Ukraine: „Was gerade gefragt ist, sind Artilleristen und Panzerspezialisten“

Günter


Ich habe Günter (Kampfname) an einem geheimen Ort in Lwiw getroffen. Der Mitte 40-jährige kämpft seit dem Beginn des russischen Angriffskrieges auf der Seite der ukrainischen Armee gegen die russische Invasion. Was bringt einen Schweizer dazu, sein Leben und seine Gesundheit in einem anderen europäischen Land aufs Spiel zu setzen? Von unserem Gastautor Christian Gruber (Lwiw) 

Hallo Günter, wie lange bist du bereits in der Ukraine. Was ist deine Aufgabe hier vor Ort?

Also der Aufenthalt in der Ukraine hat in der ersten Kriegswoche begonnen. Das war zwei Tage nach der Kriegserklärung durch den russischen Staat. Ich bin dann, als klar war, dass der russische Staat direkt Kyiv angreifen wird, mit dem Auto von der Schweiz in die Ukraine gefahren. Dabei hat mir ein bereits bestehendes Netzwerk geholfen. Seitdem ist einiges an Zeit

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Revierkunst in der Henrichshütte in Hattingen

Henrichsütte: Eisenmänner vor Hochofen Foto: Arnoldius Lizenz: CC BY-SA 4.0


Zum 11. Mal ist am Freitag die Revierkunst gestartet. Nach Essen, Bochum, Dortmund, Herten, ist Hattingen der diesjährige Austragungsort. Von unserem Gastautor Helmut Junge-

Organisatorin, Kuratorin und auch einzige Jurorin ist Sonja Henseler, ohne die es dieses Kunstereignis gar nicht gäbe. Die Veranstaltung findet einmal im Jahr statt. Sonja Henseler hat, wie sie selber sagt,  ein Konzept, eine Vorstellung

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Vor NRW-Landtagswahl: CDU-Parteivorsitzender Friedrich Merz lehnt Verantwortung für Niederlage ab

Friedrich Merz Foto: Michael Lucan, Lizenz: CC-BY-SA 3.0 de


Vor seiner Wahl als Parteivorsitzender hat Friedrich Merz mehr als deutlich gemacht, dass sich für die CDU alles zum Besseren ändern würde, wenn er die Führung der Partei übernimmt. Verantwortung für mögliche Niederlagen bei den Landtagswahlen im Mai lehnt Merz allerdings rundherum ab. Von unserem Gastautor Achim Gahlen.

Noch immer scheint die CDU unter Führung von Friedrich Merz keinen Tritt zu fassen. Ein Beispiel ist der völlig überraschende Abgang der früheren NRW-Landtagsabgeordneten Andrea Verpoorten, die bei Antritt zuerst hochgelobt wurde, dann aber, anders ist es kaum

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Die Energieabhängigkeit Europas war strategisches Ziel in Putins hybridem Krieg

Roderich Kiesewetter Foto: Büro Kiesewetter Lizenz: CC BY-SA 4.0


Putin führte bereits seit vielen Jahren einen hybriden Krieg in Europa, der neben Cyberangriffen und gezielter Desinformation auch die strategische Schwächung und Spaltung Europas vorsah. In dem er gezielt die Energieabhängigkeit Deutschlands und anderer europäischer Staaten von Russland beförderte, schwächte er damit die EU im Bereich der Hard und Smart Power-Fähigkeiten und stärkte seine eigenen. Von unserem Gastautor Roderich Kiesewetter.

Viel wird aktuell über die Hintergründe der Russland-Politik berichtet, viele Fehler und Fehleinschätzungen sind heute offensichtlich, die Politiker über Jahre hinweg in Bezug auf Russland getroffen und die die Energieabhängigkeit von Deutschland immer mehr verstärkt haben. Dabei wäre die einseitige Abhängigkeit von russischem Gas trotz politischer

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Frankreich ist immer eine Reise wert – nicht nur für die Grünen

Jan Heinisch Foto: Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW Lizenz: CC BY-SA 4.0

Jan Heinisch, NRW Staatssekretär und stellvertretender CDU Vorsitzender, hat sich auf seiner Facebook-Seite wortstark über die Anne Spiegel geäußert. Er forderte, die Frankreichurlauberin auf, die gleichen Maßstäbe anzuwenden, wie sie von der Mallorca Urlauberin und CDU Umweltministerin Ursula Heinen auch gefordert wurden. Jetzt kommt Dank der WAZ raus: Jan Heinisch teilt mit Spiegel die Liebe zu Frankreich und war während der Flutkatastrophe dort auch im Urlaub. Wendet er auf sich jetzt auch die gleichen Maßstäbe an, fragt sich unser Gastautor Gert Bardusch.

Urlaubsreisen von Politikern sind gerade wieder ins verstärkte Interesse der Öffentlichkeit gekommen. Die bündnis-grüne Familienministerin Anne Spiegel musste wegen ihres Frankreich Urlaubs, den sie zehn Tage nach der Flutkatastrophe im Ahrtal mit ihrer Familie machte,

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Die Angst vor der Freiheit nach dem Abi

Gymnasium in Gladbeck Foto: Ziko-C Lizenz: CC BY-SA 3.0

Pandemie und Krieg: Viele Abiturienten sind verunsichert. Knapp die Hälfte weiß sogar noch nicht, was sie nach ihrem Abschluss machen will. Im Interview erklärt die Buchautorin und Wissenschaftsjournalistin Ulrike Bartholomäus, woran das liegt und wie Familie und Freunde helfen können.

Ruhrbarone: Ende April starten in NRW die Abiturprüfungen. Viele junge Leute sind orientierungslos, wissen nicht, wie es nach der Schule weitergehen soll. Hat die Pandemie die Orientierungslosigkeit nach der Schule verstärkt?

Ulrike Bartholomäus: In jedem Fall. Die gesellschaftliche Unsicherheit hält nun schon über zwei Jahre an, Jugendliche konnten sich weniger auf sich und ihre Prüfungen konzentrieren, sondern mussten sich stets den äußeren Gegebenheiten anpassen, Lockdown, Home Schooling, jetzt auch noch der Krieg in der Ukraine. Das belastet. 46 Prozent aller Abgänger haben keinen Plan, was sie in Zukunft machen wollen. Das hat verschiedene Ursachen. Die Jugendlichen wissen nicht, was sie auszeichnet, was sie können, wer sie sind. Sie sind ja auch aufgrund verkürzter Schulzeiten und dem Wegfall von Wehr- und Zivildienst noch sehr jung. Viele haben auch Angst, sich falsch zu entscheiden. Andere wissen genau, was sie machen wollen, zum Beispiel Medizin oder Psychologie studieren, aber ihnen fehlt die Voraussetzung, etwa der entsprechende Abischnitt. Jetzt erst wird ihnen klar, dass es besser gewesen wäre, in der Oberstufe nicht Netflix bis zum Pupillenstillstand zu schauen, sondern ein wenig mehr auf das Ziel hinzuarbeiten.

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„Vor seinen Kindern nicht über eigene Kriegsängste sprechen“

Siedlung Borodianka (Oblast Kiew, Ukraine) nach russischem Beschuss. Foto: Staatlicher Notdienst der Ukraine Lizenz: CC-BY 4.0

Kinder auf der Flucht mit ihren Müttern, Bilder mit zerstörten Häusern, Panzern und sogar Leichen. Der Krieg in der Ukraine geht uns allen, aber besonders den Kindern nah. Wie können Eltern ihr Kinder schützen? Wie sollen sie mit dem Leid in den Medien umgehen? Im Interview mit Ruhrbarone.de erklärt Diplom-Psychologe Dr. Arnd Stein den richtigen Umgang.

Ruhrbarone: Dr. Stein, seit über sechs Wochen herrscht Krieg zwischen Russland und der Ukraine. Wie gehen Mädchen und Jungen mit dem Krieg um?

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Neue MDR-Chefredaktion: Viel Kritik an undurchsichtigem Berufungsverfahren

MDR-Stand Foto: Ralf Lotys Lizenz: CC-BY 4.0

Verwaltungsrat kann Vorschlag von Intendantin Will heute kassieren. Von unserem Gastautor Frederik Mayer.

„Wir verbessern die Repräsentation Ostdeutscher in Führungspositionen und Entscheidungsgremien in allen Bereichen“, hat sich die Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag auf die Fahnen geschrieben. Das gilt ganz offensichtlich nicht für den

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Ukraine is calling

Feuerwehrmänner suchen in den Trümmern eines zerstörten Hauses in Chernihiv nach Überlebenden Foto: State Emergency Service of Ukraine Lizenz: CC-BY 4.0

Mit den Anfang April entdecktem Schrecken in Butscha, der durch den Rückzug russischer Truppen sichtbar geworden ist, wird einmal mehr das volle Leid sichtbar, das durch die russische Invasion über der Ukraine hereingebrochen ist. Viele Menschen haben unter unvorstellbaren Schrecken ihr Leben verloren. Es ist wichtig, die Toten nicht zu vergessen und die Augen vor den unvorstellbaren Taten nicht zu schließen, doch solle dies nicht zum Nachteil der Lebenden geschehen – eine schnelle Wiederherstellung der Versorgung ist unabdingbar, damit weiteres Leid verhindert wird. Denn die humanitäre Lage in Butscha ist auch nach der Befreiung schwierig. Viele benötigte Medikamente und die Versorgung mit Lebensmittel muss über Zuwendungen erfolgen. Hierfür ist die Ukraine auf Unterstützung angewiesen. Von unserem Gastautor Christian Gruber.

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In Frankreich wird gewählt

Emmanuel Macron Foto: Gouvernement français Lizenz: CC BY-SA 3.0 fr

In einer Woche wird in Frankreich gewählt. Die aktuellen Umfragen und die inhaltliche Aufstellungen lassen nichts Gutes verheißen. Von unserem Gastautor  Jérôme Buske.

Die liberale Regierung unter dem amtierenden Präsidenten Emmanuel Macron wird, laut einer aktuellen Umfrage (Ifop) wohl doch nicht mit voller Sicherheit wiedergewählt. La République kommt auf 28%. Die Rechtspopulistin Marine Le Pen (Front National) liegt in der Umfrage mit 21% auf dem zweiten Platz. Dahinter folgt der Linksradikale Jean-Luc Mélenchon (La France

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