee weitgehend vernichtete Stadt verteidigen, die CIA davor warnt, Russland könne im Krieg gegen die Ukraine auch Atomwaffen einsetzen und fast täglich neue Berichte über Verbrechen an der ukrainische Zivilbevölkerung bekannt werden, schreibt der ehemalige SPD-Vorsitzende und Kurzzeit-Außenminister Sigmar Gabriel im Spiegel einen Artikel.  Gabriel geht es nur am Rande um die russischen Verbrechen in der Ukraine, die Bedrohung von Staaten wie Schweden und Finnland oder die Fehler der von den Sozialdemokraten gestalteten oder mitgetragenen Russlandpolitik Deutschlands, sondern um den Umgang des ukrainischen Botschafters Andrij Melnyk. Nach

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Die postkoloniale Drehtür (I): Natan Sznaider über eine deutsche Debatte

Revolving door 2014 by Hernán Piñera (CC BY-SA 2.0 auf 3.2-Format zugeschnitten)

Im Mai wird die Documenta diskutieren. Über den russischen Krieg? Über Israel. Eingeladen ist  –  neben manchem BDS-Versteher  –  auch Natan Sznaider, ihn erstaunt seit langem „die Leichtigkeit“, mit der Israel „als weiße, europäische Kolonialmacht“ gelabelt wird. In seinem jüngsten Buch zeichnet der israelische Soziologe die Gedankengleise nach, die zu sehr verschiedenen Beschreibungen des jüdischen Staates führen: Ist Israel, diese Gesellschaft aus Flüchtlingen aller Länder, „ein Projekt der Emanzipation oder ein kolonialistisches Projekt? Kann es beides gleichzeitig sein?“  –  Teil 1 einer Sznaider-Lese, es treten auf Alfred Dreyfus und Albert Memmi, Claude Lanzmann und Frantz Fanon, Achille Mbembe und Karl Mannheim und natürlich Hannah Arendt.

„Fluchtpunkte der Erinnerung“ hat Sznaider, Professor für Soziologie am Academic College in Tel Aviv, sein Buch betitelt, es beginnt mit dem Satz „Bis Mitte März 2020 war in Deutschland die Welt der Kultur noch in Ordnung“, dann erschien ein Beitrag auf diesem Blog: Die Intendantin der Ruhrtriennale, Stefanie Carp, hatte in einem dritten Anlauf versucht, BDS-Promoter auf ihre Bühne zu laden, diesmal den Historiker Achille Mbembe. Auf diese Weise kam zwar nicht BDS, die internationale Kampagne für die Denunziation von Demokratie, auf die große Bühne, wohl aber eine Debatte „über die Gegenwart von Holocaust und Kolonialismus“, so der Untertitel von Sznaiders Buch.

Aufgewachsen ist Sznaider als Staatenloser im Badischen, mit 20 Jahren ist er „aus Deutschland weg“, schon deshalb ist sein Blick auf die deutsche Debatte „der Blick des Fremden, des gleichzeitig dazu- und nicht dazugehörenden Menschen“.

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Fritz-Hüser-Institut: Projekt zur Bergbauliteratur nach fünf Jahren beendet

Bergarbeiter Foto: Erich Grisar Lizenz: Stadtarchiv Dortmund/Copyright


Das von der RAG-Stiftung geförderte Drittmittelprojekt „Steinkohlenbergbau in der Literatur“ im Fritz-Hüser-Institut ist jetzt abgeschlossen worden: 5 Jahre, 10 Publikationen, 40 Veranstaltungen.

Begonnen hat alles mit Besuchen in den Archiven und Bibliotheken im Ruhrgebiet, um die literarische Auseinandersetzung mit dem Steinkohlenbergbau der letzten hundert Jahre zu sammeln. Dabei sind schöne Entdeckungen gemacht worden, zum Beispiel die bislang unveröffentlichte Kulturgeschichte der deutschen Bergarbeiter von Walter Köpping. Der Lektor und Literaturwissenschaftler Arnold Maxwill hat unter anderem drei aufwendig gestaltete Anthologien herausgebracht: Lyrik, Prosa, Reportagen. Damit ist das literarische Gedächtnis des Bergbaus gesichert.

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Der Ruhrpilot

Rainer Maria Kardinal Woelki ist Erzbischof der römisch-katholischen Erzdiözese Köln Foto: Erzbistum Köln/Diart Lizenz: CC BY-SA 4.0

NRW: Spielschulden aus Topf für Missbrauchsopfer gezahlt…Welt
NRW: Kritik an Kardinal Woelki nach Tilgung von Spielschulden…Zeit
NRW:
Das Erzbistum Köln ist nicht mehr bei Trost(€)…Welt
NRW: SPD laut Umfrage in NRW knapp vor der CDU…RP Online
NRW:
Mehr als 5000 Fälle von gefälschten Impfpässen…Bild
NRW:
Für Polizeihunde gibt es jetzt spezielle Erste-Hilfe-Sets…FAZ
Ukraine:
Endkampf um Mariupol(€)…Welt
Ukraine: Russisches Ultimatum an eingekesselte Verteidiger von Mariupol…FAZ
Ukraine:
Selenskyj droht Russland mit „Schlussstrich“ der Friedensverhandlungen…Spiegel
Ukraine: „Sie haben alles für einen Durchbruch vorbereitet“…FAZ
Ukraine:
Scholz stellt eine Milliarde Euro zur Verfügung – niemand weiß, wofür…Welt
Ukraine: Moskau übt Vergeltung für die Versenkung seines Flaggschiffs(€)…NZZ
Ukraine: Sie nennen sie die Deutschen…Zeit
Ukraine:
Erinnerung endgültig auslöschen…taz
Ukraine: „Wir werden nie zulassen, dass Fremde unser Territorium beherrschen“(€)…Zeit
Ukraine:
Hingerichtet, weil er den falschen Namen hatte?…Bild
Ukraine:
„Es war die schlimmste Angst meines Lebens“…FAZ
Debatte:
Wir sollten uns von Putin nicht einschüchtern lassen(€)…Welt
Debatte: Frohe Ostern gibt es nicht…FAZ
Debatte:
Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Frank-Walters(€)…Welt
Debatte: Die Rückkehr der Putinversteher(€)…Cicero
Debatte: „Das war eine Verkennung der Lage“…taz
Debatte: Habeck nennt Pazifismus einen „fernen Traum“…Spiegel
Debatte: Muss man sich wieder schämen, Deutscher zu sein?(€)…Welt
Debatte: „Dieser Pazifismus ist ein Verbrechen“(€)…NZZ
Debatte: Die „Nopology“ greift um sich(€)…Welt
Debatte: Es wird schwieriger…Zeit
Debatte: Ein Wohnsitz, keine Heimat…taz
Debatte: Per du mit dem Minister…Jungle World
Corona: COVID-19-Dashboard…RKI
Corona: 
Coronavirus-Outbreak…Worldometer
Corona: RKI meldet deutlich weniger Ansteckungen als vor einer Woche...Zeit
Corona: Lauterbach warnt vor neuen Omikron-Varianten…FAZ
Corona: Lauterbach rechnet im Spetember mit Omikron-Impfstoff…Zeit
Ruhrgebiet: Der ungekrönte König der Bergleute(€)…WAZ
Ruhrgebiet: Kulturerbe Brieftaubenzucht(€)…WAZ
Bochum: Stammzellenspender gesucht…WAZ
Bochum: Ruhr International plant großes Comeback(€)…WAZ
Dortmund: Gedenkveranstaltung an Opfer der Nazi-Verbrechen…NB
Dortmund: So klingt die neue Orgel in St. Reinoldi(€)…Ruhr Nachrichten
Dortmund: „Wir beten, dass die Polizei nicht da ist“(€)…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Echt…schlecht vermarktet(€)…WAZ
Duisburg: Street Food Festival an Ostern(€)…WAZ
Essen: Stadt vergab Tickets auch an Nicht-Mitarbeiter…WAZ
Essen: Markt mit seltenen Pflanzen startet wieder…WAZ

Ostermarsch-Teilnehmer in Duisburg einig mit Putin: „Keine Waffen in die Ukraine“

Kategorie "Events aus der Hölle": Der Ostermarsch 2022 in Duisburg; Foto: Peter Ansmann
Kategorie „Events aus der Hölle“: Der Ostermarsch 2022 in Duisburg; Foto: Peter Ansmann

Heute fanden sich in Duisburg wieder Anhänger der selbsternannten „Friedensbewegung“ zusammen. Der Verfassungsschutz hatte im Vorfeld dieser Events vor einer Vereinnahmung durch Putin-Freunde gewarnt. In dieser Hinsicht Entwarnung für Duisburg: Putins Propaganda funktioniert subtiler. Der Angriffskrieg Russlands wurde verurteilt, der Ukraine aber indirekt das Recht auf Verteidigung abgesprochen.

Wie jedes Jahr, trafen sich hier – im schönen Duisburg – neben den üblichen Verdächtigen von DKP, MLPD und anderen obskuren Grüppchen auch Vertreter des DGB und der Falken: Um für den Frieden und eine schönere Welt zu demonstrieren. Das alte Feindbild, böser Westen, hat sich trotz des aktuellen Krieges in Europa nicht verändert:

Putins „imperialistischer Angriffskrieg“ wurde verurteilt, um im gleichen Atemzug auf die sinistren Friedensmissionen der NATO hinzuweisen. Transparente mit Aufschriften wie „NATO: North Atlantic Terror Organisation“ und „Abrüsten statt Aufrüsten: Frieden mit Russland“ fehlten allerdings bei diesem Ostermarsch.

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