Antisemitisches Plakat auf einer Gaza-Demonstration 2014 in Dortmund
Nicht nur in Berlin, wo gestern nach Angaben der Bild-Zeitung muslimische Demonstranten antisemitische Parolen wie „Drecksjuden“ und „Scheißjuden“ riefen und Journalisten bedrohten, kam es gestern zu antisemitischen Vorfällen. Nach einem Bericht der WAZ hat der Staatsschutz der Dortmunder Polizei nach einer Palästinenser-Kundgebungen die Ermittlungen aufgenommen. Nach Ende einer Veranstaltung wurde bei einer nicht angemeldeten Demonstration unter anderem „Kindermörder Israel“ gerufen.
Stephan Grigat besetzt seit dem 1. März 2022 die bundesweit einzigartige Professur „Theorien und Kritik des Antisemitismus“ am Centrum für Antisemitsmus- und Rassismusstudien (CARS) an der katho. Das CARS wurde 2020 am Standort Aachen gegründet und stellt die theoriegeleitete Auseinandersetzung, kritische Analyse und Forschung zu Ursachen, Erscheinungsformen und Entwicklungen von Antisemitismus sowie Rassismus in den Mittelpunkt der Arbeit.
Professor Grigat verfügt über eine umfangreiche Expertise im Gebiet der Antisemitismusforschung. Vor seinem Wechsel an die katho war er Dozent für Politikwissenschaft an der Universität Passau und Lehrbeauftragter an der Universität Wien und
Die DFL Deutsche Fußball Liga, der World Jewish Congress (WJC) und der Zentralrat der Juden in Deutschland kooperieren erstmals bei der Bekämpfung von Antisemitismus innerhalb und außerhalb des Sports. Unter dem Titel „Antisemitismus und Profifußball: Herausforderungen, Chancen, Netzwerk“ findet am Mittwoch, 30. März 2022, im SIGNAL IDUNA PARK von Borussia Dortmund eine gemeinsame Veranstaltung statt.
Den Abend des 13. Dezembers 2021 hätte ich angenehmer für mich gestalten können, als ich es es gemacht habe: Ich war auf einer Demonstration der Gruppierung „Duisburg steht auf“, die nichts mit Querdenkern zu tun haben möchten. Wegen bestimmter heikler Inhalte.
Bis der Inhaber der Telegram-Gruppe wir-stehen-auf/DU, Stefan Brackmann, gestern in einem Kommentar seinen Wunsch nach einer „Kontaktaufnahme“ geäußert um „einen Konsens auf Augenhöhe“ zu erzielen.
Gestern Abend wollte ich kurz auf diesen Kommentar antworten, hab mir zu diesem Zweck nochmals kurz – exakt 19 Minuten lang – Anfertigung von Screenshots inbegriffen- den Telegram-Kanal von „Duisburg steht auf“ angeschaut.
Mein Urteil, dass es sich bei „Duisburg steht auf“ um harmlose esoterische Spinner handelt, das ich nach der Demo am Montag für mich gefällt hatte: Es war ein einziges Fehlurteil.
Fake-News, die Bewerbung von illegalen Impfausweisen, Nazivergleiche, Falschinformation und extremer Antisemitismus werden in dieser Gruppe toleriert.
Am gewünschten „Konsens auf Augenhöhe“ sind die Ruhrbarone nicht so interessiert.
Sucharit Bhakdi im Corona-Quartett Quelle: Screenshot
Der Mikrobiologie-Professor Sucharit Bhakdi ist einer der Posterboys der Querdenker-Bewegung. Konnte man ihm anfangs noch abnehmen, dass er „nur Fragen“ stellen wolle, kandidiert dieser Mann mittlerweile für die Partei „dieBasis“, verdient Geld mit Büchern, die von Kritikern als „wissenschaftsfeindlich“ eingestuft werden und lässt sich von Menschen wie Ken Jebsen interviewen. Nun hat Professor Bhakdi sich allerdings mit einem Beitrag hervorgetan,
Proteste und Gegenproteste in Großbritannien. David Miller, ein britischer Professor von der Universität Bristol bezeichnet seine eigenen jüdischen Studierenden als Agenten Israels. Schon wieder ein Antisemitismus-Skandal in Großbritannien? Nach dem krachenden Scheitern Jeremy Corbyns an der Wahlurne und nachdem die von Antisemitismus-Skandalen gebeutelte Labour-Partei unter Sir Keir Starmer endlich resolut gegen Antisemiten in den eigenen Reihen vorgeht, konnte man denken, dass der Antisemitismus in Großbritannien einstweilen besiegt sei. Aber weit gefehlt. Beim Antisemitismus wächst wie bei einer Hydra für jeden abgeschlagenen Kopf ein neuer nach. Und manchmal ist es ein alter Bekannter. Der Soziologe und Antisemitismusforscher David Hirsh (Autor von ‚Contemporary Left Antisemitism‘) von der Goldsmiths Universität London, forscht in dieser spannenden Analyse den Ursprüngen und Verwicklungen des linken akademischen Antisemitismus nach, wie er fast in die Downing Street Nummer 10 gelangte und wo er sich jetzt festsetzt.
Im Unterschied zur damaligen Maßnahme von Facebook, bei der die Erstellung von Beiträgen für die Seitenbetreiber deaktiviert wurde, ist diesmal die Facebook-Seite komplett offline.
Zur Bekanntheit in Deutschland beigetragen, hat ein Video von Xavier Naidoo auf YouTube, in dem er bittere Tränen weint und etwas über Adrenochrom erzählt: Einer vermeintlichen Wunderdroge, die – so der Glaube – bei rituellen Opferungen von Kindern gewonnen wird. Angeknüpft wird hierbei an die antisemitische Ritualmordlegende.
Seit einigen Tagen ist die erste Qanon-Beobachtungsseite im deutschsprachigen Raum offline. Hintergrund: Twitter und Facebook gehen seit einigen Wochen verstärkt gegen Inhalte zum Thema QAnon vor, was an sich eine gute Sache ist: Der QAnon-Bezug im Titel der Beobachtungsseite, hat aber jetzt dafür gesorgt, dass auch diese Aufklärungsseite zur Thematik QAnon der Säuberung zum Opfer fiel.
Sechs motivierte Damen und Herren aus Deutschland und der Schweiz betreuten das bisherige Projekt und machen aktuell auf einer Ausweichadresse, die – klar – bisher nicht die Reichweite der abgeschalteten Seite erreicht hat, weiter.
Die Ruhrbarone haben heute – via Messenger – bei den Köpfen, die hinter dem Projekt stehen, nachgefragt: Und Antworten zum Thema Facebooksperre und QAnon erhalten.
Attila Hildmann: Beleidigungen gegen Bill Gates; Screenshot Telegram
Seit Monaten weichen Attila Hildmann, Xavier Naidoo und andere selbsternannte „Widerstandskämpfer gegen das Corona-Regime“ auf Telegram aus. Dort wird antisemitische Propaganda der übelsten Art verbreitet und – verklausulierte – Todesdrohungen ausgesprochen. Hass wird verbreitet.
Attila Hildmann, Xavier Naidoo und andere Protagonisten der Fraktion „Aluhut“ sind eigentlich erledigt. Ihre Anhängerschaft ist nicht wirklich relevant. In einem Jahr werden sie Randnotizen der Geschichte sein. Dass der Staat trotzdem wegschaut und nicht reagiert: Es ist sehr verstörend.
Immer wieder Hassobjekt bei Attila Hildmann ist Volker Beck. Dieser hat sich vor wenigen Tagen in mehreren Interviews zu den Hasstiraden geäußert. Und er vermisst eine Reaktion des Staates.
Nicht nur er vermisst eine Antwort auf den Content, der auf Telegram zu finden ist.
Eine kurze Analyse der aktuellen Aktivitäten von Attila Hildmann (Verkürzt! Hildmann schreibt den ganzen Tag auf Telegram!) und der strafrechtlich relevanten Inhalte: Hier geht es vor allem um Volksverhetzung und Beleidigungen – zum Nachteil von Angela Merkel, Bill Gates, Volker Beck und allen anderen (für Hildmann und Naidoo) Beteiligten an der vermeintlichen Verschwörung zur Vernichtung der Menschheit.
Die Sicherheitsbestimmungen zur Eindämmung der Coronaseuche hat auch die Kirchen getroffen: Wegen des Versammlungsverbotes waren Gottesdienste lange Zeit überhaupt nicht möglich. Die evangelische Gemeinde in Duisburg-Wanheimerort ist zu Beginn der Coronakrise kurzerhand digital durchgestartet. Online-Andachten, teilweise täglich, statt des Kirchenbesuchs (Ruhrbarone: Pfarrer Jürgen Muthmann: Der gute Hirte in Duisburg-Wanheimerort).
Seit Pfingsten wurden die Beschränkungen für religiöse Gemeinschaften gelockert, in Duisburg-Wanheimerort wurde trotzdem weiterhin auf 100% Sicherheit gesetzt und online gepredigt. Seit Anfang August finden in Wanheimerort nun wieder Gottesdienste statt: Unter verschärften Sicherheitsbedingungen. Für die Ruhrbarone war ich heute, am Israelsonntag, zu Besuch in der Gnadenkirche in Wanheimerort. Pfarrer Jürgen Muthmann hatte nach dem Gottesdienst noch Zeit um mir ein paar Fragen zu beantworten.
60 „Israelkritiker“ aus Deutschland und Israel haben am 24. Juli 2020 einen offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel geschrieben, um ihre Sorge wegen des „unfundierten Gebrauchs des Antisemitismus-Begriffs, der auf die Unterdrückung legitimer Kritik an der israelischen Regierungspolitik zielt.“ kundzutun.
Ziel des Angriffs: Der, im Brief nicht namentlich genannte, Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung und Arye Sharuz Shalicar. (Israel: Offener Brief an Angela Merkel)
Neben Kritik an der finanziellen und politischen Förderung der Aktivitäten des Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung, Dr. Felix Klein, ist besonders der Politologe und Buchautor Arye Sharuz Shalicar ins Fadenkreuz der „Israelkritiker“ gerückt.
Der deutsch-persisch-israelische Politologe berät den israelischen Außen- und Nachrichtendienstminister und thematisiert in seinen Büchern und Artikel oftmals das Thema Antisemitismus.
Für die Ruhrbarone hatte Arye Sharuz Shalicar heute Zeit für ein kurzes Gespräch.
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