Phoenix des Lumières färbt Dortmund bunt wie nie

Zu Besuch bei Phoenix des Lumiere in Dortmund im September 2026. Foto(s): Robin Patzwaldt

Ich gebe es zu: Bei meinen vergangenen Besuchen im Phoenix des Lumières in Dortmund-Hörde hatte sich bei mir ein gewisser Abnutzungseffekt eingestellt. Acht verschiedene Ausstellungen habe ich seit der Eröffnung inzwischen gesehen. Mal ging es um große Namen der Kunstgeschichte, mal um Naturwissenschaften oder andere Themen. Und so beeindruckend die Technik in der alten Gebläsehalle des ehemaligen Stahlwerks Phoenix auch ist – irgendwann schlich sich bei mir der Gedanke ein: Das hast du doch irgendwie schon einmal gesehen.

Die Wände werden riesig, die Bilder bewegen sich, Musik läuft, Licht und Projektionen verschmelzen miteinander. Ein faszinierendes Konzept, ohne Frage. Aber auch ein Konzept, bei dem sich nach mehreren Besuchen gewisse Wiederholungseffekte kaum vermeiden lassen.

Am Freitag bin ich trotzdem wieder hingegangen. Schließlich wollte ich mir „Matisse: Symphonie der Farben“ anschauen. Und ich kann den Spoiler gleich vorwegnehmen

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Phoenix des Lumières vertreibt den Winterblues in Dortmund durch einen Farbrausch

Phoenix des Lumières in Dortmund. Foto(s): Robin Patzwaldt

Seit gut einem Jahr bereichert Phoenix des Lumières in Dortmund die Kulturszene. Nachdem in 2023  zunächst Gustav Klimt und Friedensreich Hundertwasser, sowie ab Herbst dann auch eine Ausstellung mit dem Titel ‚Destination Cosmos‘ im Mittelpunkt standen, versuchen die Betreiber es in 2024 mit  ‚Dalí: Das endlose Rätsel‘ und ‚Gaudí: Architektur der Fantasie‘. Hinzu kommt eine 6-minütige audiovisuelle Tanzerfahrung mit dem Titel ‚3 Movements‘.

Seit einigen Tagen läuft das neue Programm in Dortmund-Hörde. Für die Ruhrbarone habe ich mir die neuen immersiven Dauerausstellungen in der ehemaligen ‚Warsteiner Music Hall‘ vom französischen Kunstanbieter Culturespaces im Dortmunder Süden einmal angesehen und ein paar frische Eindrücke von dort mitgebracht.

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