Dortmund: Die Tierschutzorganisation ‚Peta‘ pfeifft auf alte Ruhrpotttradition

Eine Stadttaube. Quelle: Wikipedia, Lizenz: gemeinfrei

Tiere emotionalisieren die Menschen immer. Kürzlich haben wir das auch hier bei uns im Blog der Ruhrbarone wieder festgestellt, als ich in einem Beitrag die meiner Meinung nach völlig aus dem Ruder gelaufene Trauer um die in der Silvesternacht verbrannten Affen im Krefelder Zoo thematisiert und zur Diskussion habe, der Beitrag überdurchschnittlich häufig in den verschiedenen Netzwerken leidenschaftlich diskutiert wurde.

Diese Tatsache ist auch der Tierschutzorganisation ‚Peta‘ seit Jahren wohl bekannt. Genauer gesagt setzt diese durch umstrittene Aktionen bekannt gewordene Gruppe genau auf diesen Effekt. Auch heute wieder, wo die Deutsche Brieftaubenausstellung tausende Züchter und Taubenfreunde nach Dortmund lockt.

In den Westfalenhallen begann um 8.30 Uhr die Brieftaubenausstellung des Verbands Deutscher Brieftaubenzüchter. Und die Tierschützer von PETA rufen zum Protest dagegen auf.

Protest gegen eine alte Ruhrgebietstradition, die über Jahrzehnte ein gutes Stück Revier ausgemacht hat und bis heute noch immer ausmacht. Da sind Debatten natürlich einmal mehr vorprogrammiert.

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Durch den Haaland-Transfer droht der BVB endgültig zum Durchlauferhitzer zu werden

Zufriedene Gesichter in Dortmund. Foto: BVB

Es war auf den ersten Blick eine sehr gute Nachricht für alle Beteiligten, als der BVB am Sonntag, kurz vor dem Jahresende, noch die spektakuläre Verpflichtung des norwegischen Sturmtalents Erling Braut Haaland (19) von RB Salzburg bekanntgab.

Haaland war dem Vernehmen nach von etlichen Spitzenklubs umworben, entschied sich am Ende aber dann dafür nach Dortmund zu kommen, die Schwarzgelben ab der Mitte Januar beginnenden Rückrunde der laufenden Saison auf dem Platz zu unterstützen. Schon beim traditionellen Trainingslager in Spanien wird er in ein paar Tagen mit dabei sein.

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Arbeiten bei der Stadt Dortmund? Jobsicherheit geht offenbar bei vielen vor Traumberuf

Das Rathaus in Dortmund.

Der WDR berichtet aktuell von einem wahren Ansturm auf die Ausbildungsstellen bei der Stadt Dortmund. Über 8.000 Bewerbungen seien dort in diesem Jahr eingegangen, was einen neuen Rekord darstellen würde. Zu vergeben sind demnach 362 reale Ausbildungsplätze für das kommende Jahr 2020.

Mich erinnert diese Meldung an den Beginn meiner ganz persönlichen Berufslaufbahn.

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#FavreOut: Auch wer mit dem BVB wieder siegt passt deshalb nicht grundsätzlich besser zum Klub

Lucien Favre (Mitte) in Dortmund. Foto: Robin Patzwaldt

Vor wenigen Wochen stand es vergleichsweise schlecht um den BVB und seinen Trainer Lucien Favre. Zumindest in Anbetracht der hohen Erwartungshaltung, die Mannschaft und Verantwortlichen entgegengebracht wird.

Nach der Vizemeisterschaft in der Vorsaison gab der Verein das Ziel Meisterschaft in der Saison 2019/20 aus. Doch der Saisonstart geriet mäßig. Die Dortmunder Profikicker spielten nicht konstant, vergaben zu viele Punkte leichtfertig. Das Mindestziel Champions League-Qualifikation geriet augenfällig in Gefahr.

Trainer Favre, ohnehin nie ein Liebling der Massen in Dortmund, stand offen in der Kritik. Viele Zeitgenossen forderten bereits seine Ablösung.

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Fußball-Bundesliga: Was wichtiger wäre als eine Fortbildung in Sachen Digitalisierung

Sebastian Kehl. Foto: Robin Patzwaldt

Der sehr geschätzte Kollege Pit Gottschalk kommentiert heute in seinem täglichen Fußballnewsletter ‚Fever Pit’ch‘ eine Reise von gut einem Dutzend Bundesliga-Manager in das Silicon Valley. In Nordkalifornien haben sich hochrangige Fußballfunktionäre aus diesem Lande fortgebildet.

Unter ihnen waren demnach u.a. Stefan Reuter (FC Augsburg), Fredi Bobic (Eintracht Frankfurt), Max Eberl (Gladbach), Simon Rolfes (Leverkusen), Sebastian Kehl (Borussia Dortmund) und auch Markus Krösche (RB Leipzig).

Die von Oliver Bierhoff organisierte Reise beschäftigte sich mit Fragen der Digitalisierung. Die Teilnehmer informierten sich, was ‚Vereine‘ in Nordamerika auf diesem Bereich den hiesigen Organisationen voraushaben, was die Klubs in diesem Bereich noch ‚lernen‘ können. Das war sicherlich eine ganze Menge. Zumindest bei einem Großteil der Klubs.

Gottschalk kommt in seinem Text zu dem Schluss, dass die Nichtteilnehmer (immerhin rund 2/3 der 36 in der DFL vertretenen Profivereine) einen großen Fehler gemacht hätten, da sie diesen seiner Meinung nach sehr wichtigen Bereich nicht als bedeutend genug erkannt hätten. Provokant fragt der ehemalige WAZ-Sportchef „Was kann wichtiger sein als Zukunftsfragen des eigenen Vereins?“

Grundsätzlich mag er damit recht haben. Und doch habe ich mich an dieser Stelle sofort zwei Dinge gefragt

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#FavreOut: Darf ich mir als BVB-Fan eine Niederlage wünschen?

Im Jahre 1978. Foto: privat

Ich bin heute ganz persönlich in einer verzwickten Lage. Erstmals nach über 40 Jahren als leidenschaftlicher BVB-Fan bin ich mir nicht sicher, ob ich meinem Lieblingsverein an diesem Bundesligaspieltag einen Erfolg wünschen soll. Wenn der BVB am Samstagnachmittag in Berlin gegen die gastgebende Hertha antritt, dann könnte eine Niederlage das Aus für Coach Lucien Favre bedeuten, während ein Erfolg in der Hauptstadt womöglich mein ‚Leiden‘ längerfristig zu verlängern droht.

Ich kann mich an keine vergleichbare Situation in meinem ‚Fan-Leben‘ erinnern. Stets war für mich der Erfolg ‚meines‘ Klubs am Wochenende mit das Wichtigste. Es gab sogar einmal Zeiten, in denen ich nach einer Pleite des BVB aus lauter Ärger darüber auf den samstäglichen Disco- oder Kneipenbesuch verzichtet habe.

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Ruhrbarone-Buchtipp: BVB 09 – Die Chronik

Zugegeben, es schreckt einen zunächst ja schon etwas ab, wenn ein Buch ausgerechnet während der umsatzstärksten Tage des Jahres neu auf den Buchmarkt kommt, damit so offensichtlich am großen Weihnachtsgeschäft unbedingt noch ein Stück weit mit partizipieren möchte.

Wenn das vorgelegte Werk aber von Fußball-Koryphäen wie Gregor Schnittker und Dietrich Schulze-Marmeling stammt und sich zudem mit der Vereinsgeschichte des BVB beschäftigt, dann kommen auch wir hier im Blog in unserer kleinen Reihe der Ruhrbarone-Buchtipps daran schlicht nicht vorbei.

Zudem wäre es ehrlich gesagt auch eine Schande, ein Fußball-Buch von solcher Qualität hier auszulassen, nur weil gerade das Weihnachtsgeschäft die Kassen an vielen Stellen im Lande besonders intensiv klingeln lässt.

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Dortmund: Matthias Sammer, bitte übernehmen Sie den Trainerjob beim BVB!

Lucien Favre (Mitte) in Dortmund. Foto: Robin Patzwaldt

Dass Trainer Lucien Favre und der BVB nicht wirklich gut zusammenpassen, das ist nun keine wirklich neue Erkenntnis. Spätestens seit der Saisonvorbereitung, als die Vereinsverantwortlichen ganz offensiv das Ziel Meisterschaft ausriefen, was Favre nicht wirklich gut zu passen schien (was man auch daran erkennen konnte, dass er in einer Umfrage unter den Trainern den FC Bayern als seinen persönlichen Meisterschaftsfavoriten nannte), war es für jedermann zu sehen. Zumindest dann, wenn man es denn zu sehen bereit war.

Seit dem peinlichen 3:3, nach 0:3-Pausenrückstand, am gestrigen Freitag gegen Aufsteiger und Ligazwerg SC Paderborn, dürfte es jetzt auch der Letzte begriffen haben. Weder Fans noch Mannschaft zeigen derzeit ein Bild, das eine weitere, fruchtbare Zusammenarbeit überhaupt noch möglich erscheinen lässt.

Die Dortmunder präsentierten sich auch zwei Wochen nach der peinlichen 0:4-Klatsche bei den Bayern in unverändert desaströser Verfassung.

Was also tun?

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Andreas Hollstein als OB? Eine Bankrotterklärung der Dortmunder CDU

Andreas Hollstein Foto: Superbass Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die Nominierung von Andreas Hollstein zum OB-Kandidaten der CDU zeigt vor allem eins: Die Dortmunder CDU pfeift auf dem letzten Loch.  

Ich gebe zu: Ich war erst einmal sprachlos als ich von der Nachricht hörte: Andreas Hollstein, der Bürgermeister aus Altena, soll für die Dortmunder CDU in den Wahlkampf ziehen? Ein Scherz? Vermutlich kein einziger Beobachter wird diesen Namen auf dem Zettel gehabt haben. Überraschung gelungen! Applaus!

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Der BVB sollte die Länderspielpause für einen Trainerwechsel nutzen

Das Stadion in München. Foto: Robin Patzwaldt

Das war ja wieder einmal eine wahre Lehrstunde für den BVB gestern in München. Mit 0:4 unterlagen die Dortmunder am Samstagabend gegen die Bayern, kassierten damit die nächste hohe Pleite beim Rekordmeister von der Isar.

Trotz der im Vorfeld öffentlich beschworenen, für dieses Spiel als dringend notwendig erkannten richtigen Einstellung, war diese in der Praxis einmal mehr nicht vorhanden. Der BVB blieb gegen die Bayern in fast allen Belangen ein hoffnungslos unterlegener Sparringspartner für die zuvor ebenfalls häufig enttäuschenden Münchener, fungierte so als idealer Aufbaugegner für die Süddeutschen.

Wie kann das sein? Was braucht die Truppe denn noch, damit sie erkennt, dass es einen Spitzenplatz in der Fußball-Bundesliga nicht mit halber Kraft gibt?

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