Gedanken am 22. Juni

Ein Panzer III der 16. Panzer-Division während der ersten Tage der Operation Barbarossa Foto: Sconosciuto Lizenz: Gemeinfrei


Heute ist der 22. Juni. Heute vor 85 Jahren begann an den Ufern des Bug, an der Eisenbahnbrücke, die von Terespol nach Brest führt und über die der letzte sowjetische Zug mit Gütern für die deutsche Kriegswirtschaft noch wenige Stunden zuvor gefahren war, um 03:15 Uhr am Morgen – und nicht nur dort, sondern auf einer gewaltigen Frontlänge, die tatsächlich von Finnland bis zum Schwarzen Meer reichte, wie eines der Propagandamarschlieder der Nationalsozialisten es beschrieb – die Umsetzung der Weisung 21, Fall Barbarossa. Von unserem Gastautor Manfred Albers.

Der Überfall auf die Sowjetunion war nicht einfach ein Angriffskrieg. Es war die Umwandlung von Krieg in einen Abgrund des Bösen, für den das Wort Vernichtungskrieg geprägt wurde. Vernichtungskrieg bedeutete das massenhafte Ermorden der als minderwertig klassifizierten Völker der Sowjetunion zur Erleichterung der Übernahme

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Uni Mainz gibt Israelhassern Raum


Mitunter scheinen Leute ihre eigenen Veranstaltungen unangenehm zu sein oder sie wissen, dass es Kritik geben wird. Anders ist jedenfalls nicht zu erklären, warum folgende Veranstaltuntg nur in einem Newsletter angekündigt wurde, es Online keine Ankündigung gab und es einer Voranmeldung bedarf, denn sonst könnte ja Leute kommen, die widersprechen oder Kritik äußern, was eine Einschränkung der Meinungsfreiheit oder so wäre. Doch der Reihe nach:

Am 25. Juni findet an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz die Veranstaltung „Screening & Gespräch mit Michele Aaron zu Filmen aus den britischen Encampments“ statt. Organisiert wird sie im Umfeld des Filmwissenschaftlers Prof. Dr. Marc Siegel und der Gruppe Students for Palestine Mainz. Zu Gast ist die britische Filmwissenschaftlerin Michele Aaron von der University of Warwick, die

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Die Rentenkommission diskutiert darüber, wer künftig einzahlt. Die wichtigere Frage lautet jedoch, wer überhaupt noch einzahlen wird

Im Ausland, wie hier auf eine Chinareise im Februar, begegnet der Kanzler ab und an der Zukunft Foto: Bundesregierung/Guido Bergmann


Viele werden sich beschweren, vor allem weil erneut die Privilegien der Beamten nicht angerührt werden, aber ansonsten belasten die Pläne der Rentenkommission fast alle, was sich nach Jahrzehnten der Verschleppung von Reformen nicht vermeiden lässt:

Die vorgeschlagene Rentenreform setzt vor allem auf längere Lebensarbeitszeiten und eine breitere Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung. Zudem soll ein Teil der Rentenbeiträge am Aktienmarkt angelegt werden, um zusätzliche Erträge für die Altersvorsorge zu erwirtschaften. Politiker sollen künftig in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, Beamte jedoch weiterhin im

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Die andere Gaza-Flottille: Warum dieser Fall keine Schlagzeilen machte

Eine Fahne der "Global Sumud Flotila". Foto: Brahim Guedich, Wikimedia Commons, CC BY 4.0
Eine Fahne der „Global Sumud Flotila“. Foto: Brahim Guedich, Wikimedia Commons, CC BY 4.0

Während eine Flottille  internationale Schlagzeilen machte, blieb ein zeitgleich gestarteter Landkonvoi mit demselben Ziel in der deutschen Öffentlichkeit nahezu unsichtbar. Beide gaben vor, Hilfsgüter nach Gaza zu transportieren – doch nur eines der beiden Ereignisse prägte die Nachrichtenlage.

Am 15. Mai 2026 startete ein Konvoi der „Maghreb-Sumud-Organisation“ in Mauretanien. Ziel war es, mehrere nordafrikanische Länder zu durchqueren, bis der Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und Gaza erreicht wird. Dort sollten Hilfsgüter übergeben werden. Die 230 Teilnehmer waren Staatsbürger von mehr als 20 Ländern.

Der Tag des Beginns wurde nicht zufällig gewählt. Er fiel auf den Tag der „Nakba“ (arabisch für „Katastrophe“ oder „Unglück“). Als „Nakba“ bezeichnen „Palästinenser“ und ihre Verbündeten die Vertreibung der arabischen Einwohner aus dem heutigen israelischen Staatsgebiet. Verschwiegen wird dabei, dass dies eine Folge eines Krieges war, der von den umliegenden arabischen Staaten begonnen und verloren wurde.

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Der Ruhrpilot

Hermannsdenkmal Foto: pictures Jettcom Lizenz: CC BY 3.0


NRW:
Rechtsextreme besetzen Hermannsdenkmal und zünden Pyrotechnik…WAZ
NRW:
„Wir sind am Ende des Zumutbaren“…RP
NRW: Seinen Kampf gegen diesen Latino hat Donald Trump längst verloren…Welt

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Bedrohen die KI-Modelle europäische Werte?

Sam Altman Foto (Ausschnitt): Steve Jurvetson Lizenz: CC BY 2.0


Europäische Politiker warnen seit Jahren vor den KI-Modellen amerikanischer Konzerne und verweisen auf europäische Werte. Die Plattform TrackingAI vergleicht die politischen Positionen der wichtigsten Sprachmodelle. Das Ergebnis dürfte viele überraschen.

Die USA und China haben Europa im Bereich der Künstlichen Intelligenz abgehängt. Während man hier auf immer strengere Regeln setzte und das Geld für einen „Green Deal“ ausgab, der die Wirtschaft ruiniert, wurde in beiden Ländern massiv in die Technologie investiert. Heute sind die großen US-Frontier-Modelle wie ChatGPT von OpenAI, Claude von Anthropic und Gemini von Google

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INSA-Analyse: Wie blau wird das Ruhrgebiet?

Martin Vincentz, Vorsitzender AfD-NRW Foto: Blaumann2017 Lizenz: CC BY-SA 4.0


Nach einer in der Bild veröffentlichten Analyse hätte die AfD im Ruhrgebiet gute Chancen, zahlreiche Bundestagswahlkreise direkt zu gewinnen. Hält der Trend an, könnte die Partei der SPD bei der Landtagswahl im kommenden Jahr etliche Wahlkreise abnehmen

Nach einer Analyse des Meinungsforschungsinstituts INSA würde die AfD, wenn jetzt der Bundestag gewählt würde, zahlreiche Wahlkreise im Ruhrgebiet direkt holen können, die seit Jahrzehnten

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Der Ruhrpilot

Hendrik Wüst, CDU (Foto: Roland W. Waniek)


NRW:
Ein grünes Loblied auf Hendrik Wüst …Welt
NRW: Grüne bestätigen Doppelspitze aus Zeybek und Achtermeyer…RP
NRW: An dieser Brücke zeigt sich die ganze Misere deutscher Verkehrsinfrastruktur(€)…Spiegel

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Der Ruhrpilot

Ina Scharrenbach Foto: Land NRW


NRW:
Warum Aufklärung der Scharrenbach-Affäre mehr ist als politischer Voyeurismus(€)…WAZ
NRW: Hiobsbotschaft für das Rheinland(€)…FAZ
NRW: Städte in „größter Finanzkrise seit der Wende“…WAZ

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Gelsenkirchen zieht Konsequenzen aus rassistischem AfD-Video

Die AfD-Landtagsabgeordnete Enxhi Seli-Zacharias sorgte mit einem umstrittenen Putz-Video für bundesweite Aufmerksamkeit | Foto: Landtag NRW, Bernd Schälte

Nach dem rassistischen Video-Skandal in Gelsenkirchen haben sich CDU, SPD, Grüne und FDP im Stadtrat darauf geeinigt, einen Antrag zur Abberufung von AfD-Politiker Norbert Emmerich als Bürgermeister vorzubereiten. Der Skandal dreht sich um ein Social-Media-Video der AfD aus dem Gelsenkirchener Stadtteil Ückendorf, das Anfang Juni 2026 bundesweit Empörung ausgelöst hat.

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