Ich rauche gerne – nur was?

Ich werde derzeit ein alter Mann, weiß bin ich schon, und natürlich, um das Stereotyp zu erfüllen, rauche ich gerne. Freitags ist es eine Wochenend-Zigarre mit einem Whiskey dazu, einem irischen, und unter der Woche Mentholzigaretten. Und um noch weiter maximal zu triggern, rauche ich Davidoff-Menthol-Kippen.

Nur heute nicht, heute wollte ich einmal andere Zigaretten rauchen. Marlboros. In Menthol. Es gibt da mittlerweile zwei verschiedene, die einen heißen „white“, die anderen irgendwie anders. Anhand der Nikotinwerte und sonstigen Werte wollte ich eine informierte Kaufentscheidung fällen.

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Der Ruhrpilot

Sabine von der Beck (Grüne) Foto: Grüne RVR


Ruhrgebiet:
Grüne wollen Gewerbeflächen blockieren(€)…WAZ
NRW: 860 Razzien gegen Clans…RP Online
NRW: Schwarz-Gelb in NRW Vorbild für ’Reformkoalition’ im Bund…Focus
Debatte: Die Welt in Aufruhr(€)…Welt
Debatte: Söders Chance…FAZ
Debatte: „Keine wirkliche Bereitschaft, gegen Antisemitismus zu kämpfen“…Welt
Debatte: „OK, Boomer“ – ichts ist okay zwischen Jung und Alt(€)…NZZ
Debatte: Rainer Wendt wird kein Staatssekretär…Zeit
Debatte: Weder Herz noch Hirn…taz
Debatte: 
Wir müssen reden!…FAZ
Debatte: Wer kassiert für die Musik?…taz
Debatte: Es gibt keine Klimakrise…Novo
Ruhrgebiet: Ruhrbischof will nicht wegen Missbrauchsfällen zurücktreten(€)…WAZ
Ruhrgebiet: Thomas Gottschalk für Lebenswerk geehrt…Bild
Bochum: Stadtarchiv zeigt Film über das Bochumer „Terminal“…Bo Alternativ
Dortmund: Ab Montag heißt es „Dortmund lernen!“…Nordstadtblogger
Duisburg: Ehrung für Choreographen Royston Maldoom(€)…WAZ
Essen: Personalnot bedroht Kita-Ausbau(€)…WAZ
Essen: Wie ein Dönerladen zu bundesweiten Ehren kam(€)…WAZ

Aufruhr im Ruhrgebiet

Schaufenster in Gelsenkirchen


Zwei neue Bücher erzählen von der Lage und dem Niedergang des Ruhrgebiets. Von unserem Gastautor Nils Heisterhagen.

Jörg Sartor kennen Sie vielleicht. Im letzten Jahr erregte er große öffentliche Aufmerksamkeit dadurch, dass er als Chef der Essener Tafel einen kurzfristigen Aufnahmestopp für Ausländer verhängte. Medien stürzten sich auf ihn. In bestimmten linken Kreisen galt er sofort als Aussätziger und die große Bundespolitik fühlte sich bemüßigt, schnell Kommentare zu diesem angeblich so hässlichen Vorfall in Essen abzugeben.

Nun hat er ein Buch geschrieben. „Schicht im Schacht“ heißt das Buch. Darin erklärt er nicht nur seine Motive für sein Handeln und spricht über allgemeine politische Entwicklungen, sondern vor allem geht es über das Ruhrgebiet, seine Heimat.

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Der Ruhrpilot

Rezo Foto: Rewinside Lizenz: CC BY 3.0

NRW:Reden wir mal über eure Einflussnahme(€)…FAZ
Duisburg: 
200 Duisburger in haben sich von Josef „Jupp“ Krings verabschiedet(€)…WAZ
Debatte: „Schon kleine Kinder werden religiös aufgeladen“(€)…Welt
Debatte: Der verdrängte grüne Populismus…NZZ
Debatte: Die Welt kämpft um ihre Freiheit, Deutschland redet vom Wetter…Cicero
Debatte: Tim Berners-Lee stellt Verfassung für faires Internet vor…FAZ
Debatte: Die eigentliche Lehre aus dem Leipziger Parteitag(€)…Welt
Debatte: „Die Nutzer überschätzen den Wert ihrer Daten massiv“…FAZ
Bochum: Schluss mit der islamistischen Diktatur im Iran!…Bo Alternativ
Dortmund: Verwaltung und Politiker müssen jahrelang in Ausweichquartieren arbeiten(€)…RN
Essen: Thyssenkrupp kann mittelfristige Ziele nicht wie geplant erreichen…Industrie

Die Oktoberrevolution im Irak

Wandbild im Irak Foto: Privat


Unser Gastautor  Karam Hassawy lebt in Mossul

Sechzehn Jahre nach dem Sturz Saddam Husseins ist nichts von dem eingetreten, was sich die Iraker erhofft haben. Seit 35 Jahren erleiden die Menschen nun Unterdrückung und Tyrannei. Als nach Saddam die neuen Parteien an die Macht gekommen sind, haben sie die Verfassung erneuert. Die Verteilung der Positionen im Ministerium basierte auf Rassismus, auf ethnischen

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Andreas Hollstein als OB? Eine Bankrotterklärung der Dortmunder CDU

Andreas Hollstein Foto: Superbass Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die Nominierung von Andreas Hollstein zum OB-Kandidaten der CDU zeigt vor allem eins: Die Dortmunder CDU pfeift auf dem letzten Loch.  

Ich gebe zu: Ich war erst einmal sprachlos als ich von der Nachricht hörte: Andreas Hollstein, der Bürgermeister aus Altena, soll für die Dortmunder CDU in den Wahlkampf ziehen? Ein Scherz? Vermutlich kein einziger Beobachter wird diesen Namen auf dem Zettel gehabt haben. Überraschung gelungen! Applaus!

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Der Ruhrpilot

Eon Zentrale in Essen Foto: Wiki05 Lizenz: Public Domain

Ruhrgebiet: Massiver Stellenabbau bei Eon trifft Essen und Dortmund…t-online
NRW: „Unsägliche Bemerkungen über Juden gemacht“(€)…KStA
NRW: Generelles Armutsrisiko sinkt – Altersarmut wächst…Mindener Tageblatt
NRW: Darum leuchten viele Gebäude orange…Tag24
Ruhrgebiet: Gründe und Folgen des Regionalplan-Desasters(€)…WAZ
Debatte:  Überlebende, nicht Siegerin(€)…Welt
Debatte: CDU setzt auf Anreize statt Verbote…FAZ
Debatte: Die CDU hält die Fassade der Eintracht aufrecht(€)…NZZ
Debatte: Rechtes Gedenken…Cicero
Debatte: Der Nanny-Staat will trägen Kindern die Sporttasche packen…Welt
Debatte: Kurzarbeit ist keine Wunderwaffe…FAZ
Bochum: Nach zehn Jahren raus aus der Finanzaufsicht(€)…WAZ
Bochum: Konferenz diskutiert über die Zukunft der Kultur(€)…WAZ
Dortmund: Eon und OB feiern den Standort trotz Jobverlusten(€)…Ruhr Nachrichten
Dortmund: Bildungskonferenz in der Nordstadt…Nordstadtblogger
Duisburg: Bundespräsident Steinmeier bezeichnet Duisburg als „Chancenstadt“…RP Online
Duisburg: Apple-Einkauf bei Intel bedroht 350 Arbeitsplätze(€)…WAZ
Duisburg:  Betriebsrat wirft Thyssenkrupp-Vorstand „Intransparenz“ vor(€)…WAZ
Essen: 15 Jahre Turock(€)…WAZ
Essen: Rimini Protokoll bittet zum Quallen-Ballett(€)…WAZ

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BDS: Der DGB-Dortmund diskutiert über das Recht, Israel zu boykottieren

Andreas Zumach Foto: Heinrich-Böll-Stiftung Lizenz: CC BY-SA 2.0

Mit 510.000.000 Quadratkilometern Fläche ist die Erde so groß, dass 193 Staaten auf ihr Platz haben. Dass es in der deutschen Sprache mit „Israelkritik“ nur einen Staat gibt, für dessen Kritik es ein eigenes Wort gibt ist ebenso wie die ständige Beschäftigung mit dem weit entferntem und kleinem Land Ausdruck einer Manie. Zu beobachten ist das zurzeit wieder in Dortmund.

Neonazis, hohe Arbeitslosigkeit, die höchste Kriminalitätsrate im ansonsten recht sicheren Ruhrgebiet und die Mieten werden auch immer teurer. Es gibt viele Themen, um die sich der DGB in Dortmund aus guten Gründen kümmern könnte. Umso erstaunlicher ist, dass der Gewerkschaftsdachverband gemeinsam mit den Globalisierungsgegnern von Attac und dem „Nachdenktreff“, dem Leserkreis der Nachdenkseiten, einem Blog ,der es sich redlich verdient hat,  das Freitag-Herausgeber Jakob  Augstein  ihn lobte, sich im Dezember auf einer Veranstaltung mit dem Recht auf Israelboykott beschäftigen. Es wird auftreten: Andres Zumach, Vortragsreisender und Journalist.

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„Europa lässt die Iraner im Stich“

Thomas von der Osten-Sacken Foto: Privat


Der Publizist und Buchautor Thomas von der Osten-Sacken arbeitet seit Jahren im Nahen-OstenEr ist Geschäftsführer der seit über 25 Jahren im Nordirak tätigen Organisation Wadi – Verband für Krisenhilfe und solidarische Entwicklungszusammenarbeit  Wir sprachen mit ihm über die Aufstände im Iran, Libanon und Irak.

Ruhrbarone: Im Iran, im Libanon und im Irak gehen die Menschen auf die Straße. Was eint die Aufstände, was unterscheidet sie?

Thomas von der Osten-Sacken: Die Proteste, die ja im Irak und im Libanon begonnen haben, richten sich gegen die korrupten Regierungen und den Einfluss des Irans auf diese Länder. Die jungen Menschen haben die Schnauze voll, deswegen kommt es zu diesen Massenprotesten.

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Bella Ciao und 374 Tote im Irak

Massenproteste im Irak Foto: Privat

Ein mir sehr nahe stehender Mensch kommt aus dem Irak. Als der IS in seiner Stadt und sogar in seinem Haus war, haben wir zusammen gezittert. Durch ihn habe ich den Irak ein bisschen verstanden. Er zeigt mir Bilder und Videos, die man sonst nicht zu sehen kriegt. Sein bester Freund ist Journalist in Mossul und hält uns mit Insidernews auf dem Laufenden. Seltene Einsichten in eine schwer nachvollziehbare Welt. Nur manches davon gelangt in die deutschen Medien. Meist Wochen oder Monate später, verpackt als heiße News. Von unserer Gastautorin Kristina Koch.

Seit einigen Wochen versorgt uns der Freund aus Mossul wieder mit Nachrichten aus dem Irak. Täglich trudeln dramatische Bilder ein. Alle Fotos hier stammen von befreundeten Fotografen aus Bagdad. Nichts davon sieht man in den deutschen Nachrichten, in denen es gerade eher um den Libanon geht.

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